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  <title>Wissensmanagement Impulse</title>
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  <modified>2009-03-24T23:14:43Z</modified>
  <tagline>Wissensmanagement Impulse - Ein Online-Magazin zum Thema Wissensmanagement.</tagline>
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  <copyright>Copyright (c) 2009, Rita M. Loewenthal / Ronald Fischer</copyright>

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    <title>Nachhaltigkeit in der formellen Wissensentwicklung - Mit Wissen Unternehmenswerte generieren</title>
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    <issued>2009-03-25T02:14:43+02:00</issued>
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    <created>2009-03-24T23:14:43Z</created>
    <summary type="text/plain">Oft wird in mittleren bis großen Unternehmen das interne Weiterbildungsangebot wie an einer Volkshochschule organisiert: Es gibt feste Bildungsangebote, die von einer administrativ orientierten Personalabteilung organisiert werden. Diese Handhabung trägt kaum zum flexiblen Weiterbildungsbedarf eines Unternehmens bei, das laufend auf Marktbedürfnisse reagieren muss. Daraus folgt, dass bei den zumeist überholten und starren Weiterbildungskatalogen nicht die zentrale Frage „Welche nachhaltige Wissensentwicklung ist für den Erfolg am Markt wichtig?“ im Vordergrund steht. Eine sich vergrößernde Lücke zwischen aktuellstem Soll-Wissen und dem effektiven Wissensstand im Unternehmen wird dadurch kultiviert....</summary>
    <author>
      <name>Rita M. Loewenthal / Ronald Fischer</name>
      
      <email>ronald.fischer@mydiax.ch</email>
    </author>
    <dc:subject>Business</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.wm-impulse.net/">
      Oft wird in mittleren bis großen Unternehmen das interne Weiterbildungsangebot wie an einer Volkshochschule organisiert: Es gibt feste Bildungsangebote, die von einer administrativ orientierten Personalabteilung organisiert werden. Diese Handhabung trägt kaum zum flexiblen Weiterbildungsbedarf eines Unternehmens bei, das laufend auf Marktbedürfnisse reagieren muss. Daraus folgt, dass bei den zumeist überholten und starren Weiterbildungskatalogen nicht die zentrale Frage „Welche nachhaltige Wissensentwicklung ist für den Erfolg am Markt wichtig?“ im Vordergrund steht. Eine sich vergrößernde Lücke zwischen aktuellstem Soll-Wissen und dem effektiven Wissensstand im Unternehmen wird dadurch kultiviert.
      <![CDATA[<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'"><?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><B style="mso-bidi-font-weight: normal"><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'"><BR>Was ist Nachhaltigkeit?</SPAN></B></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><B style="mso-bidi-font-weight: normal"><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'"><o:p></o:p></SPAN></B>&nbsp;</P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'">Nachhaltigkeit in der unternehmerischen<B style="mso-bidi-font-weight: normal"> </B>Weiterbildung heißt: die Bildungsinhalte sind so effektiv und effizient aufgebaut, dass die mittel- bis langfristige Unternehmensstrategie erfolgreich von den Mitarbeitenden erreicht werden kann.<o:p></o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'">Ein erster Schritt ist hierfür die Evaluierung des bestehenden Wissens gefolgt von einer<SPAN style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </SPAN>Abstimmung mit dem aus der Strategie abgeleiteten Wissensbedarf.<SPAN style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </SPAN>Hiernach wird die lernzielorientierte Bildungsmaßnahme entwickelt und durchgeführt.<o:p></o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'">Am Ende der Maßnahme wird anhand eines standardisierten Qualitätssicherungsprozesses eine Evaluation bezüglich der Nachhaltigkeit durchgeführt. Damit hat das Unternehmen eine Messgröße, inwiefern sich die Bildungsinhalte nachhaltig auf die Arbeitseffektivität und </SPAN><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'">-effizienz auswirken. <o:p></o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'"><o:p>&nbsp;</o:p></SPAN><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'"><o:p>&nbsp;</o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><B style="mso-bidi-font-weight: normal"><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'">Wie werden Ebenen der Nachhaltigkeit differenziert?</SPAN></B></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><B style="mso-bidi-font-weight: normal"><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'"><o:p></o:p></SPAN></B>&nbsp;</P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'">Es gibt zwei Ebenen der Nachhaltigkeit: 1. die Ebene der Weiterbildungsmaßnahme (Schulungsebene) und 2. die Metaebene des Wissensmanagements.<o:p></o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'">Die Nachhaltigkeit auf der ersten Ebene wird anhand des oben aufgeführten Qualitätssicherungsprozesses sichergestellt. <o:p></o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'">Die Nachhaltigkeit auf der zweiten Ebene wird durch die rollierende Aktualisierung des Wissensinventars erreicht und muss durch ein strategisches Wissensmanagement laufend aus der Vogelperspektive hinterfragt werden.<o:p></o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'">Hier erhält das Wissensmanagement die Funktion eines Thinktanks. Es ist die Dreh- und Angelscheibe zwischen strategischer Ausrichtung der Wissensentwicklung und operativer Umsetzung des Wissens im betrieblichen Alltag.</SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'"><o:p>&nbsp;</o:p></SPAN><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'"><o:p>&nbsp;</o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><B style="mso-bidi-font-weight: normal"><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'">Zielgruppengerecht schulen</SPAN></B></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><B style="mso-bidi-font-weight: normal"><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'"><o:p></o:p></SPAN></B>&nbsp;</P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'">Ein Abgleich mit den Bildungszielen durch das Qualitätssicherungssystem legt den zielgruppengerechten Schulungsbedarf offen. <o:p></o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'">Nur diejenigen Mitarbeitenden nehmen an Weiterbildungsmaßnahmen teil, die Wissensdefizite bezüglich des strategisch festgelegten Wissensprofils haben. So sind maximal homogenisierte Zielgruppen genau definiert, um Seminartage oder je nach Bedarf Seminarzyklen anzubieten. Entsteht ein sehr individueller Wissensbedarf, der nicht durch interne Experten abgedeckt werden kann, können die Ressourcen extern eingekauft werden. Dies aber jetzt aufgrund einer sorgfältigen Profilabwägung, da das eingekaufte Wissen im Rahmen der existierenden Strategie des Unternehmens internalisiert werden muss.<o:p></o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'">Deshalb benötigen Unternehmen flexible Weiterbildungsstrukturen, die modulare und auf die individuellen Wissensdefizite entwickelte Inhalte anbieten. <o:p></o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'">Dies setzt voraus, dass die Weiterbildungsorganisation so strukturiert ist, dass sie auf die Vorgaben des Managements sofort reagieren kann. Sie wird so zur Drehscheibe des Wissenscontrollings aufgewertet und erhält den Status einer wertegenerierenden Abteilung im Gegensatz zum bloßen Kostenfaktor „Weiterbildung“.<o:p></o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'">Die anfallenden Kosten für Bildungsmaßnahmen müssen aufgrund eines funktionierenden Wissenscontrollings nicht mehr gerechtfertigt werden. <o:p></o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'"><o:p>&nbsp;</o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><B style="mso-bidi-font-weight: normal"><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'">Wie können Mitarbeitende motiviert werden?</SPAN></B></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><B style="mso-bidi-font-weight: normal"><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'"><o:p></o:p></SPAN></B>&nbsp;</P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'">Die Wirtschaftskrise hat es aufgedeckt: Standardseminare wurden oft in teuren Seminarhotels durchgeführt und dienten als Anreiz und Belohnsystem. Hierbei stand nicht die Weiterentwicklung des Mitarbeitenden bezüglich der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens im Vordergrund, sondern das Ausschöpfen eines von der Unternehmensstrategie entkoppelten Weiterbildungsbudgets. Dadurch wurde der Mitarbeitende darauf konditioniert, Weiterbildungen in einem durchaus angenehmen Rahmen abzusitzen.<SPAN style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </SPAN>Die persönliche Wissensentwicklung des Mitarbeitenden blieb aber auf der Strecke und die Weiterbildungsmaßnahme an sich wurde stark hinterfragt, da der Mitarbeitende für sich und seine Arbeit keine Weiterentwicklung sah. <o:p></o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><SPAN lang=DE style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'">Wenn ein Unternehmen Weiterbildung anbietet, muss es transparent genug sein, dies als Wissensentwicklung für das Fortbestehen des Unternehmens zu deklarieren. Der Anreiz für den Mitarbeitenden besteht primär darin, die eigene Arbeitsstelle zu sichern. Wenn das Unternehmen belohnen will, soll es Belohnungsanreize schaffen, aber nicht Belohnung und Wissensentwicklung mischen. Die Mitarbeitenden durchschauen ein solches System als Pharse und fühlen sich dadurch nicht ernst genommen. Diesen Faux-pas zu vermeiden, ist ein Kernziel einer vernünftigen Unternehmens- und Weiterbildungsstrategie.<o:p></o:p></SPAN></P>]]>
    </content>
  </entry>

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    <title>WMF auf der TRIPLE-i 2008</title>
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    <modified>2008-09-20T15:54:31Z</modified>
    <issued>2008-09-20T18:54:31+02:00</issued>
    <id>tag:www.wm-impulse.net,2008://2.92</id>
    <created>2008-09-20T15:54:31Z</created>
    <summary type="text/plain">Wissensmanagement Forum</summary>
    <author>
      <name>Hannes Oberschmid</name>
      
      <email>hoberschmid@wm-impulse.net</email>
    </author>
    <dc:subject>Business</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.wm-impulse.net/">
      Vom 03.09 bis 05.09.2008 fand in Graz die TRIPLE-i, die Innovationskonferenz zu den Themen Wissensmanagement, Neue Medientechnologien und Semantische Technologien statt. Es gab sowohl ein wissenschaftliches Programm als auch ein Praxisforum.
Im Rahmen des Praxisforums hat das Wissensmanagement Forum (WMF) die Möglichkeit erhalten eine Konferenzeinheit zum Thema „Dissertieren im Netzwerk“ abzuhalten. Es sollten vor allem DissertantInnen und Interessierte die im Bereich Wissensmanagement dissertieren angesprochen werden.
      <![CDATA[<P>In drei Präsentationen stellten Mitglieder des WMF die Bandbreite der Vereinsaktivitäten vor. Zu Beginn beantwortete Roland Winkler die Frage „Was ist das WMF und wie kann es mich in meinem Dissertationsprozess unterstützen?" Bei der Vorstellung wurden dabei auf die Instrumente und Aktivitäten des WMF Bezug genommen. Dazu zählen u.a.:</P>
<UL>
<LI><SPAN lang=DE-AT><FONT face="Times New Roman"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Buchreihe: Praxishandbuch Wissensmanagement </FONT></FONT></SPAN>
<LI><SPAN lang=DE-AT><FONT face="Times New Roman"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Online Magazin: Wissensmanagement Impulse</FONT></FONT></SPAN> 
<LI><SPAN lang=DE-AT><FONT face="Times New Roman"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Grazer Schriftenreihe Knowledge Management </FONT></FONT></SPAN>
<LI><SPAN lang=DE-AT><FONT face="Times New Roman"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Veranstaltungsreihe: eXperience plus </FONT></FONT></SPAN>
<LI><SPAN lang=DE-AT><FONT face="Times New Roman"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Dissertationsworkshops: science plus </FONT></FONT></SPAN>
<LI><SPAN lang=DE-AT><FONT face="Times New Roman"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Vereinsleben: fun plus</LI></UL></FONT></FONT></SPAN><SPAN lang=DE>
<P>Im zweiten Teil des Vortrags wurde besonders auf die Möglichkeiten hingewiesen, wie das WMF DissertantInnen im Dissertationsprozess unterstützen kann. Dazu gehören anregende Diskussionen zu Wissensmanagement allgemein bzw. speziell zum eigenen Dissertationsthema in einem interdisziplinären Team. Weiters ein großer Gestaltungsspielraum in einem kleinen (Kern-)Team sowie die Möglichkeit in einem großen Netzwerk von Industriepartnern und Wissenschaftlern profitieren zu können. </P>
<P>Zusätzlich können die Punkte</P><FONT face=Wingdings>
<UL></FONT>
<LI>Reputation u. Sichtbarkeit in der Community 
<LI>Führungs- und Projekterfahrung 
<LI>Finanzielle Unterstützung bei der Veröffentlichung der Dissertation 
<LI>Freundschaften 
<LI>Spaß u.a.m.</LI></UL>
<P>erwähnt werden.</P>
<P>Um zu zeigen, dass es sich dabei um eine gelebte Gemeinschaft handelt, wurden anschließend zwei Dissertationen von aktuellen Kernteam-Mitgliedern vorgestellt. In der ersten Dissertation von Robert Gutounig mit dem Titel „Dynamische Wissensprozesse in digitalen Netzwerkstrukturen" wurde auf die Fragen „Warum teilen Menschen in Netzwerken ihr Wissen?" fokussiert. Dies soll u.a. durch Heranziehung von theoretischen Modellen wie der Theorie der Selbstorganisation, des sozialen Kapitals und der Netzwerktheorien beantwortet werden.</P>
<P>Anschließend erfolgte die Betrachtung einer „Risikoorientierung im Wissensmanagement" von Hannes Oberschmid. Nach der Beschreibung der Ausgangssituation, in der die zunehmende Bedeutung der Ressource Wissen und die zunehmende Risikoorientierung in Unternehmungen herausgearbeitet wurde, konnte eine unzureichende Beachtung von „Wissensrisiken" festgestellt werden. Anschließend erfolgten die Definition sowie die Möglichkeiten der Kategorisierung von Wissensrisiken. Den Schwerpunkt bildet dabei die Kategorisierung, aufbauend auf das Modell der überlappenden Systeme nach Wohinz. Das Highlight des Vortrages war die Vorstellung eines Modells zur Risikoorientierung im Wissensmanagement in Organisationen.</P>
<P>Am Ende der beiden Vorträge wurde jeweils auf die Vorteile des WMF und die Unterstützung im jeweiligen Dissertationsprozess eingegangen. Zum Ausklang der Konferenzeinheit konnten alle Teilnehmer noch zu einer „FUN plus" Session eingeladen werden, in der interessante Diskussionen und Gespräche zustande kamen. Interessierte, die ebenfalls wissenschaftlich zum Thema Wissensmanagement arbeiten und an einer Mitarbeit im WMF interessiert sind, wenden sich bitte an <A href="mailto:info@wm-forum.org">info@wm-forum.org</A> bzw. finden Sie mehr Informationen zum WMF unter <A href="http://www.wm-forum.org">http://www.wm-forum.org</A> 
<P>Mehr Informationen zur TRIPLE-i allgemein finden Sie unter </SPAN><SPAN lang=DE><A href="http://triple-i.tugraz.at">http://triple-i.tugraz.at</A></SPAN></P>]]>
    </content>
  </entry>

  <entry>
    <title>Theorie und Praxis-Lücken im Wissensmanagement – damit umgehen lernen</title>
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    <modified>2008-08-01T18:22:27Z</modified>
    <issued>2008-08-01T21:22:27+02:00</issued>
    <id>tag:www.wm-impulse.net,2008://2.91</id>
    <created>2008-08-01T18:22:27Z</created>
    <summary type="text/plain">Schon die alten Marxisten mühten sich ab mit einer gewissen Theorie-Praxis-Lücke. Da bleibt das Wissensmanagement nicht ausgenommen. Die schnöde Wirklichkeit hält sich nicht immer an die klug ausgefeilten Theoreme. Woran liegt´s? Wissensmanagement ist eine Praxis – d.h. man muss Ressourcen einsetzen, Geld einsetzen, Systeme anschaffen etc. Den Erfolg gibt’s – wenn überhaupt – erst hinterher. Soll uns das entmutigen?...</summary>
    <author>
      <name>Robert Gutounig</name>
      
      <email>rgutoun@wm-impulse.net</email>
    </author>
    <dc:subject>-WM Impulse-</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.wm-impulse.net/">
      Schon die alten Marxisten mühten sich ab mit einer gewissen Theorie-Praxis-Lücke. Da bleibt das Wissensmanagement nicht ausgenommen. Die schnöde Wirklichkeit hält sich nicht immer an die klug ausgefeilten Theoreme. Woran liegt´s? Wissensmanagement ist eine Praxis – d.h. man muss Ressourcen einsetzen, Geld einsetzen, Systeme anschaffen etc. Den Erfolg gibt’s – wenn überhaupt – erst hinterher. Soll uns das entmutigen?
      <![CDATA[<P>In seinem&nbsp; jüngsten <A href="http://www.wm-impulse.net/archive/2008/07/000090.html">Blog-Beitrag</A> stellt Franz Hofer die Frage, warum es so verdammt schwer ist, die Dinge auf den Boden zu kriegen. Gemeint ist konkret, Leute zum Mitmachen im Wissensmanagement Blog zu motivieren. Die Frage ist einfach und kompliziert zu beantworten. Erweitern möchte ich&nbsp;sie noch um die Frage, warum wir als WissensmanagerInnen fallweise ein so schlechtes Wissensmanagement betreiben.</P>
<P>Hier also ein paar vorwissenschaftliche ad-Hoc-Hypothesen und ein paar Überlegungen dazu:</P>
<UL>
<LI><STRONG>Wissensmanagement ist ressourcenintensiv und nicht produktiv.</STRONG></LI></UL>
<P>Was für Organisationen gilt, gilt auch für uns als AutorInnen: Wissensmanagement ist (in der Regel) noch nicht produktiv. Es schafft die Rahmenbedingungen, unter denen effizient und effektiv gearbeitet werden kann. Meist kostet es eine Menge Geld, Einsatz, Nerven etc. Warum also das Ganze? Wenn wir darauf als WissensmanagerInnen keine Antworten finden, sind wir tatsächlich fehl am Platz. Andere Disziplinen wie das Qualitätsmanagement sind hier den entscheidenden Schritt weiter.</P>
<P>Wenn ich hier die üblichen Pro-Argumente runter bete, haben die meisten ein Deja-vu-Erlebnis: das Rad nicht ständig neu erfinden, Steigerung der Lernfähigkeit der Organisation, besser, weil wissensbasierte Entscheidungsfindung etc., etc., etc.</P>
<P>Das Ganze ist im Übrigen einigermaßen schlecht empirisch abgesichert. Aber mal ganz ehrlich: Muss es das immer sein? Warum vertrauen wir nicht unserer eigenen Empirie. Wir alle haben uns schon mal überlegt, wie wir uns weiterbilden sollen, wir haben Strategien entwickelt, wie wir unsere Arbeit angehen, wir verwenden tolle Software, um unsere Termine, Adressen, Aufgaben zu koordinieren, die meisten haben Online-Konten zur Verwaltung von Dokumenten, usw. Google lässt ganz herzlich grüßen aus Amerika. Und wir wissen, dass uns dass alles nützt. Spätestens der Vergleich macht in diesem Punkt sicher. Das alles ist gar nicht schlecht: Wir dürfen uns getrost WissensmanagerInnen nennen. Kinder sind schließlich auch PhilosophInnen. Sie wissen es bloß manchmal nicht….</P>
<P>Es liegt also an was anderem und das hängt mit der Hypothese zusammen. Da die Beschäftigung mit Wissensmanagement in vielen Fällen&nbsp;nicht&nbsp;Berufsalltag ist, betreiben wir es nebenher. Die von Probst u.a.&nbsp;viel prophezeiten&nbsp;Chief Knowledge Officer gibt es (fast) nicht.&nbsp;Im Alltag sind wir mit anderem beschäftigt und&nbsp;zur Produktion gezwungen: wir müssen abliefern. Da bleibt wenig Zeit für strategische Verbesserungen. </P>
<P>Teil des Wissensmanagements ist aber, den Leuten klarzumachen, dass sie ohnehin nicht so schlecht unterwegs sind, dass sie Wissensmanagement betreiben, auch wenn sie es nicht so nennen und dass sie noch besser abschneiden werden, wenn sie jetzt investieren. Der Verweis auf bisherige Erfolge ist dabei nicht das schlechteste Argument. Und wir können gleich bei uns anfangen!</P>
<UL>
<LI><STRONG>Ein Blog kann ein Instrument des Wissensmanagement sein.</STRONG> </LI></UL>
<P>Wissen zu verbreiten kann nicht die schlechteste Idee innerhalb des Wissensmanagements sein. Warum man AutorIn in einem Blog ist oder auch nicht, hängt – wie oben erwähnt – davon ab, ob man bereit ist, seine knappen Ressourcen in etwas zu stecken. Dafür will man was haben. Die Tauschökonomie ist sicherlich auch hier am Werk. Was für Ziele man hat, kann sehr unterschiedlich sein und sich verändern. Deshalb ist es auch möglich, dass man nicht mehr schreibt, selbst wenn man mal gute Gründe dafür hatte (vgl. <A href="http://www.wm-impulse.net/archive/2004/07/000039.html">Warum ich Autor bei Wissensmanagement Impulse bin</A>). Für andere mögen die Gründe durchaus noch gelten.</P>
<P>Warum also sein Wissen (mit-)teilen? Wer sich als Wissensmanagement Impulse AutorIn googelt, wird sich bald finden, und zwar auf genau dieser Plattform hier, das funktioniert in vielen Fällen auch bei thematischer Suche. Sichtbarkeit: 1a.</P>
<P>Die technische Ausstattung des Blogs ist ein Thema, es kann aber nicht auschlaggebend sein. Seit Jahren predigen wir, dass Technologie allein nicht für das Gelingen – aber auch nicht für das Scheitern von Wissensmanagement verantwortlich sein kann. </P>
<UL>
<LI>Wissensmanagement lebt von Initiative – einen Versuch ist es immer wert.</LI></UL>
<P>Bereits mehrmals erwähnt: Praktisch alle AutorInnen von Wissensmanagement Impulse haben sicherlich mehr als genug zu tun. Wenn wir doch hier schreiben, so ist es neben der Sichtbarkeit wohl auch eine gehörige Portion Begeisterung für das Thema dabei – oder sie fehlt eben, wenn wir das nicht tun. Etwas ganz Ähnliches gilt für Organisationen: meist sind es einzelne oder kleine Gruppen, die Wissensmanagement pushen und am Anfang nie das herausbekommen, was sie investieren. Durchhalten lohnt sich fast immer. Wie gesagt, sehen wir uns mal uns selbst auf die Finger. Das was wir leisten, wird oft durch unser eigenes persönliches Wissensmanagement ermöglicht. Besser werden ist aber erwünscht – immer!</P>
<P>Darum vorläufig eine Durchhalteparole: Wir sind WissensmanagerInner – in all unseren Lebenkontexten. Wir haben etwas davon und wir tragen es weiter. An der Theorie-Praxis-Kluft nagen wir weiter – doch wir lernen damit produktiv umzugehen.<BR></P>]]>
    </content>
  </entry>

  <entry>
    <title>Und wir sind WissensmanagerInnen? Die Kluft zwischen Theorie und Praxis</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.wm-impulse.net/archive/2008/07/000090.html" />
    <modified>2008-07-31T12:18:33Z</modified>
    <issued>2008-07-31T15:18:33+02:00</issued>
    <id>tag:www.wm-impulse.net,2008://2.90</id>
    <created>2008-07-31T12:18:33Z</created>
    <summary type="text/plain">Als langjährige Nr. 1 gemessen an der Anzahl der veröffentlichten Artikel auf WMI will ich hier einen Denkanstoß zur Weiterentwicklung dieses Blogs liefern. Welches Mittel würde sich besser dazu eignen, als WMI selbst? Es war ja eines unsere Ziele, mit diesem Blog auch Diskussionen herbeizuführen, KollegInnen zum Gedankenaustausch zu gewinnen und dadurch zu neuen Erkenntnissen zu gelangen....</summary>
    <author>
      <name>Franz Hofer</name>
      
      <email>fhofer@wm-forum.org</email>
    </author>
    <dc:subject>-WM Impulse-</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.wm-impulse.net/">
      Als langjährige Nr. 1 gemessen an der Anzahl der veröffentlichten Artikel auf WMI will ich hier einen Denkanstoß zur Weiterentwicklung dieses Blogs liefern. Welches Mittel würde sich besser dazu eignen, als WMI selbst? Es war ja eines unsere Ziele, mit diesem Blog auch Diskussionen herbeizuführen, KollegInnen zum Gedankenaustausch zu gewinnen und dadurch zu neuen Erkenntnissen zu gelangen. 
      <![CDATA[<P><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Eine neue Erkenntnis habe ich gewonnen. Trotz mehrerer (halbherziger?) Versuche, die Frequenz der Veröffentlichungen zu steigern, ist nichts passiert. Ich war Teil des Teams. Mea culpa. Woran liegt das nun also? Ich bin vielleicht nicht repräsentativ, weil ich ja doch eine Menge veröffentlicht habe, aber dennoch will ich versuchen, der Sache auf dem Grund zu gehen. Vielleicht können ja dann auch KollegInnen einen Beitrag leisten, die am unteren Ende der Skala liegen (Achtung: Jetzt zählt nur die Frequenz), siehe link: </FONT><A href="http://www.wm-impulse.net/autoren.html"><U><FONT color=#0000ff><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">http://www.wm-impulse.net/autoren.html</FONT></U></FONT></A><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">. Und ich glaube, dass wir dadurch alle auch lernen können für den beruflichen Umgang mit diesem Thema. Seien wir einmal ehrlich: Funktioniert das bei euch auch so gut wie bei uns??</FONT></P>
<P><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Der guten wissenschaftlichen Tradition verpflichtet, werde ich mit Hypothesen beginnen: </FONT></P>
<P><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">1. Der Blog erfüllt die Erwartungen der AutorInnen nicht.</FONT></P>
<P><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">2. Es ist nicht meine alleinige Schuld, dass der Blog schlecht läuft ;-)</FONT></P>
<P><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">3. Der Blog kann technisch nicht, was er können sollte</FONT></P>
<P><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">4. Ein Ende mit Schrecken ist besser als ein Schrecken ohne Ende? </FONT></P>
<P><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Das war auch schon die Hauptarbeit. Jetzt mache ich mich ans Beweisen der Hypothesen. </FONT></P>
<P><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">1. Der Blog erfüllt die Erwartungen der AutorInnen nicht.</FONT></P>
<P><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Die Erwartungshaltung ist natürlich sehr subjektiv, aber für diesen Blog wollen wir Geld einmal ausschließen. Die Intention war es, durch den Blog Sichtbarkeit zu gewinnen; für sich selbst aber auch für das Thema, an dem man arbeitet. Und es bot sich auch an, Diskussionen zum Thema zu eröffnen. Das ist besonders in der Phase, wo man sich sehr stark einem Thema widmet, hilfreich. Zurück zur Sichtbarkeit für sich selbst: Bin ich sichtbarer geworden durch den Blog? Wenn ihr jetzt auf die AutorInnenseite geht, um nachzusehen, wer ich bin, dann gilt das nicht... Ich persönlich habe nicht das Gefühl, sichtbarer geworden zu sein. OK, die WMI Artikel sind der erste passende Eintrag zu meinem Namen bei Google, aber habe ich was davon? Nope, Nein, nada</FONT></P>
<P><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Sichtbarkeit für mein Thema? Auch nicht. </FONT></P>
<P><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Diskussionen? Nichts, die Welt schweigt zu meinen Artikeln. Habe ich das verdient? Keine/r hat mir bis dato Beifall gespendet. Glaubt ihr, ich mache das umsonst? Ich erwarte mir mehr Mitgefühl für meine geschundene Seele als Blog-Autor!</FONT></P>
<P><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">2. Es ist nicht meine alleinige Schuld, dass der Blog schlecht läuft</FONT></P>
<P><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Diese Hypothese ist mehr pro-forma, um jegliche Alleinschuld von mir zu weisen. Ich möchte hier nur beiläufig erwähnen, dass ich derzeit bei 13 publizierten Artikeln halte. Die Anzahl ist ja nur die halbe Miete, aber auch die Qualität, so meine ich, ist recht ordentlich. Wer hierzu eine Diskussion eröffnen möchte, siehe nächste Hypothese :-) </FONT></P>
<P><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">3. Der Blog kann technisch nicht, was er können sollte</FONT></P>
<P><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Ich kann mich erinnern, dass wir ursprünglich eine Möglichkeit hatten, Artikel zu kommentieren. Nach der x-ten Erklärung, mit welchen Mitteln Mann sein bestes Stück verlängern könne, haben wir das deaktiviert. Das war das endgültige Ende für die erhoffte Diskussionswelle. Wir hatten eigentlich nie eine Diskussion oder wenn, dann nur ganz vereinzelt. Vielleicht haben wir nicht das Zeug dazu, provokativ genug zu sein? Oder liegt es an den LeserInnen? Boh, keine Ahnung. Ich selbst habe auch nie diskutiert. Da habe ich noch Erklärungsbedarf. </FONT></P>
<P><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">4. Ein Ende mit Schrecken ist besser als ein Schrecken ohne Ende? </FONT></P>
<P><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Was hält den Blog dann eigentlich noch am Leben? Stellen wir ihn ein und sparen das Geld. Wo ist die Idee, die das ganze in Schwung bringt? </FONT></P>
<P><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">In diesem Zusammenhang ist auch der Artikel von Tobias (</FONT><A href="http://www.wm-impulse.net/archive/2004/07/000039.html"><U><FONT color=#0000ff><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">http://www.wm-impulse.net/archive/2004/07/000039.html</FONT></U></FONT></A><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">) interessant: Warum bin ich Autor bei WMI? Seine Gründe Nr. 4 und 5 habe ich ja abgehakt, aber was ist mit 1-3? Hat er keine Ideen mehr, will er sie nicht mehr teilen ...? </FONT></P>
<P><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Und jetzt los: Widerlegt meine Hypothesen, stimmt mir zu, bringt Ideen ein ... wer wagt, gewinnt.</FONT></P>]]>
    </content>
  </entry>

  <entry>
    <title>Systematisch Wissensmanagement Methoden und Tools auswählen - I.Teil</title>
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    <modified>2008-05-27T07:19:46Z</modified>
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    <summary type="text/plain"> Bei der Einführung von Wissensmanagement Methoden und Tools ist in der Praxis oft nicht klar, welche Anforderungen erfüllt werden müssen, damit eine nachhaltige Verankerung im Unternehmen besteht. Oft wird auf Softwareprodukte von der Stange zurückgegriffen und geglaubt,...</summary>
    <author>
      <name>Manfred Ninaus</name>
      
      <email>mninaus@wm-forum.org</email>
    </author>
    <dc:subject>Business</dc:subject>
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      <![CDATA[<p>
Bei der Einführung von Wissensmanagement Methoden und Tools ist in der Praxis oft nicht klar, welche  Anforderungen erfüllt werden müssen, damit eine nachhaltige Verankerung im Unternehmen besteht. Oft wird auf Softwareprodukte von der Stange zurückgegriffen und geglaubt, ]]>
      <![CDATA[daß sich Standardlösungen für die Unterstützung des hauseigenen Wissensmanagement eignen.
Im Folgenden soll nun eine Anwendung der Nutzwertanalyse in einem Unternehmen vorgestellt werden, die zum qualifizierteren  Auswählen der passende Methode oder des passenden Tools dient.
<p>
1. Schritt: Zuerst wurde definiert , für welche Anwendungsprozesse, Methoden und Tools auszuwählen sind. Hierbei kann es sich z.B. um Erfahrungstransferprozesse, Wissensidentifikationsprozesse, Wissensentwicklungsprozesse,… handeln. 
<p>
2.Schritt: Definition von Beurteilungsparameter der Methode/des Tools
Hierfür wurden  die Parameter :<p>
  a. Flexibilität<p>
  b. Erfahrungstransfer <p>
  c. Aufwand<p>
  d. Automatisierungsgrad<p>
  e. Filterung/Selektion<p>
  f. Unternehmenskultur<p>
bestimmt.
<p>
3. Schritt: Diesen Beurteilungsparametern wurde eine Gewichtung zugeteilt.
dies erfolgte dadurch, daß 100% Gesamtgewicht auf die Parameter verteilt wurde. Hierbei stellte sich heraus, daß die Unternehmenskultur und Filterung/Selektion für das Unternehmen, das mit erheblichen Datenmengen zu arbeiten hat, die größte Bedeutung haben.
<p>
4. Schritt: Jetzt fand die subjektive Bewertung des Matchings der Methoden und Tools mit den Anwendungsprozessen statt. Die einzelnen Methoden und Tools wurden aufgrund der Erfüllung der Anforderungen aus den Beurteilungsparametern bewertet, z.B. 0 (gar nicht) - 9 (sehr gut)
<p>
5. Schritt: Nun erfolgte die Bildung des Teilnutzwertes. Hierbei wurde die Gewichtung der Beurteilungsparameter mit den subjektiven Bewertungen multipliziert. Somit errechnet sich für jede(s) Methode/Tool in der entsprechenden Zeile der  Beurteilungsparameter ein Teilnutzwert.
<p>
6. Schritt: Als Abschluß wurde der Gesamtnutzwert der Methode/des Tools aufsummiert als Ergebnis der Addition aller Teilnutzwerte einer/s Methode/Tool.
<p>
Diese Systematik hilft, im Dschungel der verfügbaren Methoden/Tools für Wissensmanagement einen Überblick zu behalten. Darüber hinaus bleiben Entscheidungen für Methoden/Tools transparent und nachvollziehbar. Wenn sich das Unternehmensumfeld ändert, so kann schnell auch die Beurteilung adaptiert werden.
]]>
    </content>
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    <title>Service Oriented Architecture und Wissensmanagement 2</title>
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    <summary type="text/plain">Dieser Artikel greift den ersten Artikel der Serie auf. Nach der Definition einer SOA wird Geschäftsprozessmanagement, der Begriff des Prozesses/Geschäftsprozesses und Wissensmanagement definiert. In dem dritten Teil des Artikels werden dann die verschiedenen Techniken und Ansätze zusammengeführt....</summary>
    <author>
      <name>Bastian de Hesselle</name>
      
      <email>bdehesselle@wm-impulse.net</email>
    </author>
    <dc:subject>Prozesse</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.wm-impulse.net/">
      <![CDATA[Dieser Artikel greift den ersten Artikel der Serie auf. Nach der Definition einer SOA wird Geschäftsprozessmanagement, der Begriff des Prozesses/Geschäftsprozesses und Wissensmanagement definiert. 
In dem dritten Teil des Artikels werden dann die verschiedenen Techniken und Ansätze zusammengeführt. <BR>]]>
      <![CDATA[<P><STRONG>1.&nbsp;1. Geschäftsprozessmanagement (GPM)</STRONG><BR><BR>

Unter GPM wird generell die Steuerung von unternehmensweiten Geschäftsprozessen verstanden, um u.a. eine Verbesserung der Flexibilität und des Kundenbezuges für die jeweilige Unternehmung zu erreichen. Laut [SCHM06, S. 5] ist das Ziel des Geschäftsprozessmanagements, „die Effektivität und Effizienz des Unternehmens zu erhöhen und damit den Wert des Unternehmens zu steigern“. <br> <br>

Voraussetzung für die Operationalisierung von GPM ist eine Definition von Geschäftsprozessen und deren Abgrenzung zum betrieblichen Prozeß. Zwar existieren diverse Prozess- und Geschäftsprozessdefinitionen, allerdings reichen diese zumeist nicht weit genug bzw. decken nur bestimmte Komponenten des GPM ab. Daher erscheint eine eigene Definition angezeigt zu sein. <br><br>

<P><STRONG>1.&nbsp;1. Prozessdefinition</STRONG><BR><br>
Ein Prozess ist eine Abfolge von Aktivitäten innerhalb der Unternehmung, die über mindestens ein Anfangs- und Endereignis verfügt, bereichsübergreifend ablaufen kann und aus einem Input einen Output generiert. Der Prozess besitzt einen Prozessverantwortlichen.<br>
 
Sowohl interne als auch externe Anfangsereignisse können den Prozess auslösen. Zu den internen zählt bspw. die Beendigung eines vorgelagerten Prozesses, zu den externen das Versenden einer Information an einen Kunden. Die Aktivitäten innerhalb des Prozesses transformieren den Input zu einem Output. Sie können geordnet (strukturierter Prozess) oder ungeordnet (unstrukturierter Prozess) ablaufen sowie weitere Prozesse initiieren. <br>
Der Input kann entweder extern bezogen oder intern erstellt werden, materiell oder immateriell sein. Der Output kann ebenfalls materiell oder immateriell sein und wird als Prozessleistung bezeichnet.<br>
 Ist die Prozessleistung erfüllt, tritt das Endereignis ein. Das Endereignis kann nachgelagerte Prozesse auslösen, die den Output als jeweiligen Input weiterverwenden oder auch direkt vom Kunden konsumiert werden. <br><br>

<P><STRONG>1.&nbsp;2. Definition Geschäftsprozess</STRONG><br><br>
Eine spezielle Form eines Prozesses ist der Geschäftsprozess, der besondere Charakteristika aufweist. <br>
Diese sind:<br>
- Die Geschäftsprozessleistung ist das Ergebnis der Ausführung einer Kernkompetenz der Unternehmung und somit von entscheidender Bedeutung für die betriebliche Wertschöpfung.<br><br>
-	Die Erstellung der Geschäftsprozessleistung ist komplex, sei es in technologischer, finanzieller oder fachlicher Art. <br><br>
-	Die Geschäftsprozessleistung ist nicht ohne weiteres von einem anderen Prozess der Unternehmung substituierbar.<br><br>

Der Geschäftsprozess kann von Prozessen unterstützt werden. Sowohl für Prozesse als auch für Geschäftsprozesse können Leistungsziele definiert und Controllingkennzahlen entwickelt werden. Für eine Unternehmung existiert eine Vielzahl von Prozessen, aber nur eine geringe Anzahl an Geschäftsprozessen. An diesen sollte sich die Unternehmung wegen ihrer Relevanz für die Wertschöpfung ausrichten und orientieren. <br><br>

Im Folgenden wird besonders auf Geschäftsprozesse eingegangen. Die klassische Methode (Ist-Prozess, Soll-Prozess, Umsetzung) sowie die darum entbrannte Diskussion und konzeptionelle Gegenentwürfe werden hier nicht weiter vertieft. Gemein sind aber den verschiedenen Operationalisierungsansätzen, daß sie früher oder später Informationen sowohl über den Aufbau des Geschäftsprozesses als auch über den Ablauf generieren und für die weitere Steuerung des Geschäftsprozesses nutzen. Allerdings vernachlässigen diverse Ansätze die Operationalisierung der Gewinnung von Ablaufinformationen bzw. deren Pflege. Hier setzt das Wissensmanagement an. <br><br>
 

<P><STRONG>2. Wissensmanagement</STRONG><br><br>
Der Term Wissensmanagement wird heterogen verwendet. Um eine sinnvolle unternehmensweite einheitliche Definition erreichen zu können, empfiehlt sich zuerst die Abgrenzung des Begriffs Wissen. Dafür wird der Definitionskaskade von NORTH gefolgt, der zwischen Daten, Informationen und Wissen unterscheidet [NORTH02, S. 38]. Daneben ist die Eintei-ung in explizites/implizites Wissen, wie sie NONAKA und TAKEUCHI [NONA97, S. 72] vorschlagen, zu berücksichtigen. Darüber hinaus ist es notwendig, zwischen geschäftsprozessrelevanten und -irrelevanten Wissen zu differenzieren. Ersteres zerfällt dann noch in die Teile aufbauorganisatorisches Wissen und ablauforganisatorisches Wissen. <br><br>

2.1. Wissendefinition<br><br>
Somit ergibt sich folgende Definition von Wissen: 
Wissen entsteht in einem Unternehmen durch die Verknüpfung von Informationen mit den Erfahrungsschätzen der Mitarbeiter und ist sowohl kontext- als auch personenbezogen. Aus der Verknüpfung von Kontext- und Personenbezug ergibt sich ein Anwendungsbezug des Wissens. <br>
Die Ressource Wissen teilt sich in verschiedene Untergruppen. Diese sind implizites/explizites Wissen ohne konkreten Bezug zu einem Geschäftsprozess und geschäftprozessrelevantes Wissen, das wiederum implizit oder explizit vorliegen kann. <br>
Das geschäftsprozessrelevante Wissen zerfällt noch in Wissen über den logischen Geschäftsprozessablauf und Wissen für die Ausführung der Aktivitäten des Geschäftsprozesses. Es ist selten und kaum substituierbar. Das gesamte (implizite) geschäftsprozessrelevante Wissen muß innerhalb der Unternehmung externalisiert, geteilt, genutzt und aktuell gehalten werden. <br>
Implizites Wissen ist nicht-kodifiziertes Wissen, das der Mitarbeiter in sich trägt. Er kann dieses nicht ohne Weiteres artikulieren, trotzdem es ihn bei der Ausführung eines Geschäftsprozesses unterstützen kann. Im Extremfall ist sich der Mitarbeiter seiner impliziten Wissensbestände nicht einmal bewußt. Explizites Wissen ist hingegen kodifiziert, für die jeweiligen Bedarfsträger zugänglich und somit leichter nutzbar. <br>
Die diversen Ansätze von Wissensmanagement werden hier nicht vertieft betrachtet. Vielmehr sei auf die einschlägige Literatur, wie bspw. [PROB03], [DAVE98] oder auch [KRCM05] verwiesen. Festzuhalten bleibt an dieser Stelle vielmehr, daß aus den verschiedenen Ansät-zen allgemeine Anforderungen an einen Wissensmanagementansatz extrahiert werden können. <br><br>

2.2. Anforderungen an einen Wissensmanagementansatz <br><br>

Ein Wissensmanagementansatz muß <br>

-	Werkzeuge zur Identifikation von wissensintensiven Geschäftsprozessen und relevanten Wissens bereithalten,<br>
-	permanent neues Wissen (gleich welcher Art dieses Wissen ist) auf der Basis der geschäftsprozess- und unternehmensstrategischen Orientierung extrahieren, <br>
-	das extrahierte Wissen für die Unternehmung nutzbar zur Verfügung stellen und verwalten,<br>
-	Controllingmöglichkeiten für disziplinarische Vorgesetzte hinsichtlich der Aktualisierung von Wissensbeständen bereithalten,<br>
-	unternehmenskulturelle und organisatorische Maßnahmen zur Verbesserung des Wissensmanagements begünstigen und auf einem Wissensleitbild sowie einer Kultur der Wissensteilung und -nutzung innerhalb der Unternehmung aufsetzen,<br>
-	so intuitiv nutzbar sein, daß Mitarbeiter nicht vor der Nutzung des Wissensmanagementsystems zurückschrecken,<br>
-	Datenschutzrechtlinien berücksichtigen und so strukturiert und gesichert sein, daß kein Wissen in unbefugte Hände gelangen kann und<br>
-	Schnittstellen für den Bereich des organisationalen Lernens bereithalten, um die unternehmerische Wissensbasis breit zu nutzen.<br><br>
Um implizites Wissen zu externalisieren und einem großen Adressatenkreis verfügbar zu machen, sind die verschiedensten Werkzeuge entwickelt worden. Beispielhaft erwähnt seien hier das Story-Telling (vgl. dazu [STIEL04]), Beobachtung in Verbindung mit Interviews (vgl. dazu [KRCM05]) sowie die Analogiebildung [vgl. dazu [VOHL04]).
Ziel der Externalisierung ist auch die Speicherung des vorhandenen Wissens und somit die Vergrößerung der digitalen unternehmerischen Wissensbasis. <br><br>

<P><STRONG>3.Speicherung von Wissen</STRONG><br><br>
Die extrahierten Wissensbestände können unterschiedlich, je nach Granularität, Automatisierung in der Unternehmung sowie (Geschäfts)prozessart abgespeichert werden. Neben zentralen passiven Speicherungsformen wie ein Data-Warehouse können Wissensbestände zur Geschäftsprozessunterstütztung bei strukturierten Geschäftsprozessen in bspw. sog. Workflowengines hinterlegt werden [MÜHL05, S. 385]. Diese steuern den Geschäftsprozess-ablauf. Das darin abgelegte Wissen tritt in der Form von Geschäftsregeln auf. <br>
Besonders das ablauforientierte Wissen erscheint in diesem speziellen Kontext von großem Interesse, kann es doch zur wichtigen Information über bzw. für einen Service werden, wenn es im Repository abgelegt wird.

<P><STRONG>Literaturverzeichnis</STRONG><br><br>


[DAVE98]  Davenport, T.; Prusak, L.: Working Knowledge. How organisations manage what they know. 1. Aufl., Harvard Business School Press Boston, Boston 1998. <br><br>

[KRCM05] Krcmar, H.: Informationsmanagement. 4. Aufl., Springer, Berlin 2005.<br><br>

[MÜHL05] zur Mühlen, M.; Hansmann, H.: Workflowmanagement. In: Becker, J.; Kugeler, M. et al. (Hrsg.): Prozessmanagement – ein Leitfaden zur prozessorientierten Organisationsgestaltung. 5. Aufl., Springer, Berlin, Heidelberg, New York 2005. <br><br>

[NONA97, S. 72]	Nonaka, I.; Takeuchi, H.: Die Organisation des Wissens – wie japanische Unternehmen diese Ressource nutzen. 1. Aufl., Campus Verlag, Frankfurt am Main 1997.<br><br>

[NORTH02] North, K.: Wissensorientierte Unternehmensführung. Wertschöpfung durch Wissen. 3. Aufl., Gabler, Wiesbaden 2002. <br><br>

[PROB03] Probst, G.; Raub, S. et al.: Wissen managen. Wie Unternehmen ihre wertvollste Ressource optimal nutzen. 4. Aufl., Gabler, Wiesbaden, 2003. <br><br>

[SCHM06, S. 5]	Schmelzer, H.-J.; Sesselmann, Wolfgang: Geschäftsprozess-management in der Praxis. Produktivität steigern, Wert erhöhen, Kunden zufrieden stellen. 5. Auflage, Carl Hanser Verlag, München 2006.<br><br>

[STIEL04] Stieler-Lorenz, B.; Paarmann, Y. et al.: Kommunizierendes Lernen für den Wissensfluss – eine Methode zur Wissensgenerierung und zum Wissenstransfer. In: Schauffer, H.-G.; Stieler-Lorenz, B. et al. (Hrsg.): Wissen vernetzen. Wissensmanagement in der Produktentwicklung. 1. Aufl., Springer, Berlin 2004, S. 46-71. <br><br>

[VOHL04] Vohle, F.: Analogietraining. In: Reinmann, G.; Mandl, H. (Hrsg.): Psychologie des Wissensmanagements. 1. Aufl., Hogrefe, Göttingen 2004, S. 341-351.<br><br>
]]>
    </content>
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    <title>Service Oriented Achitecture und Wissensmanagement</title>
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    <modified>2007-09-26T05:52:09Z</modified>
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    <summary type="text/plain">Ausgangspunkt ist der Wandel in der Diskussion über das Thema Service Oriented Architecture (SOA). Wurde SOA in diversen Publikationen der letzten Jahre technisch definiert und erläutert, beobachtet man in jüngster Vergangenheit einen Wandel hin zu einer Verknüpfung von SOA mit Geschäftsprozessmanagement (GPM). Das Thema Wissensmanagement wird in der aktuellen Diskussion nicht in den Zusammenhang SOA - GPM eingebracht....</summary>
    <author>
      <name>Bastian de Hesselle</name>
      
      <email>bdehesselle@wm-impulse.net</email>
    </author>
    <dc:subject>Prozesse</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.wm-impulse.net/">
      Ausgangspunkt ist der Wandel in der Diskussion über das Thema Service Oriented Architecture (SOA). Wurde SOA in diversen Publikationen der letzten Jahre technisch definiert und erläutert, beobachtet man in jüngster Vergangenheit einen Wandel hin zu einer Verknüpfung von SOA mit Geschäftsprozessmanagement (GPM). Das Thema Wissensmanagement wird in der aktuellen Diskussion nicht in den Zusammenhang SOA - GPM eingebracht. 
      <![CDATA[<P>Ausgangspunkt ist der Wandel in der Diskussion über das Thema Service Oriented Architecture (SOA). Wurde SOA in diversen Publikationen der letzten Jahre technisch definiert und erläutert, beobachtet man in jüngster Vergangenheit einen Wandel hin zu einer Verknüpfung von SOA mit Geschäftsprozessmanagement (GPM). Das Thema Wissensmanagement wird in der aktuellen Diskussion nicht in den Zusammenhang SOA - GPM eingebracht. <BR>Voraussetzung für die Zusammenführung der drei Managementansätze ist hierbei folgende These: wenn Geschäftsprozessmanagement und Wissensmanagement zusammenzuführen sind, bedeutet das für die Zusammenführung von GPM und SOA zwingend, daß die Komponente Wissensmanagement im Bereich SOA ebenfalls zu beachten ist.</P>
<P><STRONG>1.&nbsp;SOA</STRONG><BR><BR>Unter einer SOA wird allgemein eine Systemarchitektur verstanden, die unterschiedliche Methoden und Anwendungen als wiederverwendbare und auch offen zugreifbare Dienste (Services) repräsentiert [MELZ07, S. 11]. Die SOA soll eine Unternehmung in die Lage versetzen, auf veränderte Geschäftsbedingungen kurzfristig und kostengünstig durch den (Wieder)Einsatz und die Kopplung von (Web)Services zu reagieren [KRAF05, S. 1]. Hierbei können die Services atomatisiert sein und für die jeweiligen Aktivitäten in einem Geschäftsprozess zur Verfügung stehen. Daneben können auch Alt-Systeme (sog. Legacy-Systeme) zu Services gekapselt und gekoppelt werden. Die Kapselung von Legacy-Systemen scheint zwar in bestimmten Situationen richtig zu sein. Eine alleinige Konzentration darauf führt aber nicht zu den o.g. Zielen einer SOA. Erst die Unterstützung einzelner Aktivitäten bzw. Aktivitätsbündel in einem (Geschäfts)prozess durch verschiedene, flexibel austausch- und orchestrierbare Services kommt dem Anspruch einer SOA nahe, jeglichen betriebswirtschaftlich sinnvollen (Geschäfts)prozess unterstützen zu können. <BR><BR>Um diese Unterstützung zu gewährleisten, ist es notwendig, Kenntnisse über die zu unterstützenden (Geschäfts)prozesse zu generieren [MELZ07, S. 18] und zu nutzen. Diese können im Rahmen eines GPM-Ansatzes erworben werden.<BR><BR>Informationen über die und Definitionen der einzelnen Services können in der Funktion einer Registry [WEBM06, S. 7] im sog. Repository abgelegt werden [KRAF05, S. 60]. Dadurch fällt dem Repository eine Schlüsselrolle in der Architektur zu [WOOD06, S. 193]. Hierbei ist zwischen einem Repository, das die Daten für eine Firma verwaltet, und einem Repository, auf das verschiedene Firmen zugreifen können (gerade rechtliche Aspekte rücken hier in den Mittelpunkt), zu unterscheiden [KRAF05, S. 61].<BR><BR>Allgemein gilt, daß neben den Beschreibungen von möglichen Anwendungsszenarien in dem Repository weiterführende Daten abgelegt werden können. Diese ergänzen die Daten der sog. Service Level Agreements, die ebenfalls im Repository hinterlegt werden können. Ein Service Level Agreement stellt hierbei eine Übereinkunft über die Serviceleistung zwischen dem Anbieter des Services und dem Kunden dar [MELZ07, S. 290] und garantiert Dienstgüteeigenschaften des Services [BERB05, S. 269]. Unter Dienstgüteeigenschaften können Verfügbarkeit, Leistungsfähigkeit, Fehlerhäufigkeit und Sicherheit zusammengefaßt werden [BERB05, S. 269]. Darüber hinaus wären hier Daten des jeweiligen Service-Anbieters, Aufrufgebühren, Sicherheitsfeatures und Informationen über die Dienstgüte des jeweiligen Service [KRAF05, S. 61] denkbar.<BR><BR>Zusammenfassend stellt das Repository eine Informationsbasis für die elektronische Ausführung bzw. Unterstützung der Geschäftsprozesse der jeweiligen Unternehmung dar. Nur die Services werden berücksichtigt, die für die Unternehmung nutzstiftend sind. Die Auswahl dieser Services kann nur auf Basis eines Geschäftsprozessmanagementansatzes von statten gehen. Dieses wird umso deutlicher, wenn die erste Definition der SOA berücksichtigt wird. Somit ist das Repository das Herzstück des SOA-Ansatzes und sollte einer kontinuierlichen Pflege und Verbesserung unterliegen. </P>
<P><STRONG>Literaturverzeichnis</STRONG></P>
<P>[BERB05, S. 269].&nbsp;Berbner, R., Heckmann O. et al.: Eine Dienstgüte unterstützende Webservice-Architektur für flexible Geschäftsprozesse. In: Wirtschaftsinformatik 4 (2005) 47, S. 268-277.<BR>[KRAF06, S. 1]&nbsp;&nbsp;Krafzig, D., Banke K. et: Enterprise SOA. Service Oriented Architect-&nbsp;&nbsp;&nbsp;ure. Best practices, 6. Auflage, Prentice Hall, Upper Saddle River, 2006.<BR>[MELZ07, S. 11].&nbsp;Melzer, I.: Service-orientierte Architekturen mit Web-Services, Konzepte-Standards-Praxis, 2. Auflage, München, Spektrum, 2007.<BR>[WEBM06, S. 7]&nbsp;webMethods: SOA Reference Architecture. Defining the key elements of a successful SOA technology framework. In <A href="http://www1.webmethods.com/PDF/whitepapers/SOA_Reference_Architecture.pdf">http://www1.webmethods.com/PDF/whitepapers/SOA_Reference_Architecture.pdf</A>, Erstellungsdatum 31.05.2006, Informationsabfrage am 12.07.2007.<BR>[WOOD06, S. 193]&nbsp;Woods, D.: Enterprise SOA. Designing IT for Business Innovation. 1. Auflage, Cambridge, O`Reilly, 2006.</P>
<P>&nbsp;</P>]]>
    </content>
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  <entry>
    <title>Kompetenzentwicklung Teil 2 - Perspektiven einer systematischen Aneignung</title>
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    <modified>2007-03-01T07:21:12Z</modified>
    <issued>2007-03-01T09:21:12+02:00</issued>
    <id>tag:www.wm-impulse.net,2007://2.84</id>
    <created>2007-03-01T07:21:12Z</created>
    <summary type="text/plain">Da kompetentes Handeln zweifelsohne die Grundlage einer adäquaten Auseinandersetzung mit zukünftigen wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Aufgaben sein kann (nachzulesen im Artikel Kompetenzentwicklung Teil 1 - Ein Schlüssel zur Bewältigung zukünftiger Aufgaben?), interessieren folgend vor allem die Bedingungen einer systematischen Kompetenzentwicklung....</summary>
    <author>
      <name>Anita Giener</name>
      
      <email>anita.giener@edu.uni-graz.at</email>
    </author>
    <dc:subject>Philosophie</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.wm-impulse.net/">
      <![CDATA[</p>Da kompetentes Handeln zweifelsohne die Grundlage einer adäquaten Auseinandersetzung mit zukünftigen wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Aufgaben sein kann (nachzulesen im Artikel <a href="http://www.wm-impulse.net/archive/2007/02/000083.html">Kompetenzentwicklung Teil 1 - Ein Schlüssel zur Bewältigung zukünftiger Aufgaben?</a>), interessieren folgend vor allem die Bedingungen einer systematischen Kompetenzentwicklung.
]]>
      <![CDATA[<P></P>Kompetenzen sind Verhaltensdispositionen, d.h. Voraussetzungen für adäquates Problemhandeln. Kompetenzvermittlung kann daher nicht genauso wie Qualifikationsvermittlung erfolgen. Weil der Inhalt kompetenten Handelns je nach Anforderungssituation variiert, kann er nur wage inhaltlich festgeschrieben werden und noch viel weniger in "Portionen" vermittelt werden. Tobias Ley (<A href="http://www.wm-impulse.net/archive/2004/05/000016.html">Was sind Kompetenzen? Und wie erwirbt man sie? </A>vom 18.05.2004) verweist darauf, dass Kompetenzerwerb über eine Konfrontation der Lernenden mit spezifischen Anforderungssituationen erfolgt. Fraglich bleibt, ob konkretes Handeln allein einen systematischen Kompetenzerwerb ermöglicht. Wenngleich die konkrete Erfahrung ein zentrales Element von Kompetenzlernen darstellt, kann sie kaum als Garant dafür herangezogen werden. Heißt in einem Team zu arbeiten auch dialogfähig, kooperationsfähig und teamfähig zu sein oder es jemals zu werden? Viele Beispiele aus der Praxis weisen wahrscheinlich in eine andere Richtung. Tobias Ley stellt in Aussicht, dass Lernende einer effektiven Begleitung und Unterstützung im Kompetenzlernprozess bedürfen. Dieser Gedanke soll hier aufgegriffen und fortgeführt werden.
<P></P>Für das Kompetenzlernen spielen vor allem individuumsbezogene Aspekte eine Rolle (North, 2003, S. 205). Zur Präzisierung dieses Gedankens wird ein Perspektivenwechsel vorgeschlagen. Dieser besteht darin, dass weniger nach Möglichkeiten der Vermittlung von Kompetenzen gefragt wird. Fokussiert wird vielmehr der Aneignungsprozess des Individuums. Es interessiert, unter welchen Voraussetzungen den aneignenden Subjekten ein Kompetenzaufbau gelingt. Zentral für einen aktiven Kompetenzerwerb ist eine reflexive Auseinandersetzung des Individuums mit den bereits vorhandenen Kompetenzen, dem eigenen Kompetenzerwerb und den individuellen Zielvorstellungen in Bezug auf Kompetenzentwicklung (siehe dazu verschiedene Artikel vom <A href="http://members.telering.at/bildungswerke/kompetenzentwicklung/literatur.html">Ring Österreichischer Bildungswerke</A>). Die bewusste Gestaltung einer persönlichen Kompetenzbiographie bedarf der Einbettung des Individuums in eine kompetenzorientierte Lernkultur, welche im Zeichen einer Ressourcenorientierung steht (verschiedene Artikel dazu von der <A href="http://www.abwf.de/main/programm/frame_html">Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Weiterbildungsforschung</A>). Unter Lernkultur wird hier eine Gemeinschaft Lernender verstanden, die sich aktiv in wertschätzender Bezugnahme aufeinander um ihren persönlichen Kompetenzerwerb bemühen. Ressourcenorientierung meint das Erkennen und die aktive Nutzung der eigenen Ressourcen und der Ressourcen der Umgebung zum Zwecke des Kompetenzlernens. Ein Instrument, das eine reflexive Bezugnahme auf individuelle Kompetenzpotentiale ermöglicht und das Entstehen einer kompetenzorientierten Lernkultur fördert, ist beispielsweise das Kompetenzportfolio (Artikel dazu vom <A href="http://members.telering.at/bildungswerke/kompetenzentwicklung/literatur.html">Ring Österreichischer Bildungswerke</A>).
<P></P>Im Rahmen meines Bakkalaureatsstudiums Pädagogik an der Karl-Franzens-Universität Graz habe ich mit Unterstützung einer ausgebildeten Kompetenzportfoliobegleiterin (siehe dazu <A href="http://www.uni-graz.at/anmwww/anmwww_fachbereiche/anmwww_wirtschaft.htm">Akademie Neue Medien &amp; Wissenstransfer</A>) mein persönliches Kompetenzportfolio erstellt. Die kontinuierliche Arbeit an meinem Portfolio ist für mich die Basis für die systematische Weiterentwicklung meiner Kompetenzen und Herausforderung für die aktive Gestaltung meiner persönlichen Kompetenzbiographie.
<P></P><I>Literatur:</I>
<P></P>North, K. (2003). Das Kompetenzrad. In J. Erpenbeck &amp; L. von Rosenstiel (Hrsg.), <I>Handbuch Kompetenzmessung. Erkennen, verstehen und bewerten von Kompetenzen in der betrieblichen, pädagogischen und psychologischen Praxis</I> (S. 200-211). Stuttgart: Schäffer-Poeschel. ]]>
    </content>
  </entry>

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    <title>Ein Lob der Torheit? - Ursula Schneiders &quot;Das Management der Ignoranz&quot;</title>
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    <modified>2007-02-20T16:53:39Z</modified>
    <issued>2007-02-20T18:53:39+02:00</issued>
    <id>tag:www.wm-impulse.net,2007://2.85</id>
    <created>2007-02-20T16:53:39Z</created>
    <summary type="text/plain">Periodisch wiederkehrend werden wir darauf hingewiesen, dass man Wissen eigentlich nicht messen könne. Den eifrigen Wissensmanagement-Aktivitäten - seien sie nun so benannt oder nicht - tut dies zumeist keinen Abbruch. Die Nachteile von solch blindem Aktionismus hat die Grazer Management-Professorin Ursula Schneider bereits in ihrem Buch &quot;Die 7 Todsünden des Wissensmanagements&quot; aufgezeigt. In &quot;Das Management der Ignoranz&quot; widmet sie sich nun dem blinden Fleck des Wissensmanagement-Diskurses: dem Nicht-Wissen....</summary>
    <author>
      <name>Robert Gutounig</name>
      
      <email>rgutoun@wm-impulse.net</email>
    </author>
    <dc:subject>Soziologie</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.wm-impulse.net/">
      <![CDATA[Periodisch wiederkehrend werden wir darauf hingewiesen, dass man Wissen <i>eigentlich </i>nicht messen könne. Den eifrigen Wissensmanagement-Aktivitäten - seien sie nun so benannt oder nicht - tut dies zumeist keinen Abbruch. Die Nachteile von solch blindem Aktionismus hat die Grazer Management-Professorin Ursula Schneider bereits in ihrem Buch "Die 7 Todsünden des Wissensmanagements" aufgezeigt. In "Das Management der Ignoranz" widmet sie sich nun dem blinden Fleck des Wissensmanagement-Diskurses: dem Nicht-Wissen.]]>
      <![CDATA[<P>Das klingt zuerst wie eine Verhöhnung der wohlgemeinten Initiativen zur Wissensförderung: Nicht-Wissen - oder radikaler Ignoranz - hat jedoch sowohl im individuellen als auch im Organisationskontext zahlreiche positive Auswirkungen. Was ist damit gemeint?</P>
<P>Wer von Wissen spricht, denkt zumindest unbewusst immer den Raum des Nicht-Wissens mit. Im Zuge von ambitionierten Wissensmanagement-Projekten ist dies zumeist die Projektionsfläche, die durch Wissen befüllt werden soll. Die einseitige Betrachtung der positiven Aspekte von Wissen und dessen Verbreitung hat jedoch die von Individuen und Organisationen gleichermaßen als lähmend empfundene Informationsflut zur Folge.</P>
<P>Ein Ausweg aus dieser Spirale soll nun die Beachtung funktionaler Ignoranz bieten. Anhand einer Typologie von Ignoranzformen versucht Schneider, deren Vorteile aufzuzeigen und sie von dysfunktionaler Ignoranz abzugrenzen. So ist etwa positive Ignoranz die Fähigkeit zu wissen, was man nicht zu wissen braucht. In Zeiten von überquellenden Mailboxen, Newsletterschwemme und global verteiltem Zugang zu Datenbanken ist dieses Relevanzkriterium entscheidend. Wie auch das <A href="http://www.wm-impulse.net/archive/2005/08/000065.html" target=_blank>individuelle Wissensmanagement</A> betont Schneider den Wert des bewussten Nicht-Beachtens von Informationen, um überhaupt Zeit für Entscheidungen zu haben. Dieser äußert sich in einer Geisteshaltung, die Lücken gelassen hinnimmt.</P>
<P>In bestimmten Kontexten kann Ignoranz auch vor Denkhemmnissen schützen. Dies kann etwa in Bildungsinstitutionen geschehen. Dort führt die Last der etablierten Weltsichten nicht selten zur Unterdrückung von kreativen Neuansätzen. Auch im Wissensmanagement, das gerade auf möglichst vollständige Transparenz setzt, ist nicht immer klar, ob die Aufzeichnung über alles und jedes immer produktivitätssteigernd ist. Soziale Tabus schützen die Funktionsfähigkeit sozialer Beziehungen, indem sie - wie etwa bei Höflichkeitsformen - die Interaktion gerade unter Ausblendung tatsächlicher Absichten erst ermöglichen.</P>
<P>Ursula Schneider denkt im Wissensmanagement-Diskurs voraus, nimmt uns selbst aber das Denken nicht ab. Wie ihre Überlegungen in Gestaltungsmaßnahmen überführt werden können, wird höchstens angedeutet. Dies ist durchaus stimmig, da nicht nur Wissen, sondern auch seine Anwendung kontextabhängig sind. Mitunter sind sarkastische Seitenhiebe und breit gestreutes abendländisches Gedankengut in nicht leicht verständliche Sprache verpackt. Dadurch unterscheidet sich dieses Buch sicherlich von leicht verdaulicher Management-Kost. Jedenfalls stellt das "Das Management von Ignoranz" einen wichtigen Beitrag zu einem bisher unterbeleuchteten Aspekt der Reflexion über Wissensmanagement dar.</P>
<P>Ursula Schneider: Das Management der Ignoranz. Nichtwissen als Erfolgsfaktor. Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag 2006.<BR></P>]]>
    </content>
  </entry>

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    <title>Kompetenzentwicklung Teil 1- Ein Schlüssel zur Bewältigung zukünftiger Aufgaben?</title>
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    <modified>2007-02-17T21:43:26Z</modified>
    <issued>2007-02-17T23:43:26+02:00</issued>
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    <created>2007-02-17T21:43:26Z</created>
    <summary type="text/plain">Da mit Wissensmanagement nicht nur Aktivitäten auf organisationaler Ebene gemeint sind, sondern auch der Umgang des Individuums mit der Ressource Wissen und Wissensmanagement somit immer auch individuelles Wissensmanagement ist (nachzulesen im Artikel von Robert Gutounig über Individuelles Wissensmanagement vom 11.08.2005), lohnt sich ein bildungstheoretischer Blick auf dieses Individuum. Der vorliegende Beitrag wirft die Frage auf, wie es Individuen gelingen kann, ihre Ressourcen zu managen und mit sich ständig ändernden Anforderungssituationen umzugehen. Fokussiert wird dabei das Konstrukt der Kompetenz....</summary>
    <author>
      <name>Anita Giener</name>
      
      <email>anita.giener@edu.uni-graz.at</email>
    </author>
    <dc:subject>Philosophie</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.wm-impulse.net/">
      <![CDATA[Da mit Wissensmanagement nicht nur Aktivitäten auf organisationaler Ebene gemeint sind, sondern auch der Umgang des Individuums mit der Ressource Wissen und Wissensmanagement somit immer auch individuelles Wissensmanagement ist (nachzulesen im Artikel von Robert Gutounig über <a href="http://www.wm-impulse.net/archive/2005/08/000065.html">Individuelles Wissensmanagement</a> vom 11.08.2005), lohnt sich ein bildungstheoretischer Blick auf dieses Individuum. Der vorliegende Beitrag wirft die Frage auf, wie es Individuen gelingen kann, ihre Ressourcen zu managen und mit sich ständig ändernden Anforderungssituationen umzugehen. Fokussiert wird dabei das Konstrukt der Kompetenz.]]>
      <![CDATA[<P></P>
<P>Der Begriff Kompetenz mit all seinen Konnotationen erfreut sich seit geraumer Zeit einer großen Popularität (mehr dazu in dem Artikel von Tobias Ley: <A href="http://www.wm-impulse.net/archive/2004/04/000004.html">Kompetenzmanagement - Ein Thema das boomt?</A> vom 12.04.2004). Grund dafür dürfte sein, dass der Kompetenzbegriff im theoretischen Diskurs einen Link zwischen der Vorstellung mehr oder weniger brachliegender menschlicher Potentiale und immer komplexeren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Anforderungssituationen herstellt. Was bezeichnet der Kompetenzbegriff, was nicht auch schon mit dem Begriff Qualifikation gefasst wurde?</P>
<P>Qualifikationen sind inhaltlich festgeschriebene Komplexe von Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten (Teichler, 1995). Der Begriff Qualifikation gibt Aufschluss darüber, was eine Person zu einem gewissen Zeitpunkt weiß oder kann, sagt jedoch nichts darüber aus, ob diese Person dazu in der Lage ist, kreativ und selbstorganisiert zu handeln, wenn sie mit neuen Problemstellungen konfrontiert ist. Der Begriff Kompetenz beschreibt hingegen die Relation zwischen eben jenen Herausforderungen und den Möglichkeiten, diesen entsprechen zu können (König, 1992). Kompetenzen sind Dispositionen, die es Individuen ermöglichen, in Anforderungssituationen entsprechende Leistungen hervorzubringen. Sie sind Selbstorganisationsdispositionen und ermöglichen flexibles Problemlösungsverhalten. Kompetenzen können Qualifikationen jedoch nicht ersetzen. Das heißt, es kann sehr wohl Qualifikationen ohne Kompetenzen, jedoch kaum Kompetenzen ohne Qualifikationen geben. (Erpenbeck &amp; Rosenstiel, 2003, S. XI; Heyse &amp; Erpenbeck, 2004, XIII-XVI). Was können wir uns unter Kompetenzen nun konkret vorstellen?</P>
<P>In der Fachliteratur wird häufig zwischen personalen, sozial-kommunikativen, fachlichen und methodischen Kompetenzen unterschieden. <I>Personale Kompetenz</I> ist die Disposition einer Person, "sich selbst einzuschätzen, produktive Einstellungen, Werthaltungen, Motive und Selbstbilder zu entwickeln, eigene Begabungen, Motivationen, Leistungsvorsätze zu entfalten und sich im Rahmen der Arbeit und außerhalb kreativ zu entwickeln und zu lernen" (Erpenbeck &amp; Rosenstiel, 2003, S. XVI). Als <I>sozial-kommunikativ</I> wird eine Person bezeichnet, wenn sie sich kreativ mit anderen auseinandersetzt, sich gruppen- und beziehungsorientiert verhält und gemeinsam mit anderen Pläne umsetzt, Aufgaben bewältigt und Ziele formuliert (ebd., S. XVI). Von <I>methodischer Kompetenz</I> ist die Rede, wenn räumliche, zeitliche, personelle und gegenständliche Ressourcen optimal eingesetzt werden, wenn beispielsweise Informationsquellen ausfindig gemacht und strategisch genützt werden. Der Begriff <I>Fachkompetenz</I> meint die Gesamtheit der Kenntnisse einer Person zu einem Thema und den Einsatz dieser Kenntnisse (Arnold et al., 2003, S. 115-116). </P>
<P>Aufgrund dieser Charakterisierung versteht sich von selbst, dass kompetentes Handeln zweifelsohne die Grundlage einer adäquaten Auseinandersetzung mit zukünftigen wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Aufgaben sein kann. Offen bleibt die Frage, welche Konsequenzen diese Erkenntnis beispielsweise für Unternehmen oder für Ausbildungsstätten hat. Ist es doch keine Neuheit, dass Unternehmerinnen in der Regel gerne kompetente Mitarbeiterinnen einstellen.</P>
<P>Zentral für eine bildungstheoretische Betrachtung der Thematik ist ein besonderes Merkmal von Kompetenzen: Kompetenzen sind erlernbar (North, 2003, S. 205). Und dieses Erlernen von Kompetenzen kann in Bildungsinstitutionen wie auch im betrieblichen Umfeld stattfinden. Sich ständig wandelnde Anforderungsprofile weisen vehement darauf hin, dass zukünftig Kompetenzlernen immanenter Bestandteil jeglicher Bildungsbemühungen sein muss. Es drängt sich die Frage nach dem Wie auf. </P>
<P>Über wesentliche Aspekte einer systematischen Kompetenzentwicklung handelt&nbsp;Teil 2 dieser Serie (<A href="http://www.wm-impulse.net/archive/2007/03/000084.html">Kompetenzentwicklung Teil 2 - Perspektiven einer systematischen Aneignung</A>).&nbsp;</P>
<P><EM>Literatur:</EM> </P>
<P></P>Arnold, R., Gómez Tutor, C., Kammerer, J. (2003). Selbstgesteuertes Lernen braucht Selbstlernkompetenzen. In C. Gary &amp; P. Schlögl (Hrsg.), <I>Erwachsenenbildung im Wandel. Theoretische Aspekte und Praxiserfahrungen zu Individualisierung und Selbststeuerung</I> (S. 112-122). Wien: Österreichisches Institut für Berufsbildungsforschung. 
<P></P>Erpenbeck, J. &amp; Rosenstiel L. von (2003). <I>Handbuch Kompetenzmessung. Erkennen, verstehen und bewerten von Kompetenzen in der betrieblichen, pädagogischen und psychologischen Praxis</I>. Stuttgart: Schäffer-Poeschel. 
<P></P>Heyse, V. &amp; Erpenbeck, J. (2004). <I>Kompetenztraining. 64 Informations- und Trainingsprgramme</I>. Stuttgart: Schäffer-Poeschel. 
<P></P>König, E. (1992). Soziale Kompetenz. In E. Gaugler &amp; W. Weber (Hrsg.), <I>Handwörterbuch des Personalwesens</I> (2. Aufl.) (S. 2046-2056). Stuttgart: Poeschel. 
<P></P>North, K. (2003). Das Kompetenzrad. In J. Erpenbeck &amp; L. von Rosenstiel (Hrsg.), <I>Handbuch Kompetenzmessung. Erkennen, verstehen und bewerten von Kompetenzen in der betrieblichen, pädagogischen und psychologischen Praxis</I> (S. 200-211). Stuttgart: Schäffer-Poeschel. 
<P></P>Teichler, U. (1995). Qualifikationsforschung. In R. Arnold &amp; A. Lipsmeier (Hrsg.), <I>Handbuch der Berufsbildung</I> (S. 501-508). Opladen: Leske + Budrich. ]]>
    </content>
  </entry>

  <entry>
    <title>Wissensmanagement für KMU 6: Wikis als Instrumente des Wissensmanagements - eine Einführung</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.wm-impulse.net/archive/2007/02/000082.html" />
    <modified>2007-02-11T10:28:57Z</modified>
    <issued>2007-02-11T12:28:57+02:00</issued>
    <id>tag:www.wm-impulse.net,2007://2.82</id>
    <created>2007-02-11T10:28:57Z</created>
    <summary type="text/plain">KMU, Wissensmanagement, Instrumente</summary>
    <author>
      <name>Hajo Fischer</name>
      
      <email>hajofischer@gmx.de</email>
    </author>
    <dc:subject>Business</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.wm-impulse.net/">
      Wikis sind eine relativ neue Form der Informations- und Wissenstechnologie. Wikipedia gibt es zwar schon lange, ist aber erst in den letzten Jahren so richtig zum Renner geworden. Und hiermit nun auch KMU zu beglücken, mag etwas verwegen erscheinen. Wikis setzen aber genau an einem zentralen Problem mittelständischer Unternehmen an: der Wissensdokumentation und -bewahrung. Zudem scheinen sie in Bezug auf zahlreiche der bereits genannten spezifischen Merkmale von KMU und Erfolgsfaktoren des Wissensmanagements eine besonders günstige Ausprägung aufzuweisen. Die Gründe hierfür finden Sie in diesem und den folgenden Artikeln.
      <![CDATA[<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><STRONG><U>1. Passgenauigkeit von Wikis für KMU?!<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p></U></STRONG></FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Nimmt man die speziellen strukturellen Bedingungen, wie Sie in KMU im allgemeinen gegeben sind (siehe dazu die vorausgegangenen Artikel) als Anforderung, so weisen Wikis viele „Treffer“ auf:</FONT></P>
<UL>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Sie sind günstig.</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Sie sind einfach zu bedienen.</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Sie erfordern einen geringen Einarbeitungsaufwand.</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Wissen wird dauerhaft und suchbar gespeichert.</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Sie beanspruchen die Geschäftsleitung relativ gering, wenn ein guter Systemadministrator vorhanden ist.</FONT></DIV></LI></UL>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Zudem werden einige Misserfolgsfaktoren des Wissensmanagements ebenfalls recht überzeugend beseitigt:</FONT></P>
<UL>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Durch informellen Wettbewerb werden Informationsblockaden abgebaut.</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Bereichsübergreifende Identifikation wird durch gemeinsame Problembearbeitung aufgebaut.</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Wissensweitergabe wird nachvollziehbar (und damit vergütungsfähig).</FONT></DIV></LI></UL>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Nachteile gibt es natürlich auch:</FONT></P>
<UL>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Wikis setzen eine offene Kommunikationskultur voraus.</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Sie erfordern gewisse zeitliche Spielräume bei den Mitarbeitern.</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Ein Mindestmaß an IT-Vernetzung im Unternehmen muss vorhanden sein.</FONT></DIV></LI></UL>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Diese Voraussetzungen gelten jedoch für die meisten Wissensmanagementprojekte, und sind daher nicht sehr Wiki-spezifisch.</FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><A name=_Toc149702075></A><STRONG><U>2. </U></STRONG><A name=_Toc149702076><SPAN style="mso-bookmark: _Toc149702075"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><STRONG><U>Was sind Wikis?</U></STRONG></FONT></SPAN></A><SPAN style="mso-bookmark: _Toc149702075"><o:p></o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="mso-bookmark: _Toc149702075"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">"Wiki" ist die hawaiitianische Bezeichnung für "schnell". Verwendet worden ist es zuerst ganz allgemein für eine zeitsparende Methode, die es Außenstehenden erlaubt, auf einem Webserver Eintragungen zu machen. Heute werden darunter webbasierte Systeme verstanden, in denen nach bestimmten Regeln viele Teilnehmer gemeinsam ein Begriffssystem erstellen, verändern und erweitern. Die heutige Server-Software ermöglicht es, mit einem einfachen Webbrowser Texteinträge vorzunehmen, diese zu formatieren und auf andere Beiträge zu verlinken. Wikis zeichnen sich insbesondere durch ihre starke interaktive Verlinkung zu anderen Beiträgen im Internet aus.</FONT></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="mso-bookmark: _Toc149702075"><SPAN style="mso-bidi-font-weight: bold"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Jeder Nutzer kann einem Wiki neue Stichworte hinzufügen, Artikel schreiben oder bereits existierende Artikel ändern. Eine Qualitätskontrolle der Beiträge findet durch die Nutzer und/oder den Betreiber bzw. Moderator statt.<o:p></o:p></FONT></SPAN></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="mso-bookmark: _Toc149702075"><STRONG><U>3. </U></STRONG><A name=_Toc149702077><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><STRONG><U>Wie funktionieren Wikis?</U></STRONG></FONT></A><o:p></o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: left" align=left><SPAN style="mso-bookmark: _Toc149702075"><SPAN style="mso-bidi-font-weight: bold"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Technisch funktioniert das Betreiben eines Wiki-Systems und die Vornahme von Änderungen immer nur mit einem Programm, das auf einem Host-Server läuft. Dies interpretiert die Eingabe der Benutzer nach einer bestimmten Wiki-Syntax und wandelt sie in Programmcode um. In aller Regel ermöglichen diese Programme eine sehr intuitive Bedienung.<o:p></o:p></FONT></SPAN></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="mso-bookmark: _Toc149702075"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><SPAN style="mso-bidi-font-weight: bold">Solche Wiki-Engines, mit denen Wiki-Wissensammlungen verwaltet werden, sind meist sehr günstig. Sie beruhen auf Open-Source-Software, so dass ihre Anschaffung keine Kosten verursacht. In softwaretechnischer Hinsicht wird die Erzeugung neuer Beiträge auf sehr komfortable Weise unterstützt. Die Bedienung ist über einen einfachen Webbrowser möglich. Man kann zu jedem gewünschten Begriff ein eigenes Dokument mit eigener Gliederung anlegen und zu jedem anderen relevanten Beitrag verlinken. Mit dem Anlegen sogenannter Wiki-Wörter im Text generiert man automatisch einen Hyperlink auf einen neuen Begriff. </SPAN>Folgt man einem Link zu einer nicht existierenden Seite, so wird diese automatisch als leere Seite angelegt, und man wird aufgefordert, neuen Inhalt einzufügen. Damit sorgen die Wiki-Links für eine effiziente Möglichkeit, zusätzlich Seiten zu erstellen.<SPAN style="mso-bidi-font-weight: bold"> Die Wissenserzeugung erfolgt so spielerisch und wird herausfordernd erweitert. Ein Klick auf den Link reicht, um das entsprechende Dokument anzulegen.<o:p></o:p></SPAN></FONT></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: left" align=left><SPAN style="mso-bookmark: _Toc149702075"><SPAN style="mso-bidi-font-weight: bold"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Im Änderungsmanagement der Wiki-Systeme und in der Story-Funktion steckt aber die eigentliche Raffinesse, die Wikis für Unternehmen so interessant macht. Jeder Teilnehmer an einem Wiki-System kann jeden Beitrag modifizieren. Diese Veränderung stellt aber nur ein Überschreiben des Beitrages dar. Zudem erlangt der Autor und jeder andere Kenntnis von den Änderungen. Dies kann sogar automatisch per E-Mail oder per RSS geschehen. Der ursprüngliche Autor wird also herausgefordert, sich mit den Änderungen zu befassen, und gegebenenfalls seine ursprüngliche Meinung zu rechtfertigen. Diskussionen können in eigenständigen Foren oder im Rahmen von Kommentarfunktionen stattfinden. Alle Änderungen und Beiträge werden automatisch gespeichert.<o:p></o:p></FONT></SPAN></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: left" align=left><SPAN style="mso-bookmark: _Toc149702075"><SPAN style="mso-bidi-font-weight: bold"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Sehr fortschrittliche Wiki-Systeme, wie zum Beispiel TWiki, bieten die Möglichkeit, gestaffelte Zugriffs- und Veränderungsrechte zuzuweisen, Beiträge mit Metadaten und Anhängen zu versehen, einfache andere Anwendungsprogramme über eine Schnittstelle zu integrieren sowie zahlreiche weitere Zusatzfunktionen. Mehrere Wiki-Systeme bieten bereits die Möglichkeit, einzelnen Beiträgen Kategorien zuzuweisen, um damit ein geordnetes Wissenssystem zu schaffen, oder auch Vorlagen einzufügen.<o:p></o:p></FONT></SPAN></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><SPAN style="mso-bookmark: _Toc149702075"><STRONG><U>4. Wikis in Unternehmen</U></STRONG></SPAN><o:p></o:p></FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Wiki-Software kostet wenig oder gar nichts und hilft Mitarbeitern oft, einfacher und schneller zusammenzuarbeiten als mit komplexer Groupware Die Einführung einer konventionellen Groupware-Lösung ist in der Regel mit hohen Kosten sowohl für die Anschaffung der Soft- und Hardware als auch für die Wartung und Mitarbeiterschulungen verbunden. Mit Blick auf den Anteil von IT-Projekten, die letztendlich scheitern, scheuen sich vor allem kleine und mittlere Unternehmen häufig vor einer solchen Investition.
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 </FONT><A href="http://ad.de.doubleclick.net/jump/cowo.de/produkte_technik/software/mpu1;sz=1x1;ord=23677?"><SPAN style="TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><?xml:namespace prefix = v ns = "urn:schemas-microsoft-com:vml" /><v:shapetype id=_x0000_t75 coordsize="21600,21600" o:spt="75" o:preferrelative="t" path="m@4@5l@4@11@9@11@9@5xe" filled="f" stroked="f"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><v:stroke joinstyle="miter"></v:stroke><v:formulas><v:f eqn="if lineDrawn pixelLineWidth 0"></v:f><v:f eqn="sum @0 1 0"></v:f><v:f eqn="sum 0 0 @1"></v:f><v:f eqn="prod @2 1 2"></v:f><v:f eqn="prod @3 21600 pixelWidth"></v:f><v:f eqn="prod @3 21600 pixelHeight"></v:f><v:f eqn="sum @0 0 1"></v:f><v:f eqn="prod @6 1 2"></v:f><v:f eqn="prod @7 21600 pixelWidth"></v:f><v:f eqn="sum @8 21600 0"></v:f><v:f eqn="prod @7 21600 pixelHeight"></v:f><v:f eqn="sum @10 21600 0"></v:f></v:formulas><v:path o:extrusionok="f" gradientshapeok="t" o:connecttype="rect"></v:path><o:lock v:ext="edit" aspectratio="t"></o:lock></FONT></v:shapetype><v:shape id=_x0000_i1027 style="WIDTH: 0.6pt; HEIGHT: 0.6pt" type="#_x0000_t75" alt="" href="http://ad.de.doubleclick.net/jump/cowo.de/produkte_technik/software/mpu1;sz=1x1;ord=23677?" o:button="t"><v:imagedata src="file:///C:/DOKUME~1/HJF/LOKALE~1/Temp/msoclip1/01/clip_image001.gif" o:href="http://ad.de.doubleclick.net/ad/cowo.de/produkte_technik/software/mpu1;sz=1x1;ord=23677?"></v:imagedata></v:shape></SPAN></A></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><SPAN style="mso-bidi-font-style: italic">Mit Wikis lässt sich vor allen Dingen die zeit- und ortsunabhängige Zusammenarbeit von Mitarbeitern organisieren, z. B. um Projekte zu koordinieren und zu dokumentieren</SPAN>. Dabei liegt das besondere Augenmerk darauf, Zugangsbeschränkungen abzubauen und das Editieren und Hinzufügen von Seiten so einfach wie möglich zu gestalten. So werden zum Beispiel durch eine einfache Wiki-Syntax HTML-Kenntnisse unnötig, und auch technisch wenig versierte Benutzer finden sich damit schnell zurecht. Deswegen bieten diese simplen Collaboration-Tools vielen Besuchern die Möglichkeit, gleichberechtigt am Erfolg eines Projektes mitzuwirken.</FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Wikis eignen sich dagegen nicht zum Austragen von Meinungsverschiedenheiten, dazu gibt es Diskussions-Foren, auch an Wikis angeschlossene. Solche Möglichkeiten, Wikis in Unternehmen zu nutzen, werde ich in den nächsten Beiträgen aufzeigen.</FONT></P>]]>
    </content>
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    <title>Wissensmanagement für KMU 5: Design und Marketing spezifischer Wissensmanagementlösungen für KMU</title>
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    <modified>2006-12-25T05:26:05Z</modified>
    <issued>2006-12-25T07:26:05+02:00</issued>
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    <created>2006-12-25T05:26:05Z</created>
    <summary type="text/plain">Der hier gewählte Titel ist sowohl herausfordernd wie auch leichtsinnig. Denn der Anspruch setzt einiges an Vor- und Querdenken voraus: Was ist wissensmanagement-spezifisch? Kann es überhaupt KMU-spezifische Ansätze geben?...</summary>
    <author>
      <name>Hajo Fischer</name>
      
      <email>hajofischer@gmx.de</email>
    </author>
    <dc:subject>Business</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.wm-impulse.net/">
      Der hier gewählte Titel ist sowohl herausfordernd wie auch leichtsinnig. Denn der Anspruch setzt einiges an Vor- und Querdenken voraus: Was ist wissensmanagement-spezifisch? Kann es überhaupt KMU-spezifische Ansätze geben?
      <![CDATA[<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><B><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Verdana">1. Wissensmanagement-spezifische Lösungen <?xml:namespace prefix = o /><o:p></o:p></SPAN></B></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Verdana">Die erste Frage ist einfacher zu beantworten, wenngleich auch nur in einem pragmatischen Sinne. Natürlich überlappt sich Wissensmanagement mit vielen anderen Themenfeldern beziehungsweise Beratungsdisziplinen (Personal, Projektmanagement usw.). Ich würde sogar sagen: es gibt gar keine allein durch ein wie auch immer geartetes Wissensmanagement lösbare Fragestellung ohne die anderen Disziplinen zu berühren.<o:p></o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Verdana">Aber darauf kommt es auch gar nicht an, sondern nur auf das lösungsbezogene Profil. Und das ist dann auch alles, was man sinnvollerweise unter "wissensmanagement-spezifisch" verstehen kann: Die Anwendung spezifischer Instrumente/Methoden/Beratungsinhalte oder schlicht die Kombination von Instrumenten/Methoden/Inhalten aus den anderen Bereichen in einer Art und Weise, wie sie anderswo nicht zu finden ist. Und zwar, um Wissen zu gewinnen, zu verteilen oder zu bewahren.<o:p></o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Verdana">Nehmen wir das Beispiel eines Qualitätszirkels. Ein Qualitätszirkel kann durchaus ein Instrument des Wissensmanagements sein, wenn damit versucht wird, nicht nur einzelne Qualitätsprobleme anzugehen oder einzelne organisatorische Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten, sondern ganz generell die Kommunikation innerhalb eines Arbeitsbereiches zu verbessern – oder noch besser: arbeitsbereichsübergreifend – und die Ergebnisse dann in einem offenen Kommunikationsprozess auch anderen Mitarbeitern zugänglich zu machen, um diese dazu zu bringen, selber mit diesen Ergebnissen zu arbeiten oder Ähnliches in ihren Bereichen zu versuchen. Sie merken schon, das ist ganz schön komplex und viel mehr als ein traditioneller Qualitätszirkel. Genau das, was ich mit "wissensmanagement-spezifisch" meine: nämlich eine Menge von Verfahrensweisen und Methoden aus allen möglichen Bereichen zu kombinieren, um ein spezifisches Wissensmanagementproblem anzugehen (hier: bereichsübergreifende Wissensverteilung). </SPAN></P><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Verdana"><o:p>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><B><SPAN style="FONT-FAMILY: Verdana">2. Spezifische Lösungen für KMU<o:p></o:p></SPAN></B></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-FAMILY: Verdana">Es ist eigentlich paradox, dass Wissensmanagement in mittelständischen Unternehmen auf so relativ geringe Resonanz stößt. Eigentlich müsste es doch die Paradedisziplin des Mittelstands sein, dessen Wertschöpfung stark durch personale Arbeit dominiert wird, und dessen Wettbewerbsfähigkeit entscheidend vom Service am Kunden abhängt. Man könnte sogar einmal die These in den Raum stellen, drei Viertel des betrieblichen Vermögens sind personengebunden (siehe dazu auch die nachfolgende Abbildung).</SPAN></P><IMG src="http://www.wm-impulse.net/archive/bilder/diewettbewerbsrelevantenFaktoren.jpg"><SPAN style="FONT-FAMILY: Verdana"><o:p> 
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>Auf jeden Fall ist eine Antwort auf die Frage nach KMU-spezifischen Ansätzen sehr heikel. Wie Sie in den vorangehenden Beiträgen gesehen haben, gibt es zwar durchaus einige typische Merkmale, aber diese variieren natürlich innerhalb des mittelständischen Sektors gewaltig, je nach Branche, Unternehmensgröße, Führungsstruktur usw. Deswegen kann man auch nur einige Kriterien angeben, die von der Tendenz her alle oder zumindest überwiegend erfüllt sein müssen, um Mittelständler dort ansprechen zu können, wo sie der Schuh wirklich drückt:<o:p></o:p></FONT></SPAN></P>
<UL>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>objektiv bestehende Defizite in den KMU<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>KMU haben diese Defizite als solche auch erkannt <o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>erste Lösungsansätze können punktuell eingeführt werden und beanspruchen die Geschäftsführung nicht übermäßig<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>es können relativ schnell sichtbare Erfolge erzielt werden, die sich möglichst irgendwo auf einer Ausgangsrechnungen niederschlagen.<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV></LI></UL>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><B><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>3. Bevorzugte Anwendungsfelder<o:p></o:p></FONT></SPAN></B></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>Wenn man die o.g. vier Kriterien zugrundelegt und zudem noch eine "wissensmanagement-spezifische" Lösung anbieten will, sollte meines Erachtens der Schwerpunkt zunächst auf die Bereiche "Wissensbewahrung und -nutzung" sowie "Schnittstelle zum Kunden" gelegt werden. Exemplarisch seien hier einige Anwendungsfelder genannt:<o:p></o:p></FONT></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><I><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>1 Wissensbewahrung<o:p></o:p></FONT></SPAN></I></P>
<UL>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>erfolgreiche Lösungsverfahren werden nicht dokumentiert und gehen im Laufe der Zeit für das Unternehmen wieder verloren<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>Mitarbeitererfahrungen werden nicht systematisch erfasst, um diese an andere weitergeben zu können<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>Kundenwissen wird nicht dokumentiert und allen relevanten Mitarbeitern zugänglich gemacht; es steht damit nur punktuell zur Verfügung<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>Personalabgänge führen zu einem unwiederbringlichen Know-how-Verlust<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>bei Fehlzeiten einzelner Mitarbeiter kann es zu gravierenden Betriebsstörungen kommen<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>speziell das Projektwissen wird nicht dokumentiert und lässt sich damit nicht auf die Projekte anderer Mitarbeiter ohne weiteres übertragen<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>es kommt zu Doppelarbeiten, weil Lösungsfortschritte eines Mitarbeiters oder einer Arbeitsgruppe bei vergleichbaren Problemstellungen anderen Mitarbeitern oder Arbeitsgruppen nicht bekannt sind.<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV></LI></UL>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><I><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>2 Service am Kunden<o:p></o:p></FONT></SPAN></I></P>
<UL>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>Verfügbarmachung des gesamten relevanten Unternehmenswissen für die Kundenberatung oder Kundenakquise (speziell für Vertriebsmitarbeiter, Außendienstmitarbeiter im Service und Call Center)<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>gemeinsame Ausarbeitung neuer Servicekonzepte bzw. Verbesserung der Prozesse in der Kundenbetreuung.<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>Dazu kommen noch die klassischen Themen:<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>systematische Strukturierung und Verfügbarmachung von Informationsquellen im Unternehmen<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>Förderung des interaktiven Wissensaustausches (z. B. Einrichtung von communities of practice, Café-Ecken usw.)<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV></LI></UL>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><B><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>Schlussfolgerungen:<o:p></o:p></FONT></SPAN></B></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>Der Ansatz für Wissensmanagementprojekte für KMU beginnt bereits vor dem Projektstart, nämlich bei der Ansprache und Aktivierung der Mitarbeiter. Und um sichtbare Erfolge zu erzielen, muss man sich auf die allgemeinen Erfolgsfaktoren für Wissensmanagementprojekte im Hinblick auf die spezifischen Voraussetzungen in KMU konzentrieren. Bestimmt gibt es keine Lösung, für die gilt: One fits all. Wie eine konkrete Umsetzung aussehen kann, zeige ich in den nächsten Beiträgen anhand einiger exemplarischer Beispiele.</FONT></SPAN></P></o:p></SPAN>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 12pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA"><?xml:namespace prefix = v /><v:shapetype id=_x0000_t75 coordsize="21600,21600" o:spt="75" o:preferrelative="t" path="m@4@5l@4@11@9@11@9@5xe" filled="f" stroked="f"><v:stroke joinstyle="miter"></v:stroke><v:formulas><v:f eqn="if lineDrawn pixelLineWidth 0"></v:f><v:f eqn="sum @0 1 0"></v:f><v:f eqn="sum 0 0 @1"></v:f><v:f eqn="prod @2 1 2"></v:f><v:f eqn="prod @3 21600 pixelWidth"></v:f><v:f eqn="prod @3 21600 pixelHeight"></v:f><v:f eqn="sum @0 0 1"></v:f><v:f eqn="prod @6 1 2"></v:f><v:f eqn="prod @7 21600 pixelWidth"></v:f><v:f eqn="sum @8 21600 0"></v:f><v:f eqn="prod @7 21600 pixelHeight"></v:f><v:f eqn="sum @10 21600 0"></v:f></v:formulas><v:path o:extrusionok="f" gradientshapeok="t" o:connecttype="rect"></v:path><o:lock v:ext="edit" aspectratio="t"></o:lock></v:shapetype><SPAN style="mso-spacerun: yes"><FONT size=2>&nbsp;</FONT></SPAN></SPAN></P></o:p></SPAN>]]>
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    <title>Wissensmanagement für KMU 4: Kurze Analyse und Ausblick</title>
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    <modified>2006-11-03T19:50:28Z</modified>
    <issued>2006-11-03T21:50:28+02:00</issued>
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    <created>2006-11-03T19:50:28Z</created>
    <summary type="text/plain">In diesem Beitrag wird eine kurze Würdigung der Ergebnisse empirischer Erfolgsfaktorenuntersuchungen im Hinblick auf das Wissensmanagement in KMU vorgenommen. Dabei zeigt sich, dass sich die Aktivierung der KMU für Wissensmanagement-Aktivitäten als besonders schwierig erweist. Ein kurzer Überblick zeigt einige zentrale Ansatzpunkte für die erfolgreiche Wissensmanagementberatung von KMU auf. Diese werden dann in späteren Beiträgen konkretisiert....</summary>
    <author>
      <name>Hajo Fischer</name>
      
      <email>hajofischer@gmx.de</email>
    </author>
    <dc:subject>Business</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.wm-impulse.net/">
      In diesem Beitrag wird eine kurze Würdigung der Ergebnisse empirischer Erfolgsfaktorenuntersuchungen im Hinblick auf das Wissensmanagement in KMU vorgenommen. Dabei zeigt sich, dass sich die Aktivierung der KMU für Wissensmanagement-Aktivitäten als besonders schwierig erweist. Ein kurzer Überblick zeigt einige zentrale Ansatzpunkte für die erfolgreiche Wissensmanagementberatung von KMU auf. Diese werden dann in späteren Beiträgen konkretisiert.
      <![CDATA[<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><STRONG>1. Analyse und Bewertung<SPAN style="LAYOUT-GRID-MODE: line"><?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p></SPAN></STRONG></FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Neben der Überlastung der Geschäftsleitung KMU, die eine wichtige Erfolgsressourcen für Wissensmanagement-Aktivitäten von vornherein sehr stark beschränkt, gibt es weitere kritische Merkmale. Einige signifikante Eigenarten von KMU werden im folgenden herausgegriffen und bewertet.</FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Ein Blick auf die Gewichtung der <I style="mso-bidi-font-style: normal">Zielsetzungen</I> von KMU, die Innovationsorientierung und höhere Qualität eine sehr geringe Bedeutung beimessen, scheint mir auch im Hinblick auf das Wissensmanagement bedenklich zu sein. Gerade diese beiden Zielsetzungen stellen meines Erachtens wichtige Motivationen für die Einführung eines Wissensmanagements dar.</FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Schaut man auf die empirisch festgestellten Ursachen der relativ geringen Kooperationsintensität von KMU mit anderen KMU, so dominieren eine eher kurzfristige Perspektive (rasche und konkrete Ergebnisse werden erwartet), nicht tragbarer Zeitaufwand und Zurückhaltung beim Informationsaustausch. Diese Faktoren stellen typischerweise (leider) wesentliche Bestimmungsgründe des unternehmerischen Handelns von KMU dar. Wenn man dies auf die Durchführung von Wissensmanagementprojekten überträgt, die eine langfristige Perspektive, einen relativ hohen Zeitaufwand für Management und Mitarbeiter sowie einen intensiven Informationsaustausch benötigen, können die Transferbedingungen nur als ungünstig bezeichnet werden.</FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Wissensmanagement ist zwar als ein umfassendes Konzept gedacht, die Umsetzung konzentriert sich aber auf die "lohnenden" Mitarbeiter. Also solche Mitarbeiter, die ohnehin schon ein großes Fachwissen oder eine hohe Lernfähigkeit mit sich bringen. Dies zeigen empirische Ergebnisse, wonach ein deutlich positiver Zusammenhang zwischen Qualifikationsniveau und Beteiligung an Kompetenzentwicklungsmaßnahmen besteht. Gleichfalls empirisch belegt ist jedoch, dass der Anteil der akademisch qualifizierten Mitarbeiter mit abnehmender Unternehmensgröße zu Lasten unqualifizierter Arbeitskräfte ebenfalls stark sinkt. Also auch das relative Potenzial (Adressaten und Träger von Wissensmanagement) ist in KMU geringer. </FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Ein kaum überwindbares Problem wird in vielen Unternehmen der vorherrschende <I>Zeitmangel</I> sein. Wie die Erfolgsfaktorenforschung gezeigt hat, ist eine erfolgreiche Umsetzung von Wissensmanagementprojekte ohne die Unterstützung der Führungspersonen im Unternehmen aber wenig aussichtsreich. Abhilfe ist hierbei nicht in Sicht.</FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><A name=_Toc141356340><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">&nbsp;<o:p></o:p></FONT></A></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="mso-bookmark: _Toc141356340"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><STRONG>2. Ansatzpunkte für eine erfolgreiche Wissensmanagement-Beratung für KMU</STRONG></FONT></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Einer der wichtigsten Aspekte ist sicherlich der <I>zeitliche Horizont</I>, mit dem wirtschaftliche Aktivitäten und insbesondere organisationale Veränderungsprozesse in den Unternehmen angegangen werden. Wie gezeigt ist diese Perspektive umso kürzer, je kleiner das Unternehmen ist. Über die Ursachen mag man unterschiedliche Vermutungen anstellen, Das Ergebnis ist jedoch eindeutig: Wissensmanagementprojekte bringen keine kurzfristigen Erfolge, sondern allenfalls mittel bis langfristige Verbesserungen der Erfolgspotenziale eines Unternehmens. Schon hieraus ergibt sich eine fast zwingende Konsequenz für das Marketing von Wissensmanagementprojekten: Gerade bei kleineren Unternehmen bedarf es in der Anfangsphase unbedingt kurzfristig wirksamer Verbesserungen, die in irgendeiner Weise auf das Wissensmanagement zurückgeführt werden können. Also insbesondere der Umsetzung <B>einzelner</B> Werkzeuge bzw. Instrumente des Wissensmanagements, die zu schnellen und messbaren Einsparungen oder Qualitätssteigerung führen. Entsprechende "Türöffner" sind zu identifizieren.</FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 12pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Zusammengenommen ergeben sich einige Erkenntnisse für die Auswahl gezielter Ansatzpunkte zur Einführung eines Wissensmanagements in KMU. <I>Wichtig ist die gezielte Ansprache solcher Unternehmen die günstige Strukturmerkmale aufweisen</I> und zwar in bezug auf:</FONT></P>
<UL>
<LI>
<DIV class=Aufzhlung style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Ziele (Wachstum, Qualitätsverbesserung)</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=Aufzhlung style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Mindestgröße des Unternehmens</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=Aufzhlung style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Branche, in der das Unternehmen tätig ist (Dienstleistungsbereich, innovativ)</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=Aufzhlung style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Einstellungen, Bildungsniveau und Alter des Unternehmers.</FONT></DIV></LI></UL>
<P class=Aufzhlung style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt">Die Analyse und Bewertung des letzten Strukturmerkmals scheint mir am wichtigsten zu sein. Insofern wäre in der Auswahl- und Planungsphase von Beratungsprojekten für Organisationen oder Berater, die den Gedanken des Wissensmanagements in die Unternehmen tragen wollen, genau dies als ausschlaggebendes Selektionskriterium zugrunde zu legen: Entscheidend ist die Überzeugung und das Engagement der prägenden Führungspersönlichkeiten in den KMU. Für Transferkonzepte und die Beratungspraxis bedeutet dies, dass ein personalisiertes Konzept zu wählen ist. Dieser Gedanke wird in einem späteren Beitrag wieder aufgegriffen. </P>]]>
    </content>
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    <title>Wissensmanagement für KMU 3: Erfolgsfaktoren des WM im Vergleich</title>
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    <modified>2006-10-04T16:08:40Z</modified>
    <issued>2006-10-04T19:08:40+02:00</issued>
    <id>tag:www.wm-impulse.net,2006://2.78</id>
    <created>2006-10-04T16:08:40Z</created>
    <summary type="text/plain">Erfolgsfaktoren
KMU
Best Practices</summary>
    <author>
      <name>Hajo Fischer</name>
      
      <email>hajofischer@gmx.de</email>
    </author>
    <dc:subject>Business</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.wm-impulse.net/">
      Der vorangehende Beitrag hat bereits wesentliche Gruppen von Erfolgsfaktoren für das Wissensmanagement aufgezeigt und charakteristische Merkmale von KMU beleuchtet. Klar ist schon mal, dass nicht alles goldig ist, was mittelständisch glänzt, insbesondere wenn man das Wissensmanagement im Blick hat. Auf jeden Fall lohnt es sich, noch einmal detaillierter auf die Erfolgsfaktoren und wesentlichen Hindernisse bei der Umsetzung des Wissensmanagements zu schauen. Mithilfe einer tabellarischen Gegenüberstellung wird dann deutlich, wo die relativen Vorteile und wo die relativen Nachteile von KMU (gegenüber größeren Unternehmen) liegen, wenn es um die Einführung von Wissensmanagement-Konzepten geht. Dies ist der Ansatzpunkt für die später vorzustellenden KMU-spezifischen Wissensmanagement-Lösungen. 
      <![CDATA[<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><STRONG>Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren im Einzelnen</STRONG></FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Best Practice-Bausteine und Online Communities haben sich als besonders wirksame Instrumente des Wissensmanagements erwiesen. Es gibt noch weitere bisher empirisch relativ gut bestätigte Erfolgsfaktoren und Misserfolgsfaktoren. </FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><STRONG>Erfolgreiche Unternehmen:</STRONG></FONT></P>
<UL>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">setzen bei der Einführung des Wissensmanagements auf eine starke Unterstützung von der Geschäftsleitung,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">richten die Wissensmanagementaktivitäten klar an der Strategie aus,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">definieren von vornherein Wertbeiträge des Wissensmanagements,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">beginnen mit Pilotaktivitäten, die schnellen Erfolg versprechen, anstatt auf einen großen Wurf zu setzen,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">machen die größten Lernfortschritte durch Umsetzen und Ausprobieren,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">kommunizieren realistische Ziele und machen keine ambitiösen Versprechungen,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">kommunizieren das Wissensmanagement mit einfachen und konsistenten Botschaften,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">leisten viel Überzeugungsarbeit direkt bei ihren Mitarbeitern,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">richten ihren Fokus insbesondere auf Wissensgemeinschaften, </FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">begleiten den ganzen Prozess sehr stark durch Aktivitäten des mitarbeiterorientierten Änderungsmanagements,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">versuchen schnelle Erfolge am Anfang zu realisieren, vergessen aber nicht eine umfassende Wissensmanagementkultur und &#8209;umgebung zu schaffen,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">integrieren das Wissensmanagement in die tägliche Arbeit,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">richten wissensorientierte Anreizsysteme ein.</FONT></DIV></LI></UL>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><STRONG>Die wichtigsten kulturellen Erfolgsfaktoren sind:</STRONG></FONT></P>
<UL>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Respekt und Vertrauen,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">flache Hierarchien,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">ein wissensorientiertes Klima,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Dringlichkeit des wahrgenommenen Handlungsbedarfs aufgrund von Markt- und Umweltanforderungen,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Fokussierung auf Qualität und Kunden.</FONT></DIV></LI></UL>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><STRONG>Als wesentliche Hindernisse bei der Umsetzung des Wissensmanagements haben sich herausgestellt:</STRONG></FONT></P>
<UL>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Zeitmangel,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">dezentrale Strukturen, die Bereichsergebnisse anstatt unternehmensweiter Vorteile betonen,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Wissensmanagement wird von den Mitarbeitern als zusätzliche Belastung wahrgenommen,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">eine hohe Fluktuation der Mitarbeiter, die zu Wissensabfluss führt,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">fehlende Identifikation mit Ideen, die man nicht selber produziert hat bzw. an denen man nicht mitgewirkt hat,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">internes Wettbewerbsdenken,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">die bekannte Einstellung der Mitarbeiter "Wissen ist Macht".</FONT></DIV></LI></UL>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><SPAN style="LAYOUT-GRID-MODE: line">Als größte Barriere für die Umsetzung von Wissensmanagement in Unternehmen wird von den Beteiligten und Betroffenen der Zeitmangel gesehen, wobei die Unterstützung durch die Geschäftsleitung den wichtigsten Erfolgsfaktor darstellt (vgl</SPAN>. Barkley, E. u.a., 2005, S. 31 u. 45).</FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Allesamt förderlich für den organisationalen Wandel sind die relativen Vorteile von KMU hinsichtlich einer breiteren Qualifikationsbasis sowie die Möglichkeiten zur persönlichen und direkten Kommunikation. Hierdurch wird also die Einführung eines Wissensmanagements in KMU begünstigt. Dagegen stehen zahlreiche andere Faktoren, die im Sinne der Erfolgsfaktorenforschung <I>gegen</I> eine erfolgreiche Umsetzung von Wissensmanagement in KMU sprechen. Die nachfolgende Tabelle enthält eine Gegenüberstellung der Erfolgsfaktoren einerseits und der Unternehmensmerkmale von KMU, die diese positiv oder negativ beeinflussen.</FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><A href="http://www.wm-impulse.net/archive/bilder/Vergleichstabelle von Erfolgsfaktoren und KMU-Merkmalen.pdf">Vergleichstabelle von Erfolgsfaktoren und KMU-Merkmalen</A>&nbsp;(.pdf, 27 kB)</FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><STRONG>Literatur</STRONG></FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 11pt; COLOR: black; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><FONT size=2>Barkley E. u.a. (2005): Barrieren und Erfolgsfaktoren des Wissensmanagements, Ergebnisbericht eines Praxisprojektes an der Fachhochschule Köln unter Leitung von Prof. Frank Linde, Köln, download unter: http://www.fbi.fh-koeln.de/institut/papers/kabi/volltexte/Band047.pdf<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p></FONT></FONT></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT size=3><FONT face="Times New Roman">&nbsp;<o:p></o:p></FONT></FONT></P>]]>
    </content>
  </entry>

  <entry>
    <title>Wissensmanagement für KMU 2: Erfolgsfaktoren</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.wm-impulse.net/archive/2006/09/000077.html" />
    <modified>2006-09-05T11:21:20Z</modified>
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    <summary type="text/plain">Erfolgsfaktoren
KMU
Best Practices</summary>
    <author>
      <name>Hajo Fischer</name>
      
      <email>hajofischer@gmx.de</email>
    </author>
    <dc:subject>Business</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.wm-impulse.net/">
      Als Zwischenfazit aus dem ersten Beitrag kann man festhalten, dass alle Ergebnisse auf eine Überlastung der Unternehmensleitung hinweisen, die damit selber zum größten Engpass im Unternehmen wird. Gleichzeitig ist der Nutzen zahlreicher Instrumente des Wissensmanagements (man denke hier etwa an die so prominenten Portallösungen) angesichts einer Informationszentralisierung bei der Unternehmensleitung selber fragwürdig. Wo liegen aber die Vorteile von KMU für die Einführung von Wissensmanagement? Und wie sind diese in Anbetracht der zahlreichen Erfahrungen über Erfolgsfaktoren und Barrieren des Wissensmanagements zu bewerten?
      <![CDATA[<P><STRONG>Wissensmanagement zwischen vielen Stühlen</STRONG></P>
<P>Die Einführung eines umfassenden Wissensmanagementsystems bedarf sicherlich in den meisten Fällen eines sehr einschneidenden organisationalen Wandels. Dabei soll auch nicht verschwiegen werden, dass KMU tendenziell einige strukturelle Vorteile gegenüber Großunternehmen für die Gestaltung des organisationalen Wandels haben. Diese sind jedoch an sehr spezifische Voraussetzungen vor allem in der Person des Unternehmers bzw. der Führungspersönlichkeiten gebunden. Bei den Vorteilen handelt es sich vor allen Dingen um:</P>
<UL>
<LI>meist große persönliche Autorität der Führung und damit starke Machtbasis, 
<LI>eher ganzheitlicher Aufgabenzuschnitt und breitere Qualifikation der Mitarbeiter statt funktionaler Spezialisierung, 
<LI>großer Anteil persönlicher Kommunikation, 
<LI>keine räumlichen Informationsbarrieren.</LI></UL>
<P>Wissensmanagement kann natürlich nicht isoliert betrachtet werden. Es dient der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Daher muss Wissensmanagement immer in Bezug zu übergeordneten strategischen Wettbewerbsfaktoren gesehen werden. In Bezug auf KMU lassen sich diese kurz wie folgt skizzieren:</P>
<UL>
<LI>Dominanz persönlicher Beziehungen (Kundennähe nach innen und nach außen) 
<LI>Überschaubarkeit einer kleinen Einheit (Sichtbarkeit von Verantwortung und Ergebnissen) 
<LI>lokales Eingebundensein (kulturelle und soziale Nähe zu Nachfragern und ihrem Umfeld).</LI></UL>
<P>Die Ursachen der marktbezogenen Stärken von mittelständischen Unternehmen sind im Hinblick auf die Realisierung von Wissensmanagementprojekten allerdings sehr zwiespältig zu sehen. Die Überschaubarkeit des Unternehmens und Unternehmensumfeldes verringert offenkundig den Anreiz für und den Nutzen von Wissensmanagementsystemen. Eine Nischenpolitik und eine regionale Fokussierung, die vielen KMU überhaupt nur das Überleben sichern, verstärkt m.E. die häufig vorzufindende Auffassung des Managements, über alle relevanten Informationen ohne größere instrumentelle oder organisatorische Unterstützung ohnehin verfügen zu können.</P>
<P><STRONG>Erfolgsfaktoren im Überblick</STRONG></P>
<P>Zahlreiche Studien und theoretische Arbeiten befassen sich mit der Frage, welche potenziellen Erfolgsfaktoren beziehungsweise Hemmnisse den organisationalen Wandels begünstigen beziehungsweise hemmen können. Die folgende Abbildung gibt einen Überblick über die wichtigsten Erfolgsfaktoren. Im Zentrum stehen die unmittelbar den Mitarbeiter und seine tägliche Arbeit betreffenden Erfolgsfaktoren.</P><IMG style="WIDTH: 735px; HEIGHT: 476px" height=540 alt="Kategorien von Erfolgsfaktoren Aufsatz WM-1.jpg" src="http://www.wm-impulse.net/archive/bilder/Kategorien von Erfolgsfaktoren Aufsatz WM-1.jpg" width=720 border=0> 
<P>Im nächsten Beitrag werde ich die Erfolgsfaktoren bzw. Barrieren für das Wissensmanagement und die strukturellen Voraussetzungen der KMU näher beleuchten. Hierzu dient eine vergleichende Bewertung zwischen KMU und größeren Unternehmen.</P>
<P><STRONG>Ausgewählte Quellen</STRONG></P>
<P>Barkley E. u.a. (2005): Barrieren und Erfolgsfaktoren des Wissensmanagements, Ergebnisbericht eines Praxisprojektes an der Fachhochschule Köln unter Leitung von Prof. Frank Linde, Köln, download unter: http://www.fbi.fh-koeln.de/institut/papers/kabi/volltexte/Band047.pdf</P>
<P>CEN (2003): European Guide to Good Practice in Knowledge Management (in dt. Sprache), http:// www.cenorm.be/cenorm/businessdomains/businessdomains/isss/cwa/knowledge+management.asp</P>
<P>Edler, J. (2003): Knowledge Management in German Industry, Fraunhofer Institute for Systems and Innovation Research (ISI) Karlsruhe, Study in the Framework of an OECD Initiative of the Centre for Educational Research and Innovation (CERI), Karlsruhe</P>
<P>Picker, S./ R., A./ Leker, J. (2005): Knowledge Management – Factor of Success, University of Muenster, Institute of Business Administration, Münster, download im Internet unter: http://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/wirtschaftschemie/km_ispim05.pdf</P>]]>
    </content>
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