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  <title>Wissensmanagement Impulse</title>
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  <tagline>Wissensmanagement Impulse - Ein Online-Magazin zum Thema Wissensmanagement.</tagline>
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  <copyright>Copyright (c) 2007, Bastian de Hesselle</copyright>

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    <title>Service Oriented Architecture und Wissensmanagement 2</title>
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    <summary type="text/plain">Dieser Artikel greift den ersten Artikel der Serie auf. Nach der Definition einer SOA wird Geschäftsprozessmanagement, der Begriff des Prozesses/Geschäftsprozesses und Wissensmanagement definiert. In dem dritten Teil des Artikels werden dann die verschiedenen Techniken und Ansätze zusammengeführt....</summary>
    <author>
      <name>Bastian de Hesselle</name>
      
      <email>bdehesselle@wm-impulse.net</email>
    </author>
    <dc:subject>Prozesse</dc:subject>
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      <![CDATA[Dieser Artikel greift den ersten Artikel der Serie auf. Nach der Definition einer SOA wird Geschäftsprozessmanagement, der Begriff des Prozesses/Geschäftsprozesses und Wissensmanagement definiert. 
In dem dritten Teil des Artikels werden dann die verschiedenen Techniken und Ansätze zusammengeführt. <BR>]]>
      <![CDATA[<P><STRONG>1.&nbsp;1. Geschäftsprozessmanagement (GPM)</STRONG><BR><BR>

Unter GPM wird generell die Steuerung von unternehmensweiten Geschäftsprozessen verstanden, um u.a. eine Verbesserung der Flexibilität und des Kundenbezuges für die jeweilige Unternehmung zu erreichen. Laut [SCHM06, S. 5] ist das Ziel des Geschäftsprozessmanagements, „die Effektivität und Effizienz des Unternehmens zu erhöhen und damit den Wert des Unternehmens zu steigern“. <br> <br>

Voraussetzung für die Operationalisierung von GPM ist eine Definition von Geschäftsprozessen und deren Abgrenzung zum betrieblichen Prozeß. Zwar existieren diverse Prozess- und Geschäftsprozessdefinitionen, allerdings reichen diese zumeist nicht weit genug bzw. decken nur bestimmte Komponenten des GPM ab. Daher erscheint eine eigene Definition angezeigt zu sein. <br><br>

<P><STRONG>1.&nbsp;1. Prozessdefinition</STRONG><BR><br>
Ein Prozess ist eine Abfolge von Aktivitäten innerhalb der Unternehmung, die über mindestens ein Anfangs- und Endereignis verfügt, bereichsübergreifend ablaufen kann und aus einem Input einen Output generiert. Der Prozess besitzt einen Prozessverantwortlichen.<br>
 
Sowohl interne als auch externe Anfangsereignisse können den Prozess auslösen. Zu den internen zählt bspw. die Beendigung eines vorgelagerten Prozesses, zu den externen das Versenden einer Information an einen Kunden. Die Aktivitäten innerhalb des Prozesses transformieren den Input zu einem Output. Sie können geordnet (strukturierter Prozess) oder ungeordnet (unstrukturierter Prozess) ablaufen sowie weitere Prozesse initiieren. <br>
Der Input kann entweder extern bezogen oder intern erstellt werden, materiell oder immateriell sein. Der Output kann ebenfalls materiell oder immateriell sein und wird als Prozessleistung bezeichnet.<br>
 Ist die Prozessleistung erfüllt, tritt das Endereignis ein. Das Endereignis kann nachgelagerte Prozesse auslösen, die den Output als jeweiligen Input weiterverwenden oder auch direkt vom Kunden konsumiert werden. <br><br>

<P><STRONG>1.&nbsp;2. Definition Geschäftsprozess</STRONG><br><br>
Eine spezielle Form eines Prozesses ist der Geschäftsprozess, der besondere Charakteristika aufweist. <br>
Diese sind:<br>
- Die Geschäftsprozessleistung ist das Ergebnis der Ausführung einer Kernkompetenz der Unternehmung und somit von entscheidender Bedeutung für die betriebliche Wertschöpfung.<br><br>
-	Die Erstellung der Geschäftsprozessleistung ist komplex, sei es in technologischer, finanzieller oder fachlicher Art. <br><br>
-	Die Geschäftsprozessleistung ist nicht ohne weiteres von einem anderen Prozess der Unternehmung substituierbar.<br><br>

Der Geschäftsprozess kann von Prozessen unterstützt werden. Sowohl für Prozesse als auch für Geschäftsprozesse können Leistungsziele definiert und Controllingkennzahlen entwickelt werden. Für eine Unternehmung existiert eine Vielzahl von Prozessen, aber nur eine geringe Anzahl an Geschäftsprozessen. An diesen sollte sich die Unternehmung wegen ihrer Relevanz für die Wertschöpfung ausrichten und orientieren. <br><br>

Im Folgenden wird besonders auf Geschäftsprozesse eingegangen. Die klassische Methode (Ist-Prozess, Soll-Prozess, Umsetzung) sowie die darum entbrannte Diskussion und konzeptionelle Gegenentwürfe werden hier nicht weiter vertieft. Gemein sind aber den verschiedenen Operationalisierungsansätzen, daß sie früher oder später Informationen sowohl über den Aufbau des Geschäftsprozesses als auch über den Ablauf generieren und für die weitere Steuerung des Geschäftsprozesses nutzen. Allerdings vernachlässigen diverse Ansätze die Operationalisierung der Gewinnung von Ablaufinformationen bzw. deren Pflege. Hier setzt das Wissensmanagement an. <br><br>
 

<P><STRONG>2. Wissensmanagement</STRONG><br><br>
Der Term Wissensmanagement wird heterogen verwendet. Um eine sinnvolle unternehmensweite einheitliche Definition erreichen zu können, empfiehlt sich zuerst die Abgrenzung des Begriffs Wissen. Dafür wird der Definitionskaskade von NORTH gefolgt, der zwischen Daten, Informationen und Wissen unterscheidet [NORTH02, S. 38]. Daneben ist die Eintei-ung in explizites/implizites Wissen, wie sie NONAKA und TAKEUCHI [NONA97, S. 72] vorschlagen, zu berücksichtigen. Darüber hinaus ist es notwendig, zwischen geschäftsprozessrelevanten und -irrelevanten Wissen zu differenzieren. Ersteres zerfällt dann noch in die Teile aufbauorganisatorisches Wissen und ablauforganisatorisches Wissen. <br><br>

2.1. Wissendefinition<br><br>
Somit ergibt sich folgende Definition von Wissen: 
Wissen entsteht in einem Unternehmen durch die Verknüpfung von Informationen mit den Erfahrungsschätzen der Mitarbeiter und ist sowohl kontext- als auch personenbezogen. Aus der Verknüpfung von Kontext- und Personenbezug ergibt sich ein Anwendungsbezug des Wissens. <br>
Die Ressource Wissen teilt sich in verschiedene Untergruppen. Diese sind implizites/explizites Wissen ohne konkreten Bezug zu einem Geschäftsprozess und geschäftprozessrelevantes Wissen, das wiederum implizit oder explizit vorliegen kann. <br>
Das geschäftsprozessrelevante Wissen zerfällt noch in Wissen über den logischen Geschäftsprozessablauf und Wissen für die Ausführung der Aktivitäten des Geschäftsprozesses. Es ist selten und kaum substituierbar. Das gesamte (implizite) geschäftsprozessrelevante Wissen muß innerhalb der Unternehmung externalisiert, geteilt, genutzt und aktuell gehalten werden. <br>
Implizites Wissen ist nicht-kodifiziertes Wissen, das der Mitarbeiter in sich trägt. Er kann dieses nicht ohne Weiteres artikulieren, trotzdem es ihn bei der Ausführung eines Geschäftsprozesses unterstützen kann. Im Extremfall ist sich der Mitarbeiter seiner impliziten Wissensbestände nicht einmal bewußt. Explizites Wissen ist hingegen kodifiziert, für die jeweiligen Bedarfsträger zugänglich und somit leichter nutzbar. <br>
Die diversen Ansätze von Wissensmanagement werden hier nicht vertieft betrachtet. Vielmehr sei auf die einschlägige Literatur, wie bspw. [PROB03], [DAVE98] oder auch [KRCM05] verwiesen. Festzuhalten bleibt an dieser Stelle vielmehr, daß aus den verschiedenen Ansät-zen allgemeine Anforderungen an einen Wissensmanagementansatz extrahiert werden können. <br><br>

2.2. Anforderungen an einen Wissensmanagementansatz <br><br>

Ein Wissensmanagementansatz muß <br>

-	Werkzeuge zur Identifikation von wissensintensiven Geschäftsprozessen und relevanten Wissens bereithalten,<br>
-	permanent neues Wissen (gleich welcher Art dieses Wissen ist) auf der Basis der geschäftsprozess- und unternehmensstrategischen Orientierung extrahieren, <br>
-	das extrahierte Wissen für die Unternehmung nutzbar zur Verfügung stellen und verwalten,<br>
-	Controllingmöglichkeiten für disziplinarische Vorgesetzte hinsichtlich der Aktualisierung von Wissensbeständen bereithalten,<br>
-	unternehmenskulturelle und organisatorische Maßnahmen zur Verbesserung des Wissensmanagements begünstigen und auf einem Wissensleitbild sowie einer Kultur der Wissensteilung und -nutzung innerhalb der Unternehmung aufsetzen,<br>
-	so intuitiv nutzbar sein, daß Mitarbeiter nicht vor der Nutzung des Wissensmanagementsystems zurückschrecken,<br>
-	Datenschutzrechtlinien berücksichtigen und so strukturiert und gesichert sein, daß kein Wissen in unbefugte Hände gelangen kann und<br>
-	Schnittstellen für den Bereich des organisationalen Lernens bereithalten, um die unternehmerische Wissensbasis breit zu nutzen.<br><br>
Um implizites Wissen zu externalisieren und einem großen Adressatenkreis verfügbar zu machen, sind die verschiedensten Werkzeuge entwickelt worden. Beispielhaft erwähnt seien hier das Story-Telling (vgl. dazu [STIEL04]), Beobachtung in Verbindung mit Interviews (vgl. dazu [KRCM05]) sowie die Analogiebildung [vgl. dazu [VOHL04]).
Ziel der Externalisierung ist auch die Speicherung des vorhandenen Wissens und somit die Vergrößerung der digitalen unternehmerischen Wissensbasis. <br><br>

<P><STRONG>3.Speicherung von Wissen</STRONG><br><br>
Die extrahierten Wissensbestände können unterschiedlich, je nach Granularität, Automatisierung in der Unternehmung sowie (Geschäfts)prozessart abgespeichert werden. Neben zentralen passiven Speicherungsformen wie ein Data-Warehouse können Wissensbestände zur Geschäftsprozessunterstütztung bei strukturierten Geschäftsprozessen in bspw. sog. Workflowengines hinterlegt werden [MÜHL05, S. 385]. Diese steuern den Geschäftsprozess-ablauf. Das darin abgelegte Wissen tritt in der Form von Geschäftsregeln auf. <br>
Besonders das ablauforientierte Wissen erscheint in diesem speziellen Kontext von großem Interesse, kann es doch zur wichtigen Information über bzw. für einen Service werden, wenn es im Repository abgelegt wird.

<P><STRONG>Literaturverzeichnis</STRONG><br><br>


[DAVE98]  Davenport, T.; Prusak, L.: Working Knowledge. How organisations manage what they know. 1. Aufl., Harvard Business School Press Boston, Boston 1998. <br><br>

[KRCM05] Krcmar, H.: Informationsmanagement. 4. Aufl., Springer, Berlin 2005.<br><br>

[MÜHL05] zur Mühlen, M.; Hansmann, H.: Workflowmanagement. In: Becker, J.; Kugeler, M. et al. (Hrsg.): Prozessmanagement – ein Leitfaden zur prozessorientierten Organisationsgestaltung. 5. Aufl., Springer, Berlin, Heidelberg, New York 2005. <br><br>

[NONA97, S. 72]	Nonaka, I.; Takeuchi, H.: Die Organisation des Wissens – wie japanische Unternehmen diese Ressource nutzen. 1. Aufl., Campus Verlag, Frankfurt am Main 1997.<br><br>

[NORTH02] North, K.: Wissensorientierte Unternehmensführung. Wertschöpfung durch Wissen. 3. Aufl., Gabler, Wiesbaden 2002. <br><br>

[PROB03] Probst, G.; Raub, S. et al.: Wissen managen. Wie Unternehmen ihre wertvollste Ressource optimal nutzen. 4. Aufl., Gabler, Wiesbaden, 2003. <br><br>

[SCHM06, S. 5]	Schmelzer, H.-J.; Sesselmann, Wolfgang: Geschäftsprozess-management in der Praxis. Produktivität steigern, Wert erhöhen, Kunden zufrieden stellen. 5. Auflage, Carl Hanser Verlag, München 2006.<br><br>

[STIEL04] Stieler-Lorenz, B.; Paarmann, Y. et al.: Kommunizierendes Lernen für den Wissensfluss – eine Methode zur Wissensgenerierung und zum Wissenstransfer. In: Schauffer, H.-G.; Stieler-Lorenz, B. et al. (Hrsg.): Wissen vernetzen. Wissensmanagement in der Produktentwicklung. 1. Aufl., Springer, Berlin 2004, S. 46-71. <br><br>

[VOHL04] Vohle, F.: Analogietraining. In: Reinmann, G.; Mandl, H. (Hrsg.): Psychologie des Wissensmanagements. 1. Aufl., Hogrefe, Göttingen 2004, S. 341-351.<br><br>
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    <title>Service Oriented Achitecture und Wissensmanagement</title>
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    <summary type="text/plain">Ausgangspunkt ist der Wandel in der Diskussion über das Thema Service Oriented Architecture (SOA). Wurde SOA in diversen Publikationen der letzten Jahre technisch definiert und erläutert, beobachtet man in jüngster Vergangenheit einen Wandel hin zu einer Verknüpfung von SOA mit Geschäftsprozessmanagement (GPM). Das Thema Wissensmanagement wird in der aktuellen Diskussion nicht in den Zusammenhang SOA - GPM eingebracht....</summary>
    <author>
      <name>Bastian de Hesselle</name>
      
      <email>bdehesselle@wm-impulse.net</email>
    </author>
    <dc:subject>Prozesse</dc:subject>
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      Ausgangspunkt ist der Wandel in der Diskussion über das Thema Service Oriented Architecture (SOA). Wurde SOA in diversen Publikationen der letzten Jahre technisch definiert und erläutert, beobachtet man in jüngster Vergangenheit einen Wandel hin zu einer Verknüpfung von SOA mit Geschäftsprozessmanagement (GPM). Das Thema Wissensmanagement wird in der aktuellen Diskussion nicht in den Zusammenhang SOA - GPM eingebracht. 
      <![CDATA[<P>Ausgangspunkt ist der Wandel in der Diskussion über das Thema Service Oriented Architecture (SOA). Wurde SOA in diversen Publikationen der letzten Jahre technisch definiert und erläutert, beobachtet man in jüngster Vergangenheit einen Wandel hin zu einer Verknüpfung von SOA mit Geschäftsprozessmanagement (GPM). Das Thema Wissensmanagement wird in der aktuellen Diskussion nicht in den Zusammenhang SOA - GPM eingebracht. <BR>Voraussetzung für die Zusammenführung der drei Managementansätze ist hierbei folgende These: wenn Geschäftsprozessmanagement und Wissensmanagement zusammenzuführen sind, bedeutet das für die Zusammenführung von GPM und SOA zwingend, daß die Komponente Wissensmanagement im Bereich SOA ebenfalls zu beachten ist.</P>
<P><STRONG>1.&nbsp;SOA</STRONG><BR><BR>Unter einer SOA wird allgemein eine Systemarchitektur verstanden, die unterschiedliche Methoden und Anwendungen als wiederverwendbare und auch offen zugreifbare Dienste (Services) repräsentiert [MELZ07, S. 11]. Die SOA soll eine Unternehmung in die Lage versetzen, auf veränderte Geschäftsbedingungen kurzfristig und kostengünstig durch den (Wieder)Einsatz und die Kopplung von (Web)Services zu reagieren [KRAF05, S. 1]. Hierbei können die Services atomatisiert sein und für die jeweiligen Aktivitäten in einem Geschäftsprozess zur Verfügung stehen. Daneben können auch Alt-Systeme (sog. Legacy-Systeme) zu Services gekapselt und gekoppelt werden. Die Kapselung von Legacy-Systemen scheint zwar in bestimmten Situationen richtig zu sein. Eine alleinige Konzentration darauf führt aber nicht zu den o.g. Zielen einer SOA. Erst die Unterstützung einzelner Aktivitäten bzw. Aktivitätsbündel in einem (Geschäfts)prozess durch verschiedene, flexibel austausch- und orchestrierbare Services kommt dem Anspruch einer SOA nahe, jeglichen betriebswirtschaftlich sinnvollen (Geschäfts)prozess unterstützen zu können. <BR><BR>Um diese Unterstützung zu gewährleisten, ist es notwendig, Kenntnisse über die zu unterstützenden (Geschäfts)prozesse zu generieren [MELZ07, S. 18] und zu nutzen. Diese können im Rahmen eines GPM-Ansatzes erworben werden.<BR><BR>Informationen über die und Definitionen der einzelnen Services können in der Funktion einer Registry [WEBM06, S. 7] im sog. Repository abgelegt werden [KRAF05, S. 60]. Dadurch fällt dem Repository eine Schlüsselrolle in der Architektur zu [WOOD06, S. 193]. Hierbei ist zwischen einem Repository, das die Daten für eine Firma verwaltet, und einem Repository, auf das verschiedene Firmen zugreifen können (gerade rechtliche Aspekte rücken hier in den Mittelpunkt), zu unterscheiden [KRAF05, S. 61].<BR><BR>Allgemein gilt, daß neben den Beschreibungen von möglichen Anwendungsszenarien in dem Repository weiterführende Daten abgelegt werden können. Diese ergänzen die Daten der sog. Service Level Agreements, die ebenfalls im Repository hinterlegt werden können. Ein Service Level Agreement stellt hierbei eine Übereinkunft über die Serviceleistung zwischen dem Anbieter des Services und dem Kunden dar [MELZ07, S. 290] und garantiert Dienstgüteeigenschaften des Services [BERB05, S. 269]. Unter Dienstgüteeigenschaften können Verfügbarkeit, Leistungsfähigkeit, Fehlerhäufigkeit und Sicherheit zusammengefaßt werden [BERB05, S. 269]. Darüber hinaus wären hier Daten des jeweiligen Service-Anbieters, Aufrufgebühren, Sicherheitsfeatures und Informationen über die Dienstgüte des jeweiligen Service [KRAF05, S. 61] denkbar.<BR><BR>Zusammenfassend stellt das Repository eine Informationsbasis für die elektronische Ausführung bzw. Unterstützung der Geschäftsprozesse der jeweiligen Unternehmung dar. Nur die Services werden berücksichtigt, die für die Unternehmung nutzstiftend sind. Die Auswahl dieser Services kann nur auf Basis eines Geschäftsprozessmanagementansatzes von statten gehen. Dieses wird umso deutlicher, wenn die erste Definition der SOA berücksichtigt wird. Somit ist das Repository das Herzstück des SOA-Ansatzes und sollte einer kontinuierlichen Pflege und Verbesserung unterliegen. </P>
<P><STRONG>Literaturverzeichnis</STRONG></P>
<P>[BERB05, S. 269].&nbsp;Berbner, R., Heckmann O. et al.: Eine Dienstgüte unterstützende Webservice-Architektur für flexible Geschäftsprozesse. In: Wirtschaftsinformatik 4 (2005) 47, S. 268-277.<BR>[KRAF06, S. 1]&nbsp;&nbsp;Krafzig, D., Banke K. et: Enterprise SOA. Service Oriented Architect-&nbsp;&nbsp;&nbsp;ure. Best practices, 6. Auflage, Prentice Hall, Upper Saddle River, 2006.<BR>[MELZ07, S. 11].&nbsp;Melzer, I.: Service-orientierte Architekturen mit Web-Services, Konzepte-Standards-Praxis, 2. Auflage, München, Spektrum, 2007.<BR>[WEBM06, S. 7]&nbsp;webMethods: SOA Reference Architecture. Defining the key elements of a successful SOA technology framework. In <A href="http://www1.webmethods.com/PDF/whitepapers/SOA_Reference_Architecture.pdf">http://www1.webmethods.com/PDF/whitepapers/SOA_Reference_Architecture.pdf</A>, Erstellungsdatum 31.05.2006, Informationsabfrage am 12.07.2007.<BR>[WOOD06, S. 193]&nbsp;Woods, D.: Enterprise SOA. Designing IT for Business Innovation. 1. Auflage, Cambridge, O`Reilly, 2006.</P>
<P>&nbsp;</P>]]>
    </content>
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    <title>Kompetenzentwicklung Teil 2 - Perspektiven einer systematischen Aneignung</title>
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    <modified>2007-03-01T07:21:12Z</modified>
    <issued>2007-03-01T09:21:12+02:00</issued>
    <id>tag:www.wm-impulse.net,2007://2.84</id>
    <created>2007-03-01T07:21:12Z</created>
    <summary type="text/plain">Da kompetentes Handeln zweifelsohne die Grundlage einer adäquaten Auseinandersetzung mit zukünftigen wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Aufgaben sein kann (nachzulesen im Artikel Kompetenzentwicklung Teil 1 - Ein Schlüssel zur Bewältigung zukünftiger Aufgaben?), interessieren folgend vor allem die Bedingungen einer systematischen Kompetenzentwicklung....</summary>
    <author>
      <name>Anita Giener</name>
      
      <email>anita.giener@edu.uni-graz.at</email>
    </author>
    <dc:subject>Philosophie</dc:subject>
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      <![CDATA[</p>Da kompetentes Handeln zweifelsohne die Grundlage einer adäquaten Auseinandersetzung mit zukünftigen wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Aufgaben sein kann (nachzulesen im Artikel <a href="http://www.wm-impulse.net/archive/2007/02/000083.html">Kompetenzentwicklung Teil 1 - Ein Schlüssel zur Bewältigung zukünftiger Aufgaben?</a>), interessieren folgend vor allem die Bedingungen einer systematischen Kompetenzentwicklung.
]]>
      <![CDATA[<P></P>Kompetenzen sind Verhaltensdispositionen, d.h. Voraussetzungen für adäquates Problemhandeln. Kompetenzvermittlung kann daher nicht genauso wie Qualifikationsvermittlung erfolgen. Weil der Inhalt kompetenten Handelns je nach Anforderungssituation variiert, kann er nur wage inhaltlich festgeschrieben werden und noch viel weniger in "Portionen" vermittelt werden. Tobias Ley (<A href="http://www.wm-impulse.net/archive/2004/05/000016.html">Was sind Kompetenzen? Und wie erwirbt man sie? </A>vom 18.05.2004) verweist darauf, dass Kompetenzerwerb über eine Konfrontation der Lernenden mit spezifischen Anforderungssituationen erfolgt. Fraglich bleibt, ob konkretes Handeln allein einen systematischen Kompetenzerwerb ermöglicht. Wenngleich die konkrete Erfahrung ein zentrales Element von Kompetenzlernen darstellt, kann sie kaum als Garant dafür herangezogen werden. Heißt in einem Team zu arbeiten auch dialogfähig, kooperationsfähig und teamfähig zu sein oder es jemals zu werden? Viele Beispiele aus der Praxis weisen wahrscheinlich in eine andere Richtung. Tobias Ley stellt in Aussicht, dass Lernende einer effektiven Begleitung und Unterstützung im Kompetenzlernprozess bedürfen. Dieser Gedanke soll hier aufgegriffen und fortgeführt werden.
<P></P>Für das Kompetenzlernen spielen vor allem individuumsbezogene Aspekte eine Rolle (North, 2003, S. 205). Zur Präzisierung dieses Gedankens wird ein Perspektivenwechsel vorgeschlagen. Dieser besteht darin, dass weniger nach Möglichkeiten der Vermittlung von Kompetenzen gefragt wird. Fokussiert wird vielmehr der Aneignungsprozess des Individuums. Es interessiert, unter welchen Voraussetzungen den aneignenden Subjekten ein Kompetenzaufbau gelingt. Zentral für einen aktiven Kompetenzerwerb ist eine reflexive Auseinandersetzung des Individuums mit den bereits vorhandenen Kompetenzen, dem eigenen Kompetenzerwerb und den individuellen Zielvorstellungen in Bezug auf Kompetenzentwicklung (siehe dazu verschiedene Artikel vom <A href="http://members.telering.at/bildungswerke/kompetenzentwicklung/literatur.html">Ring Österreichischer Bildungswerke</A>). Die bewusste Gestaltung einer persönlichen Kompetenzbiographie bedarf der Einbettung des Individuums in eine kompetenzorientierte Lernkultur, welche im Zeichen einer Ressourcenorientierung steht (verschiedene Artikel dazu von der <A href="http://www.abwf.de/main/programm/frame_html">Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Weiterbildungsforschung</A>). Unter Lernkultur wird hier eine Gemeinschaft Lernender verstanden, die sich aktiv in wertschätzender Bezugnahme aufeinander um ihren persönlichen Kompetenzerwerb bemühen. Ressourcenorientierung meint das Erkennen und die aktive Nutzung der eigenen Ressourcen und der Ressourcen der Umgebung zum Zwecke des Kompetenzlernens. Ein Instrument, das eine reflexive Bezugnahme auf individuelle Kompetenzpotentiale ermöglicht und das Entstehen einer kompetenzorientierten Lernkultur fördert, ist beispielsweise das Kompetenzportfolio (Artikel dazu vom <A href="http://members.telering.at/bildungswerke/kompetenzentwicklung/literatur.html">Ring Österreichischer Bildungswerke</A>).
<P></P>Im Rahmen meines Bakkalaureatsstudiums Pädagogik an der Karl-Franzens-Universität Graz habe ich mit Unterstützung einer ausgebildeten Kompetenzportfoliobegleiterin (siehe dazu <A href="http://www.uni-graz.at/anmwww/anmwww_fachbereiche/anmwww_wirtschaft.htm">Akademie Neue Medien &amp; Wissenstransfer</A>) mein persönliches Kompetenzportfolio erstellt. Die kontinuierliche Arbeit an meinem Portfolio ist für mich die Basis für die systematische Weiterentwicklung meiner Kompetenzen und Herausforderung für die aktive Gestaltung meiner persönlichen Kompetenzbiographie.
<P></P><I>Literatur:</I>
<P></P>North, K. (2003). Das Kompetenzrad. In J. Erpenbeck &amp; L. von Rosenstiel (Hrsg.), <I>Handbuch Kompetenzmessung. Erkennen, verstehen und bewerten von Kompetenzen in der betrieblichen, pädagogischen und psychologischen Praxis</I> (S. 200-211). Stuttgart: Schäffer-Poeschel. ]]>
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    <title>Ein Lob der Torheit? - Ursula Schneiders &quot;Das Management der Ignoranz&quot;</title>
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    <modified>2007-02-20T16:53:39Z</modified>
    <issued>2007-02-20T18:53:39+02:00</issued>
    <id>tag:www.wm-impulse.net,2007://2.85</id>
    <created>2007-02-20T16:53:39Z</created>
    <summary type="text/plain">Periodisch wiederkehrend werden wir darauf hingewiesen, dass man Wissen eigentlich nicht messen könne. Den eifrigen Wissensmanagement-Aktivitäten - seien sie nun so benannt oder nicht - tut dies zumeist keinen Abbruch. Die Nachteile von solch blindem Aktionismus hat die Grazer Management-Professorin Ursula Schneider bereits in ihrem Buch &quot;Die 7 Todsünden des Wissensmanagements&quot; aufgezeigt. In &quot;Das Management der Ignoranz&quot; widmet sie sich nun dem blinden Fleck des Wissensmanagement-Diskurses: dem Nicht-Wissen....</summary>
    <author>
      <name>Robert Gutounig</name>
      
      <email>rgutoun@wm-impulse.net</email>
    </author>
    <dc:subject>Soziologie</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.wm-impulse.net/">
      <![CDATA[Periodisch wiederkehrend werden wir darauf hingewiesen, dass man Wissen <i>eigentlich </i>nicht messen könne. Den eifrigen Wissensmanagement-Aktivitäten - seien sie nun so benannt oder nicht - tut dies zumeist keinen Abbruch. Die Nachteile von solch blindem Aktionismus hat die Grazer Management-Professorin Ursula Schneider bereits in ihrem Buch "Die 7 Todsünden des Wissensmanagements" aufgezeigt. In "Das Management der Ignoranz" widmet sie sich nun dem blinden Fleck des Wissensmanagement-Diskurses: dem Nicht-Wissen.]]>
      <![CDATA[<P>Das klingt zuerst wie eine Verhöhnung der wohlgemeinten Initiativen zur Wissensförderung: Nicht-Wissen - oder radikaler Ignoranz - hat jedoch sowohl im individuellen als auch im Organisationskontext zahlreiche positive Auswirkungen. Was ist damit gemeint?</P>
<P>Wer von Wissen spricht, denkt zumindest unbewusst immer den Raum des Nicht-Wissens mit. Im Zuge von ambitionierten Wissensmanagement-Projekten ist dies zumeist die Projektionsfläche, die durch Wissen befüllt werden soll. Die einseitige Betrachtung der positiven Aspekte von Wissen und dessen Verbreitung hat jedoch die von Individuen und Organisationen gleichermaßen als lähmend empfundene Informationsflut zur Folge.</P>
<P>Ein Ausweg aus dieser Spirale soll nun die Beachtung funktionaler Ignoranz bieten. Anhand einer Typologie von Ignoranzformen versucht Schneider, deren Vorteile aufzuzeigen und sie von dysfunktionaler Ignoranz abzugrenzen. So ist etwa positive Ignoranz die Fähigkeit zu wissen, was man nicht zu wissen braucht. In Zeiten von überquellenden Mailboxen, Newsletterschwemme und global verteiltem Zugang zu Datenbanken ist dieses Relevanzkriterium entscheidend. Wie auch das <A href="http://www.wm-impulse.net/archive/2005/08/000065.html" target=_blank>individuelle Wissensmanagement</A> betont Schneider den Wert des bewussten Nicht-Beachtens von Informationen, um überhaupt Zeit für Entscheidungen zu haben. Dieser äußert sich in einer Geisteshaltung, die Lücken gelassen hinnimmt.</P>
<P>In bestimmten Kontexten kann Ignoranz auch vor Denkhemmnissen schützen. Dies kann etwa in Bildungsinstitutionen geschehen. Dort führt die Last der etablierten Weltsichten nicht selten zur Unterdrückung von kreativen Neuansätzen. Auch im Wissensmanagement, das gerade auf möglichst vollständige Transparenz setzt, ist nicht immer klar, ob die Aufzeichnung über alles und jedes immer produktivitätssteigernd ist. Soziale Tabus schützen die Funktionsfähigkeit sozialer Beziehungen, indem sie - wie etwa bei Höflichkeitsformen - die Interaktion gerade unter Ausblendung tatsächlicher Absichten erst ermöglichen.</P>
<P>Ursula Schneider denkt im Wissensmanagement-Diskurs voraus, nimmt uns selbst aber das Denken nicht ab. Wie ihre Überlegungen in Gestaltungsmaßnahmen überführt werden können, wird höchstens angedeutet. Dies ist durchaus stimmig, da nicht nur Wissen, sondern auch seine Anwendung kontextabhängig sind. Mitunter sind sarkastische Seitenhiebe und breit gestreutes abendländisches Gedankengut in nicht leicht verständliche Sprache verpackt. Dadurch unterscheidet sich dieses Buch sicherlich von leicht verdaulicher Management-Kost. Jedenfalls stellt das "Das Management von Ignoranz" einen wichtigen Beitrag zu einem bisher unterbeleuchteten Aspekt der Reflexion über Wissensmanagement dar.</P>
<P>Ursula Schneider: Das Management der Ignoranz. Nichtwissen als Erfolgsfaktor. Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag 2006.<BR></P>]]>
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  <entry>
    <title>Kompetenzentwicklung Teil 1- Ein Schlüssel zur Bewältigung zukünftiger Aufgaben?</title>
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    <modified>2007-02-17T21:43:26Z</modified>
    <issued>2007-02-17T23:43:26+02:00</issued>
    <id>tag:www.wm-impulse.net,2007://2.83</id>
    <created>2007-02-17T21:43:26Z</created>
    <summary type="text/plain">Da mit Wissensmanagement nicht nur Aktivitäten auf organisationaler Ebene gemeint sind, sondern auch der Umgang des Individuums mit der Ressource Wissen und Wissensmanagement somit immer auch individuelles Wissensmanagement ist (nachzulesen im Artikel von Robert Gutounig über Individuelles Wissensmanagement vom 11.08.2005), lohnt sich ein bildungstheoretischer Blick auf dieses Individuum. Der vorliegende Beitrag wirft die Frage auf, wie es Individuen gelingen kann, ihre Ressourcen zu managen und mit sich ständig ändernden Anforderungssituationen umzugehen. Fokussiert wird dabei das Konstrukt der Kompetenz....</summary>
    <author>
      <name>Anita Giener</name>
      
      <email>anita.giener@edu.uni-graz.at</email>
    </author>
    <dc:subject>Philosophie</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.wm-impulse.net/">
      <![CDATA[Da mit Wissensmanagement nicht nur Aktivitäten auf organisationaler Ebene gemeint sind, sondern auch der Umgang des Individuums mit der Ressource Wissen und Wissensmanagement somit immer auch individuelles Wissensmanagement ist (nachzulesen im Artikel von Robert Gutounig über <a href="http://www.wm-impulse.net/archive/2005/08/000065.html">Individuelles Wissensmanagement</a> vom 11.08.2005), lohnt sich ein bildungstheoretischer Blick auf dieses Individuum. Der vorliegende Beitrag wirft die Frage auf, wie es Individuen gelingen kann, ihre Ressourcen zu managen und mit sich ständig ändernden Anforderungssituationen umzugehen. Fokussiert wird dabei das Konstrukt der Kompetenz.]]>
      <![CDATA[<P></P>
<P>Der Begriff Kompetenz mit all seinen Konnotationen erfreut sich seit geraumer Zeit einer großen Popularität (mehr dazu in dem Artikel von Tobias Ley: <A href="http://www.wm-impulse.net/archive/2004/04/000004.html">Kompetenzmanagement - Ein Thema das boomt?</A> vom 12.04.2004). Grund dafür dürfte sein, dass der Kompetenzbegriff im theoretischen Diskurs einen Link zwischen der Vorstellung mehr oder weniger brachliegender menschlicher Potentiale und immer komplexeren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Anforderungssituationen herstellt. Was bezeichnet der Kompetenzbegriff, was nicht auch schon mit dem Begriff Qualifikation gefasst wurde?</P>
<P>Qualifikationen sind inhaltlich festgeschriebene Komplexe von Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten (Teichler, 1995). Der Begriff Qualifikation gibt Aufschluss darüber, was eine Person zu einem gewissen Zeitpunkt weiß oder kann, sagt jedoch nichts darüber aus, ob diese Person dazu in der Lage ist, kreativ und selbstorganisiert zu handeln, wenn sie mit neuen Problemstellungen konfrontiert ist. Der Begriff Kompetenz beschreibt hingegen die Relation zwischen eben jenen Herausforderungen und den Möglichkeiten, diesen entsprechen zu können (König, 1992). Kompetenzen sind Dispositionen, die es Individuen ermöglichen, in Anforderungssituationen entsprechende Leistungen hervorzubringen. Sie sind Selbstorganisationsdispositionen und ermöglichen flexibles Problemlösungsverhalten. Kompetenzen können Qualifikationen jedoch nicht ersetzen. Das heißt, es kann sehr wohl Qualifikationen ohne Kompetenzen, jedoch kaum Kompetenzen ohne Qualifikationen geben. (Erpenbeck &amp; Rosenstiel, 2003, S. XI; Heyse &amp; Erpenbeck, 2004, XIII-XVI). Was können wir uns unter Kompetenzen nun konkret vorstellen?</P>
<P>In der Fachliteratur wird häufig zwischen personalen, sozial-kommunikativen, fachlichen und methodischen Kompetenzen unterschieden. <I>Personale Kompetenz</I> ist die Disposition einer Person, "sich selbst einzuschätzen, produktive Einstellungen, Werthaltungen, Motive und Selbstbilder zu entwickeln, eigene Begabungen, Motivationen, Leistungsvorsätze zu entfalten und sich im Rahmen der Arbeit und außerhalb kreativ zu entwickeln und zu lernen" (Erpenbeck &amp; Rosenstiel, 2003, S. XVI). Als <I>sozial-kommunikativ</I> wird eine Person bezeichnet, wenn sie sich kreativ mit anderen auseinandersetzt, sich gruppen- und beziehungsorientiert verhält und gemeinsam mit anderen Pläne umsetzt, Aufgaben bewältigt und Ziele formuliert (ebd., S. XVI). Von <I>methodischer Kompetenz</I> ist die Rede, wenn räumliche, zeitliche, personelle und gegenständliche Ressourcen optimal eingesetzt werden, wenn beispielsweise Informationsquellen ausfindig gemacht und strategisch genützt werden. Der Begriff <I>Fachkompetenz</I> meint die Gesamtheit der Kenntnisse einer Person zu einem Thema und den Einsatz dieser Kenntnisse (Arnold et al., 2003, S. 115-116). </P>
<P>Aufgrund dieser Charakterisierung versteht sich von selbst, dass kompetentes Handeln zweifelsohne die Grundlage einer adäquaten Auseinandersetzung mit zukünftigen wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Aufgaben sein kann. Offen bleibt die Frage, welche Konsequenzen diese Erkenntnis beispielsweise für Unternehmen oder für Ausbildungsstätten hat. Ist es doch keine Neuheit, dass Unternehmerinnen in der Regel gerne kompetente Mitarbeiterinnen einstellen.</P>
<P>Zentral für eine bildungstheoretische Betrachtung der Thematik ist ein besonderes Merkmal von Kompetenzen: Kompetenzen sind erlernbar (North, 2003, S. 205). Und dieses Erlernen von Kompetenzen kann in Bildungsinstitutionen wie auch im betrieblichen Umfeld stattfinden. Sich ständig wandelnde Anforderungsprofile weisen vehement darauf hin, dass zukünftig Kompetenzlernen immanenter Bestandteil jeglicher Bildungsbemühungen sein muss. Es drängt sich die Frage nach dem Wie auf. </P>
<P>Über wesentliche Aspekte einer systematischen Kompetenzentwicklung handelt&nbsp;Teil 2 dieser Serie (<A href="http://www.wm-impulse.net/archive/2007/03/000084.html">Kompetenzentwicklung Teil 2 - Perspektiven einer systematischen Aneignung</A>).&nbsp;</P>
<P><EM>Literatur:</EM> </P>
<P></P>Arnold, R., Gómez Tutor, C., Kammerer, J. (2003). Selbstgesteuertes Lernen braucht Selbstlernkompetenzen. In C. Gary &amp; P. Schlögl (Hrsg.), <I>Erwachsenenbildung im Wandel. Theoretische Aspekte und Praxiserfahrungen zu Individualisierung und Selbststeuerung</I> (S. 112-122). Wien: Österreichisches Institut für Berufsbildungsforschung. 
<P></P>Erpenbeck, J. &amp; Rosenstiel L. von (2003). <I>Handbuch Kompetenzmessung. Erkennen, verstehen und bewerten von Kompetenzen in der betrieblichen, pädagogischen und psychologischen Praxis</I>. Stuttgart: Schäffer-Poeschel. 
<P></P>Heyse, V. &amp; Erpenbeck, J. (2004). <I>Kompetenztraining. 64 Informations- und Trainingsprgramme</I>. Stuttgart: Schäffer-Poeschel. 
<P></P>König, E. (1992). Soziale Kompetenz. In E. Gaugler &amp; W. Weber (Hrsg.), <I>Handwörterbuch des Personalwesens</I> (2. Aufl.) (S. 2046-2056). Stuttgart: Poeschel. 
<P></P>North, K. (2003). Das Kompetenzrad. In J. Erpenbeck &amp; L. von Rosenstiel (Hrsg.), <I>Handbuch Kompetenzmessung. Erkennen, verstehen und bewerten von Kompetenzen in der betrieblichen, pädagogischen und psychologischen Praxis</I> (S. 200-211). Stuttgart: Schäffer-Poeschel. 
<P></P>Teichler, U. (1995). Qualifikationsforschung. In R. Arnold &amp; A. Lipsmeier (Hrsg.), <I>Handbuch der Berufsbildung</I> (S. 501-508). Opladen: Leske + Budrich. ]]>
    </content>
  </entry>

  <entry>
    <title>Wissensmanagement für KMU 6: Wikis als Instrumente des Wissensmanagements - eine Einführung</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.wm-impulse.net/archive/2007/02/000082.html" />
    <modified>2007-02-11T10:28:57Z</modified>
    <issued>2007-02-11T12:28:57+02:00</issued>
    <id>tag:www.wm-impulse.net,2007://2.82</id>
    <created>2007-02-11T10:28:57Z</created>
    <summary type="text/plain">KMU, Wissensmanagement, Instrumente</summary>
    <author>
      <name>Hajo Fischer</name>
      
      <email>hajofischer@gmx.de</email>
    </author>
    <dc:subject>Business</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.wm-impulse.net/">
      Wikis sind eine relativ neue Form der Informations- und Wissenstechnologie. Wikipedia gibt es zwar schon lange, ist aber erst in den letzten Jahren so richtig zum Renner geworden. Und hiermit nun auch KMU zu beglücken, mag etwas verwegen erscheinen. Wikis setzen aber genau an einem zentralen Problem mittelständischer Unternehmen an: der Wissensdokumentation und -bewahrung. Zudem scheinen sie in Bezug auf zahlreiche der bereits genannten spezifischen Merkmale von KMU und Erfolgsfaktoren des Wissensmanagements eine besonders günstige Ausprägung aufzuweisen. Die Gründe hierfür finden Sie in diesem und den folgenden Artikeln.
      <![CDATA[<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><STRONG><U>1. Passgenauigkeit von Wikis für KMU?!<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p></U></STRONG></FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Nimmt man die speziellen strukturellen Bedingungen, wie Sie in KMU im allgemeinen gegeben sind (siehe dazu die vorausgegangenen Artikel) als Anforderung, so weisen Wikis viele „Treffer“ auf:</FONT></P>
<UL>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Sie sind günstig.</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Sie sind einfach zu bedienen.</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Sie erfordern einen geringen Einarbeitungsaufwand.</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Wissen wird dauerhaft und suchbar gespeichert.</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Sie beanspruchen die Geschäftsleitung relativ gering, wenn ein guter Systemadministrator vorhanden ist.</FONT></DIV></LI></UL>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Zudem werden einige Misserfolgsfaktoren des Wissensmanagements ebenfalls recht überzeugend beseitigt:</FONT></P>
<UL>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Durch informellen Wettbewerb werden Informationsblockaden abgebaut.</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Bereichsübergreifende Identifikation wird durch gemeinsame Problembearbeitung aufgebaut.</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Wissensweitergabe wird nachvollziehbar (und damit vergütungsfähig).</FONT></DIV></LI></UL>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Nachteile gibt es natürlich auch:</FONT></P>
<UL>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Wikis setzen eine offene Kommunikationskultur voraus.</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Sie erfordern gewisse zeitliche Spielräume bei den Mitarbeitern.</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Ein Mindestmaß an IT-Vernetzung im Unternehmen muss vorhanden sein.</FONT></DIV></LI></UL>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Diese Voraussetzungen gelten jedoch für die meisten Wissensmanagementprojekte, und sind daher nicht sehr Wiki-spezifisch.</FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><A name=_Toc149702075></A><STRONG><U>2. </U></STRONG><A name=_Toc149702076><SPAN style="mso-bookmark: _Toc149702075"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><STRONG><U>Was sind Wikis?</U></STRONG></FONT></SPAN></A><SPAN style="mso-bookmark: _Toc149702075"><o:p></o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="mso-bookmark: _Toc149702075"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">"Wiki" ist die hawaiitianische Bezeichnung für "schnell". Verwendet worden ist es zuerst ganz allgemein für eine zeitsparende Methode, die es Außenstehenden erlaubt, auf einem Webserver Eintragungen zu machen. Heute werden darunter webbasierte Systeme verstanden, in denen nach bestimmten Regeln viele Teilnehmer gemeinsam ein Begriffssystem erstellen, verändern und erweitern. Die heutige Server-Software ermöglicht es, mit einem einfachen Webbrowser Texteinträge vorzunehmen, diese zu formatieren und auf andere Beiträge zu verlinken. Wikis zeichnen sich insbesondere durch ihre starke interaktive Verlinkung zu anderen Beiträgen im Internet aus.</FONT></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="mso-bookmark: _Toc149702075"><SPAN style="mso-bidi-font-weight: bold"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Jeder Nutzer kann einem Wiki neue Stichworte hinzufügen, Artikel schreiben oder bereits existierende Artikel ändern. Eine Qualitätskontrolle der Beiträge findet durch die Nutzer und/oder den Betreiber bzw. Moderator statt.<o:p></o:p></FONT></SPAN></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="mso-bookmark: _Toc149702075"><STRONG><U>3. </U></STRONG><A name=_Toc149702077><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><STRONG><U>Wie funktionieren Wikis?</U></STRONG></FONT></A><o:p></o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: left" align=left><SPAN style="mso-bookmark: _Toc149702075"><SPAN style="mso-bidi-font-weight: bold"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Technisch funktioniert das Betreiben eines Wiki-Systems und die Vornahme von Änderungen immer nur mit einem Programm, das auf einem Host-Server läuft. Dies interpretiert die Eingabe der Benutzer nach einer bestimmten Wiki-Syntax und wandelt sie in Programmcode um. In aller Regel ermöglichen diese Programme eine sehr intuitive Bedienung.<o:p></o:p></FONT></SPAN></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="mso-bookmark: _Toc149702075"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><SPAN style="mso-bidi-font-weight: bold">Solche Wiki-Engines, mit denen Wiki-Wissensammlungen verwaltet werden, sind meist sehr günstig. Sie beruhen auf Open-Source-Software, so dass ihre Anschaffung keine Kosten verursacht. In softwaretechnischer Hinsicht wird die Erzeugung neuer Beiträge auf sehr komfortable Weise unterstützt. Die Bedienung ist über einen einfachen Webbrowser möglich. Man kann zu jedem gewünschten Begriff ein eigenes Dokument mit eigener Gliederung anlegen und zu jedem anderen relevanten Beitrag verlinken. Mit dem Anlegen sogenannter Wiki-Wörter im Text generiert man automatisch einen Hyperlink auf einen neuen Begriff. </SPAN>Folgt man einem Link zu einer nicht existierenden Seite, so wird diese automatisch als leere Seite angelegt, und man wird aufgefordert, neuen Inhalt einzufügen. Damit sorgen die Wiki-Links für eine effiziente Möglichkeit, zusätzlich Seiten zu erstellen.<SPAN style="mso-bidi-font-weight: bold"> Die Wissenserzeugung erfolgt so spielerisch und wird herausfordernd erweitert. Ein Klick auf den Link reicht, um das entsprechende Dokument anzulegen.<o:p></o:p></SPAN></FONT></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: left" align=left><SPAN style="mso-bookmark: _Toc149702075"><SPAN style="mso-bidi-font-weight: bold"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Im Änderungsmanagement der Wiki-Systeme und in der Story-Funktion steckt aber die eigentliche Raffinesse, die Wikis für Unternehmen so interessant macht. Jeder Teilnehmer an einem Wiki-System kann jeden Beitrag modifizieren. Diese Veränderung stellt aber nur ein Überschreiben des Beitrages dar. Zudem erlangt der Autor und jeder andere Kenntnis von den Änderungen. Dies kann sogar automatisch per E-Mail oder per RSS geschehen. Der ursprüngliche Autor wird also herausgefordert, sich mit den Änderungen zu befassen, und gegebenenfalls seine ursprüngliche Meinung zu rechtfertigen. Diskussionen können in eigenständigen Foren oder im Rahmen von Kommentarfunktionen stattfinden. Alle Änderungen und Beiträge werden automatisch gespeichert.<o:p></o:p></FONT></SPAN></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: left" align=left><SPAN style="mso-bookmark: _Toc149702075"><SPAN style="mso-bidi-font-weight: bold"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Sehr fortschrittliche Wiki-Systeme, wie zum Beispiel TWiki, bieten die Möglichkeit, gestaffelte Zugriffs- und Veränderungsrechte zuzuweisen, Beiträge mit Metadaten und Anhängen zu versehen, einfache andere Anwendungsprogramme über eine Schnittstelle zu integrieren sowie zahlreiche weitere Zusatzfunktionen. Mehrere Wiki-Systeme bieten bereits die Möglichkeit, einzelnen Beiträgen Kategorien zuzuweisen, um damit ein geordnetes Wissenssystem zu schaffen, oder auch Vorlagen einzufügen.<o:p></o:p></FONT></SPAN></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><SPAN style="mso-bookmark: _Toc149702075"><STRONG><U>4. Wikis in Unternehmen</U></STRONG></SPAN><o:p></o:p></FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Wiki-Software kostet wenig oder gar nichts und hilft Mitarbeitern oft, einfacher und schneller zusammenzuarbeiten als mit komplexer Groupware Die Einführung einer konventionellen Groupware-Lösung ist in der Regel mit hohen Kosten sowohl für die Anschaffung der Soft- und Hardware als auch für die Wartung und Mitarbeiterschulungen verbunden. Mit Blick auf den Anteil von IT-Projekten, die letztendlich scheitern, scheuen sich vor allem kleine und mittlere Unternehmen häufig vor einer solchen Investition.
<SCRIPT>
var adrandno=Math.floor(Math.random()*100);
document.write('<scr'+'ipt language="JavaScript1.1" src="http://ad.de.doubleclick.net/adj/cowo.de/produkte_technik/software/mpu1;abr=!webtv;sz=1x1;ord='+adrandno+'?"><\/scr'+'ipt>');
	if ((!document.images && navigator.userAgent.indexOf('Mozilla/2.') >= 0)  || navigator.userAgent.indexOf("WebTV")>= 0) {
		document.write('<a HREF="http://ad.de.doubleclick.net/jump/cowo.de/produkte_technik/software/mpu1;sz=1x1;ord='+adrandno+'?" >');
		document.write('<img SRC="http://ad.de.doubleclick.net/ad/cowo.de/produkte_technik/software/mpu1;sz=1x1;ord='+adrandno+'?" border="0" height="1" width="1"></a>')
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 </FONT><A href="http://ad.de.doubleclick.net/jump/cowo.de/produkte_technik/software/mpu1;sz=1x1;ord=23677?"><SPAN style="TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><?xml:namespace prefix = v ns = "urn:schemas-microsoft-com:vml" /><v:shapetype id=_x0000_t75 coordsize="21600,21600" o:spt="75" o:preferrelative="t" path="m@4@5l@4@11@9@11@9@5xe" filled="f" stroked="f"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><v:stroke joinstyle="miter"></v:stroke><v:formulas><v:f eqn="if lineDrawn pixelLineWidth 0"></v:f><v:f eqn="sum @0 1 0"></v:f><v:f eqn="sum 0 0 @1"></v:f><v:f eqn="prod @2 1 2"></v:f><v:f eqn="prod @3 21600 pixelWidth"></v:f><v:f eqn="prod @3 21600 pixelHeight"></v:f><v:f eqn="sum @0 0 1"></v:f><v:f eqn="prod @6 1 2"></v:f><v:f eqn="prod @7 21600 pixelWidth"></v:f><v:f eqn="sum @8 21600 0"></v:f><v:f eqn="prod @7 21600 pixelHeight"></v:f><v:f eqn="sum @10 21600 0"></v:f></v:formulas><v:path o:extrusionok="f" gradientshapeok="t" o:connecttype="rect"></v:path><o:lock v:ext="edit" aspectratio="t"></o:lock></FONT></v:shapetype><v:shape id=_x0000_i1027 style="WIDTH: 0.6pt; HEIGHT: 0.6pt" type="#_x0000_t75" alt="" href="http://ad.de.doubleclick.net/jump/cowo.de/produkte_technik/software/mpu1;sz=1x1;ord=23677?" o:button="t"><v:imagedata src="file:///C:/DOKUME~1/HJF/LOKALE~1/Temp/msoclip1/01/clip_image001.gif" o:href="http://ad.de.doubleclick.net/ad/cowo.de/produkte_technik/software/mpu1;sz=1x1;ord=23677?"></v:imagedata></v:shape></SPAN></A></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><SPAN style="mso-bidi-font-style: italic">Mit Wikis lässt sich vor allen Dingen die zeit- und ortsunabhängige Zusammenarbeit von Mitarbeitern organisieren, z. B. um Projekte zu koordinieren und zu dokumentieren</SPAN>. Dabei liegt das besondere Augenmerk darauf, Zugangsbeschränkungen abzubauen und das Editieren und Hinzufügen von Seiten so einfach wie möglich zu gestalten. So werden zum Beispiel durch eine einfache Wiki-Syntax HTML-Kenntnisse unnötig, und auch technisch wenig versierte Benutzer finden sich damit schnell zurecht. Deswegen bieten diese simplen Collaboration-Tools vielen Besuchern die Möglichkeit, gleichberechtigt am Erfolg eines Projektes mitzuwirken.</FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Wikis eignen sich dagegen nicht zum Austragen von Meinungsverschiedenheiten, dazu gibt es Diskussions-Foren, auch an Wikis angeschlossene. Solche Möglichkeiten, Wikis in Unternehmen zu nutzen, werde ich in den nächsten Beiträgen aufzeigen.</FONT></P>]]>
    </content>
  </entry>

  <entry>
    <title>Wissensmanagement für KMU 5: Design und Marketing spezifischer Wissensmanagementlösungen für KMU</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.wm-impulse.net/archive/2006/12/000081.html" />
    <modified>2006-12-25T05:26:05Z</modified>
    <issued>2006-12-25T07:26:05+02:00</issued>
    <id>tag:www.wm-impulse.net,2006://2.81</id>
    <created>2006-12-25T05:26:05Z</created>
    <summary type="text/plain">Der hier gewählte Titel ist sowohl herausfordernd wie auch leichtsinnig. Denn der Anspruch setzt einiges an Vor- und Querdenken voraus: Was ist wissensmanagement-spezifisch? Kann es überhaupt KMU-spezifische Ansätze geben?...</summary>
    <author>
      <name>Hajo Fischer</name>
      
      <email>hajofischer@gmx.de</email>
    </author>
    <dc:subject>Business</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.wm-impulse.net/">
      Der hier gewählte Titel ist sowohl herausfordernd wie auch leichtsinnig. Denn der Anspruch setzt einiges an Vor- und Querdenken voraus: Was ist wissensmanagement-spezifisch? Kann es überhaupt KMU-spezifische Ansätze geben?
      <![CDATA[<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><B><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Verdana">1. Wissensmanagement-spezifische Lösungen <?xml:namespace prefix = o /><o:p></o:p></SPAN></B></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Verdana">Die erste Frage ist einfacher zu beantworten, wenngleich auch nur in einem pragmatischen Sinne. Natürlich überlappt sich Wissensmanagement mit vielen anderen Themenfeldern beziehungsweise Beratungsdisziplinen (Personal, Projektmanagement usw.). Ich würde sogar sagen: es gibt gar keine allein durch ein wie auch immer geartetes Wissensmanagement lösbare Fragestellung ohne die anderen Disziplinen zu berühren.<o:p></o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Verdana">Aber darauf kommt es auch gar nicht an, sondern nur auf das lösungsbezogene Profil. Und das ist dann auch alles, was man sinnvollerweise unter "wissensmanagement-spezifisch" verstehen kann: Die Anwendung spezifischer Instrumente/Methoden/Beratungsinhalte oder schlicht die Kombination von Instrumenten/Methoden/Inhalten aus den anderen Bereichen in einer Art und Weise, wie sie anderswo nicht zu finden ist. Und zwar, um Wissen zu gewinnen, zu verteilen oder zu bewahren.<o:p></o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Verdana">Nehmen wir das Beispiel eines Qualitätszirkels. Ein Qualitätszirkel kann durchaus ein Instrument des Wissensmanagements sein, wenn damit versucht wird, nicht nur einzelne Qualitätsprobleme anzugehen oder einzelne organisatorische Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten, sondern ganz generell die Kommunikation innerhalb eines Arbeitsbereiches zu verbessern – oder noch besser: arbeitsbereichsübergreifend – und die Ergebnisse dann in einem offenen Kommunikationsprozess auch anderen Mitarbeitern zugänglich zu machen, um diese dazu zu bringen, selber mit diesen Ergebnissen zu arbeiten oder Ähnliches in ihren Bereichen zu versuchen. Sie merken schon, das ist ganz schön komplex und viel mehr als ein traditioneller Qualitätszirkel. Genau das, was ich mit "wissensmanagement-spezifisch" meine: nämlich eine Menge von Verfahrensweisen und Methoden aus allen möglichen Bereichen zu kombinieren, um ein spezifisches Wissensmanagementproblem anzugehen (hier: bereichsübergreifende Wissensverteilung). </SPAN></P><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Verdana"><o:p>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><B><SPAN style="FONT-FAMILY: Verdana">2. Spezifische Lösungen für KMU<o:p></o:p></SPAN></B></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-FAMILY: Verdana">Es ist eigentlich paradox, dass Wissensmanagement in mittelständischen Unternehmen auf so relativ geringe Resonanz stößt. Eigentlich müsste es doch die Paradedisziplin des Mittelstands sein, dessen Wertschöpfung stark durch personale Arbeit dominiert wird, und dessen Wettbewerbsfähigkeit entscheidend vom Service am Kunden abhängt. Man könnte sogar einmal die These in den Raum stellen, drei Viertel des betrieblichen Vermögens sind personengebunden (siehe dazu auch die nachfolgende Abbildung).</SPAN></P><IMG src="http://www.wm-impulse.net/archive/bilder/diewettbewerbsrelevantenFaktoren.jpg"><SPAN style="FONT-FAMILY: Verdana"><o:p> 
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>Auf jeden Fall ist eine Antwort auf die Frage nach KMU-spezifischen Ansätzen sehr heikel. Wie Sie in den vorangehenden Beiträgen gesehen haben, gibt es zwar durchaus einige typische Merkmale, aber diese variieren natürlich innerhalb des mittelständischen Sektors gewaltig, je nach Branche, Unternehmensgröße, Führungsstruktur usw. Deswegen kann man auch nur einige Kriterien angeben, die von der Tendenz her alle oder zumindest überwiegend erfüllt sein müssen, um Mittelständler dort ansprechen zu können, wo sie der Schuh wirklich drückt:<o:p></o:p></FONT></SPAN></P>
<UL>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>objektiv bestehende Defizite in den KMU<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>KMU haben diese Defizite als solche auch erkannt <o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>erste Lösungsansätze können punktuell eingeführt werden und beanspruchen die Geschäftsführung nicht übermäßig<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>es können relativ schnell sichtbare Erfolge erzielt werden, die sich möglichst irgendwo auf einer Ausgangsrechnungen niederschlagen.<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV></LI></UL>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><B><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>3. Bevorzugte Anwendungsfelder<o:p></o:p></FONT></SPAN></B></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>Wenn man die o.g. vier Kriterien zugrundelegt und zudem noch eine "wissensmanagement-spezifische" Lösung anbieten will, sollte meines Erachtens der Schwerpunkt zunächst auf die Bereiche "Wissensbewahrung und -nutzung" sowie "Schnittstelle zum Kunden" gelegt werden. Exemplarisch seien hier einige Anwendungsfelder genannt:<o:p></o:p></FONT></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><I><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>1 Wissensbewahrung<o:p></o:p></FONT></SPAN></I></P>
<UL>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>erfolgreiche Lösungsverfahren werden nicht dokumentiert und gehen im Laufe der Zeit für das Unternehmen wieder verloren<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>Mitarbeitererfahrungen werden nicht systematisch erfasst, um diese an andere weitergeben zu können<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>Kundenwissen wird nicht dokumentiert und allen relevanten Mitarbeitern zugänglich gemacht; es steht damit nur punktuell zur Verfügung<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>Personalabgänge führen zu einem unwiederbringlichen Know-how-Verlust<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>bei Fehlzeiten einzelner Mitarbeiter kann es zu gravierenden Betriebsstörungen kommen<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>speziell das Projektwissen wird nicht dokumentiert und lässt sich damit nicht auf die Projekte anderer Mitarbeiter ohne weiteres übertragen<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>es kommt zu Doppelarbeiten, weil Lösungsfortschritte eines Mitarbeiters oder einer Arbeitsgruppe bei vergleichbaren Problemstellungen anderen Mitarbeitern oder Arbeitsgruppen nicht bekannt sind.<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV></LI></UL>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><I><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>2 Service am Kunden<o:p></o:p></FONT></SPAN></I></P>
<UL>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>Verfügbarmachung des gesamten relevanten Unternehmenswissen für die Kundenberatung oder Kundenakquise (speziell für Vertriebsmitarbeiter, Außendienstmitarbeiter im Service und Call Center)<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>gemeinsame Ausarbeitung neuer Servicekonzepte bzw. Verbesserung der Prozesse in der Kundenbetreuung.<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>Dazu kommen noch die klassischen Themen:<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>systematische Strukturierung und Verfügbarmachung von Informationsquellen im Unternehmen<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>Förderung des interaktiven Wissensaustausches (z. B. Einrichtung von communities of practice, Café-Ecken usw.)<o:p></o:p></FONT></SPAN></DIV></LI></UL>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><B><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>Schlussfolgerungen:<o:p></o:p></FONT></SPAN></B></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT size=2>Der Ansatz für Wissensmanagementprojekte für KMU beginnt bereits vor dem Projektstart, nämlich bei der Ansprache und Aktivierung der Mitarbeiter. Und um sichtbare Erfolge zu erzielen, muss man sich auf die allgemeinen Erfolgsfaktoren für Wissensmanagementprojekte im Hinblick auf die spezifischen Voraussetzungen in KMU konzentrieren. Bestimmt gibt es keine Lösung, für die gilt: One fits all. Wie eine konkrete Umsetzung aussehen kann, zeige ich in den nächsten Beiträgen anhand einiger exemplarischer Beispiele.</FONT></SPAN></P></o:p></SPAN>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 12pt; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA"><?xml:namespace prefix = v /><v:shapetype id=_x0000_t75 coordsize="21600,21600" o:spt="75" o:preferrelative="t" path="m@4@5l@4@11@9@11@9@5xe" filled="f" stroked="f"><v:stroke joinstyle="miter"></v:stroke><v:formulas><v:f eqn="if lineDrawn pixelLineWidth 0"></v:f><v:f eqn="sum @0 1 0"></v:f><v:f eqn="sum 0 0 @1"></v:f><v:f eqn="prod @2 1 2"></v:f><v:f eqn="prod @3 21600 pixelWidth"></v:f><v:f eqn="prod @3 21600 pixelHeight"></v:f><v:f eqn="sum @0 0 1"></v:f><v:f eqn="prod @6 1 2"></v:f><v:f eqn="prod @7 21600 pixelWidth"></v:f><v:f eqn="sum @8 21600 0"></v:f><v:f eqn="prod @7 21600 pixelHeight"></v:f><v:f eqn="sum @10 21600 0"></v:f></v:formulas><v:path o:extrusionok="f" gradientshapeok="t" o:connecttype="rect"></v:path><o:lock v:ext="edit" aspectratio="t"></o:lock></v:shapetype><SPAN style="mso-spacerun: yes"><FONT size=2>&nbsp;</FONT></SPAN></SPAN></P></o:p></SPAN>]]>
    </content>
  </entry>

  <entry>
    <title>Wissensmanagement für KMU 4: Kurze Analyse und Ausblick</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.wm-impulse.net/archive/2006/11/000080.html" />
    <modified>2006-11-03T19:50:28Z</modified>
    <issued>2006-11-03T21:50:28+02:00</issued>
    <id>tag:www.wm-impulse.net,2006://2.80</id>
    <created>2006-11-03T19:50:28Z</created>
    <summary type="text/plain">In diesem Beitrag wird eine kurze Würdigung der Ergebnisse empirischer Erfolgsfaktorenuntersuchungen im Hinblick auf das Wissensmanagement in KMU vorgenommen. Dabei zeigt sich, dass sich die Aktivierung der KMU für Wissensmanagement-Aktivitäten als besonders schwierig erweist. Ein kurzer Überblick zeigt einige zentrale Ansatzpunkte für die erfolgreiche Wissensmanagementberatung von KMU auf. Diese werden dann in späteren Beiträgen konkretisiert....</summary>
    <author>
      <name>Hajo Fischer</name>
      
      <email>hajofischer@gmx.de</email>
    </author>
    <dc:subject>Business</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.wm-impulse.net/">
      In diesem Beitrag wird eine kurze Würdigung der Ergebnisse empirischer Erfolgsfaktorenuntersuchungen im Hinblick auf das Wissensmanagement in KMU vorgenommen. Dabei zeigt sich, dass sich die Aktivierung der KMU für Wissensmanagement-Aktivitäten als besonders schwierig erweist. Ein kurzer Überblick zeigt einige zentrale Ansatzpunkte für die erfolgreiche Wissensmanagementberatung von KMU auf. Diese werden dann in späteren Beiträgen konkretisiert.
      <![CDATA[<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><STRONG>1. Analyse und Bewertung<SPAN style="LAYOUT-GRID-MODE: line"><?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p></SPAN></STRONG></FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Neben der Überlastung der Geschäftsleitung KMU, die eine wichtige Erfolgsressourcen für Wissensmanagement-Aktivitäten von vornherein sehr stark beschränkt, gibt es weitere kritische Merkmale. Einige signifikante Eigenarten von KMU werden im folgenden herausgegriffen und bewertet.</FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Ein Blick auf die Gewichtung der <I style="mso-bidi-font-style: normal">Zielsetzungen</I> von KMU, die Innovationsorientierung und höhere Qualität eine sehr geringe Bedeutung beimessen, scheint mir auch im Hinblick auf das Wissensmanagement bedenklich zu sein. Gerade diese beiden Zielsetzungen stellen meines Erachtens wichtige Motivationen für die Einführung eines Wissensmanagements dar.</FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Schaut man auf die empirisch festgestellten Ursachen der relativ geringen Kooperationsintensität von KMU mit anderen KMU, so dominieren eine eher kurzfristige Perspektive (rasche und konkrete Ergebnisse werden erwartet), nicht tragbarer Zeitaufwand und Zurückhaltung beim Informationsaustausch. Diese Faktoren stellen typischerweise (leider) wesentliche Bestimmungsgründe des unternehmerischen Handelns von KMU dar. Wenn man dies auf die Durchführung von Wissensmanagementprojekten überträgt, die eine langfristige Perspektive, einen relativ hohen Zeitaufwand für Management und Mitarbeiter sowie einen intensiven Informationsaustausch benötigen, können die Transferbedingungen nur als ungünstig bezeichnet werden.</FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Wissensmanagement ist zwar als ein umfassendes Konzept gedacht, die Umsetzung konzentriert sich aber auf die "lohnenden" Mitarbeiter. Also solche Mitarbeiter, die ohnehin schon ein großes Fachwissen oder eine hohe Lernfähigkeit mit sich bringen. Dies zeigen empirische Ergebnisse, wonach ein deutlich positiver Zusammenhang zwischen Qualifikationsniveau und Beteiligung an Kompetenzentwicklungsmaßnahmen besteht. Gleichfalls empirisch belegt ist jedoch, dass der Anteil der akademisch qualifizierten Mitarbeiter mit abnehmender Unternehmensgröße zu Lasten unqualifizierter Arbeitskräfte ebenfalls stark sinkt. Also auch das relative Potenzial (Adressaten und Träger von Wissensmanagement) ist in KMU geringer. </FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Ein kaum überwindbares Problem wird in vielen Unternehmen der vorherrschende <I>Zeitmangel</I> sein. Wie die Erfolgsfaktorenforschung gezeigt hat, ist eine erfolgreiche Umsetzung von Wissensmanagementprojekte ohne die Unterstützung der Führungspersonen im Unternehmen aber wenig aussichtsreich. Abhilfe ist hierbei nicht in Sicht.</FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><A name=_Toc141356340><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">&nbsp;<o:p></o:p></FONT></A></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="mso-bookmark: _Toc141356340"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><STRONG>2. Ansatzpunkte für eine erfolgreiche Wissensmanagement-Beratung für KMU</STRONG></FONT></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Einer der wichtigsten Aspekte ist sicherlich der <I>zeitliche Horizont</I>, mit dem wirtschaftliche Aktivitäten und insbesondere organisationale Veränderungsprozesse in den Unternehmen angegangen werden. Wie gezeigt ist diese Perspektive umso kürzer, je kleiner das Unternehmen ist. Über die Ursachen mag man unterschiedliche Vermutungen anstellen, Das Ergebnis ist jedoch eindeutig: Wissensmanagementprojekte bringen keine kurzfristigen Erfolge, sondern allenfalls mittel bis langfristige Verbesserungen der Erfolgspotenziale eines Unternehmens. Schon hieraus ergibt sich eine fast zwingende Konsequenz für das Marketing von Wissensmanagementprojekten: Gerade bei kleineren Unternehmen bedarf es in der Anfangsphase unbedingt kurzfristig wirksamer Verbesserungen, die in irgendeiner Weise auf das Wissensmanagement zurückgeführt werden können. Also insbesondere der Umsetzung <B>einzelner</B> Werkzeuge bzw. Instrumente des Wissensmanagements, die zu schnellen und messbaren Einsparungen oder Qualitätssteigerung führen. Entsprechende "Türöffner" sind zu identifizieren.</FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 12pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Zusammengenommen ergeben sich einige Erkenntnisse für die Auswahl gezielter Ansatzpunkte zur Einführung eines Wissensmanagements in KMU. <I>Wichtig ist die gezielte Ansprache solcher Unternehmen die günstige Strukturmerkmale aufweisen</I> und zwar in bezug auf:</FONT></P>
<UL>
<LI>
<DIV class=Aufzhlung style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Ziele (Wachstum, Qualitätsverbesserung)</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=Aufzhlung style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Mindestgröße des Unternehmens</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=Aufzhlung style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Branche, in der das Unternehmen tätig ist (Dienstleistungsbereich, innovativ)</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=Aufzhlung style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Einstellungen, Bildungsniveau und Alter des Unternehmers.</FONT></DIV></LI></UL>
<P class=Aufzhlung style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt">Die Analyse und Bewertung des letzten Strukturmerkmals scheint mir am wichtigsten zu sein. Insofern wäre in der Auswahl- und Planungsphase von Beratungsprojekten für Organisationen oder Berater, die den Gedanken des Wissensmanagements in die Unternehmen tragen wollen, genau dies als ausschlaggebendes Selektionskriterium zugrunde zu legen: Entscheidend ist die Überzeugung und das Engagement der prägenden Führungspersönlichkeiten in den KMU. Für Transferkonzepte und die Beratungspraxis bedeutet dies, dass ein personalisiertes Konzept zu wählen ist. Dieser Gedanke wird in einem späteren Beitrag wieder aufgegriffen. </P>]]>
    </content>
  </entry>

  <entry>
    <title>Wissensmanagement für KMU 3: Erfolgsfaktoren des WM im Vergleich</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.wm-impulse.net/archive/2006/10/000078.html" />
    <modified>2006-10-04T16:08:40Z</modified>
    <issued>2006-10-04T19:08:40+02:00</issued>
    <id>tag:www.wm-impulse.net,2006://2.78</id>
    <created>2006-10-04T16:08:40Z</created>
    <summary type="text/plain">Erfolgsfaktoren
KMU
Best Practices</summary>
    <author>
      <name>Hajo Fischer</name>
      
      <email>hajofischer@gmx.de</email>
    </author>
    <dc:subject>Business</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.wm-impulse.net/">
      Der vorangehende Beitrag hat bereits wesentliche Gruppen von Erfolgsfaktoren für das Wissensmanagement aufgezeigt und charakteristische Merkmale von KMU beleuchtet. Klar ist schon mal, dass nicht alles goldig ist, was mittelständisch glänzt, insbesondere wenn man das Wissensmanagement im Blick hat. Auf jeden Fall lohnt es sich, noch einmal detaillierter auf die Erfolgsfaktoren und wesentlichen Hindernisse bei der Umsetzung des Wissensmanagements zu schauen. Mithilfe einer tabellarischen Gegenüberstellung wird dann deutlich, wo die relativen Vorteile und wo die relativen Nachteile von KMU (gegenüber größeren Unternehmen) liegen, wenn es um die Einführung von Wissensmanagement-Konzepten geht. Dies ist der Ansatzpunkt für die später vorzustellenden KMU-spezifischen Wissensmanagement-Lösungen. 
      <![CDATA[<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><STRONG>Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren im Einzelnen</STRONG></FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Best Practice-Bausteine und Online Communities haben sich als besonders wirksame Instrumente des Wissensmanagements erwiesen. Es gibt noch weitere bisher empirisch relativ gut bestätigte Erfolgsfaktoren und Misserfolgsfaktoren. </FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><STRONG>Erfolgreiche Unternehmen:</STRONG></FONT></P>
<UL>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">setzen bei der Einführung des Wissensmanagements auf eine starke Unterstützung von der Geschäftsleitung,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">richten die Wissensmanagementaktivitäten klar an der Strategie aus,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">definieren von vornherein Wertbeiträge des Wissensmanagements,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">beginnen mit Pilotaktivitäten, die schnellen Erfolg versprechen, anstatt auf einen großen Wurf zu setzen,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">machen die größten Lernfortschritte durch Umsetzen und Ausprobieren,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">kommunizieren realistische Ziele und machen keine ambitiösen Versprechungen,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">kommunizieren das Wissensmanagement mit einfachen und konsistenten Botschaften,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">leisten viel Überzeugungsarbeit direkt bei ihren Mitarbeitern,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">richten ihren Fokus insbesondere auf Wissensgemeinschaften, </FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">begleiten den ganzen Prozess sehr stark durch Aktivitäten des mitarbeiterorientierten Änderungsmanagements,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">versuchen schnelle Erfolge am Anfang zu realisieren, vergessen aber nicht eine umfassende Wissensmanagementkultur und &#8209;umgebung zu schaffen,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">integrieren das Wissensmanagement in die tägliche Arbeit,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">richten wissensorientierte Anreizsysteme ein.</FONT></DIV></LI></UL>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><STRONG>Die wichtigsten kulturellen Erfolgsfaktoren sind:</STRONG></FONT></P>
<UL>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Respekt und Vertrauen,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">flache Hierarchien,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">ein wissensorientiertes Klima,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Dringlichkeit des wahrgenommenen Handlungsbedarfs aufgrund von Markt- und Umweltanforderungen,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Fokussierung auf Qualität und Kunden.</FONT></DIV></LI></UL>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><STRONG>Als wesentliche Hindernisse bei der Umsetzung des Wissensmanagements haben sich herausgestellt:</STRONG></FONT></P>
<UL>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Zeitmangel,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">dezentrale Strukturen, die Bereichsergebnisse anstatt unternehmensweiter Vorteile betonen,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Wissensmanagement wird von den Mitarbeitern als zusätzliche Belastung wahrgenommen,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">eine hohe Fluktuation der Mitarbeiter, die zu Wissensabfluss führt,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">fehlende Identifikation mit Ideen, die man nicht selber produziert hat bzw. an denen man nicht mitgewirkt hat,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">internes Wettbewerbsdenken,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">die bekannte Einstellung der Mitarbeiter "Wissen ist Macht".</FONT></DIV></LI></UL>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><SPAN style="LAYOUT-GRID-MODE: line">Als größte Barriere für die Umsetzung von Wissensmanagement in Unternehmen wird von den Beteiligten und Betroffenen der Zeitmangel gesehen, wobei die Unterstützung durch die Geschäftsleitung den wichtigsten Erfolgsfaktor darstellt (vgl</SPAN>. Barkley, E. u.a., 2005, S. 31 u. 45).</FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Allesamt förderlich für den organisationalen Wandel sind die relativen Vorteile von KMU hinsichtlich einer breiteren Qualifikationsbasis sowie die Möglichkeiten zur persönlichen und direkten Kommunikation. Hierdurch wird also die Einführung eines Wissensmanagements in KMU begünstigt. Dagegen stehen zahlreiche andere Faktoren, die im Sinne der Erfolgsfaktorenforschung <I>gegen</I> eine erfolgreiche Umsetzung von Wissensmanagement in KMU sprechen. Die nachfolgende Tabelle enthält eine Gegenüberstellung der Erfolgsfaktoren einerseits und der Unternehmensmerkmale von KMU, die diese positiv oder negativ beeinflussen.</FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><A href="http://www.wm-impulse.net/archive/bilder/Vergleichstabelle von Erfolgsfaktoren und KMU-Merkmalen.pdf">Vergleichstabelle von Erfolgsfaktoren und KMU-Merkmalen</A>&nbsp;(.pdf, 27 kB)</FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><STRONG>Literatur</STRONG></FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 11pt; COLOR: black; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><FONT size=2>Barkley E. u.a. (2005): Barrieren und Erfolgsfaktoren des Wissensmanagements, Ergebnisbericht eines Praxisprojektes an der Fachhochschule Köln unter Leitung von Prof. Frank Linde, Köln, download unter: http://www.fbi.fh-koeln.de/institut/papers/kabi/volltexte/Band047.pdf<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p></FONT></FONT></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT size=3><FONT face="Times New Roman">&nbsp;<o:p></o:p></FONT></FONT></P>]]>
    </content>
  </entry>

  <entry>
    <title>Wissensmanagement für KMU 2: Erfolgsfaktoren</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.wm-impulse.net/archive/2006/09/000077.html" />
    <modified>2006-09-05T11:21:20Z</modified>
    <issued>2006-09-05T14:21:20+02:00</issued>
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    <created>2006-09-05T11:21:20Z</created>
    <summary type="text/plain">Erfolgsfaktoren
KMU
Best Practices</summary>
    <author>
      <name>Hajo Fischer</name>
      
      <email>hajofischer@gmx.de</email>
    </author>
    <dc:subject>Business</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.wm-impulse.net/">
      Als Zwischenfazit aus dem ersten Beitrag kann man festhalten, dass alle Ergebnisse auf eine Überlastung der Unternehmensleitung hinweisen, die damit selber zum größten Engpass im Unternehmen wird. Gleichzeitig ist der Nutzen zahlreicher Instrumente des Wissensmanagements (man denke hier etwa an die so prominenten Portallösungen) angesichts einer Informationszentralisierung bei der Unternehmensleitung selber fragwürdig. Wo liegen aber die Vorteile von KMU für die Einführung von Wissensmanagement? Und wie sind diese in Anbetracht der zahlreichen Erfahrungen über Erfolgsfaktoren und Barrieren des Wissensmanagements zu bewerten?
      <![CDATA[<P><STRONG>Wissensmanagement zwischen vielen Stühlen</STRONG></P>
<P>Die Einführung eines umfassenden Wissensmanagementsystems bedarf sicherlich in den meisten Fällen eines sehr einschneidenden organisationalen Wandels. Dabei soll auch nicht verschwiegen werden, dass KMU tendenziell einige strukturelle Vorteile gegenüber Großunternehmen für die Gestaltung des organisationalen Wandels haben. Diese sind jedoch an sehr spezifische Voraussetzungen vor allem in der Person des Unternehmers bzw. der Führungspersönlichkeiten gebunden. Bei den Vorteilen handelt es sich vor allen Dingen um:</P>
<UL>
<LI>meist große persönliche Autorität der Führung und damit starke Machtbasis, 
<LI>eher ganzheitlicher Aufgabenzuschnitt und breitere Qualifikation der Mitarbeiter statt funktionaler Spezialisierung, 
<LI>großer Anteil persönlicher Kommunikation, 
<LI>keine räumlichen Informationsbarrieren.</LI></UL>
<P>Wissensmanagement kann natürlich nicht isoliert betrachtet werden. Es dient der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Daher muss Wissensmanagement immer in Bezug zu übergeordneten strategischen Wettbewerbsfaktoren gesehen werden. In Bezug auf KMU lassen sich diese kurz wie folgt skizzieren:</P>
<UL>
<LI>Dominanz persönlicher Beziehungen (Kundennähe nach innen und nach außen) 
<LI>Überschaubarkeit einer kleinen Einheit (Sichtbarkeit von Verantwortung und Ergebnissen) 
<LI>lokales Eingebundensein (kulturelle und soziale Nähe zu Nachfragern und ihrem Umfeld).</LI></UL>
<P>Die Ursachen der marktbezogenen Stärken von mittelständischen Unternehmen sind im Hinblick auf die Realisierung von Wissensmanagementprojekten allerdings sehr zwiespältig zu sehen. Die Überschaubarkeit des Unternehmens und Unternehmensumfeldes verringert offenkundig den Anreiz für und den Nutzen von Wissensmanagementsystemen. Eine Nischenpolitik und eine regionale Fokussierung, die vielen KMU überhaupt nur das Überleben sichern, verstärkt m.E. die häufig vorzufindende Auffassung des Managements, über alle relevanten Informationen ohne größere instrumentelle oder organisatorische Unterstützung ohnehin verfügen zu können.</P>
<P><STRONG>Erfolgsfaktoren im Überblick</STRONG></P>
<P>Zahlreiche Studien und theoretische Arbeiten befassen sich mit der Frage, welche potenziellen Erfolgsfaktoren beziehungsweise Hemmnisse den organisationalen Wandels begünstigen beziehungsweise hemmen können. Die folgende Abbildung gibt einen Überblick über die wichtigsten Erfolgsfaktoren. Im Zentrum stehen die unmittelbar den Mitarbeiter und seine tägliche Arbeit betreffenden Erfolgsfaktoren.</P><IMG style="WIDTH: 735px; HEIGHT: 476px" height=540 alt="Kategorien von Erfolgsfaktoren Aufsatz WM-1.jpg" src="http://www.wm-impulse.net/archive/bilder/Kategorien von Erfolgsfaktoren Aufsatz WM-1.jpg" width=720 border=0> 
<P>Im nächsten Beitrag werde ich die Erfolgsfaktoren bzw. Barrieren für das Wissensmanagement und die strukturellen Voraussetzungen der KMU näher beleuchten. Hierzu dient eine vergleichende Bewertung zwischen KMU und größeren Unternehmen.</P>
<P><STRONG>Ausgewählte Quellen</STRONG></P>
<P>Barkley E. u.a. (2005): Barrieren und Erfolgsfaktoren des Wissensmanagements, Ergebnisbericht eines Praxisprojektes an der Fachhochschule Köln unter Leitung von Prof. Frank Linde, Köln, download unter: http://www.fbi.fh-koeln.de/institut/papers/kabi/volltexte/Band047.pdf</P>
<P>CEN (2003): European Guide to Good Practice in Knowledge Management (in dt. Sprache), http:// www.cenorm.be/cenorm/businessdomains/businessdomains/isss/cwa/knowledge+management.asp</P>
<P>Edler, J. (2003): Knowledge Management in German Industry, Fraunhofer Institute for Systems and Innovation Research (ISI) Karlsruhe, Study in the Framework of an OECD Initiative of the Centre for Educational Research and Innovation (CERI), Karlsruhe</P>
<P>Picker, S./ R., A./ Leker, J. (2005): Knowledge Management – Factor of Success, University of Muenster, Institute of Business Administration, Münster, download im Internet unter: http://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/wirtschaftschemie/km_ispim05.pdf</P>]]>
    </content>
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  <entry>
    <title>Wissensmanagement für KMU 1: Strukturelle Besonderheiten von KMU</title>
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    <modified>2006-08-06T16:18:51Z</modified>
    <issued>2006-08-06T19:18:51+02:00</issued>
    <id>tag:www.wm-impulse.net,2006://2.75</id>
    <created>2006-08-06T16:18:51Z</created>
    <summary type="text/plain">Wissensmanagement wird üblicherweise als ein ganzheitliches und unternehmensumfassendes Projekt gesehen. Der Horizont ist dementsprechend langfristig angelegt, es bedarf einer kontinuierlichen Pflege des Systems, die Unternehmensleitung muss involviert sowie überzeugt sein und die Ergebnisse werden meist erst relativ spät sichtbar. Sind das Perspektiven, die für KMU geeignet sind? Die empirischen Untersuchungen zu KMU lassen erst einmal Zweifel aufkommen....</summary>
    <author>
      <name>Hajo Fischer</name>
      
      <email>hajofischer@gmx.de</email>
    </author>
    <dc:subject>Business</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.wm-impulse.net/">
      Wissensmanagement wird üblicherweise als ein ganzheitliches und unternehmensumfassendes Projekt gesehen. Der Horizont ist dementsprechend langfristig angelegt, es bedarf einer kontinuierlichen Pflege des Systems, die Unternehmensleitung muss involviert sowie überzeugt sein und die Ergebnisse werden meist erst relativ spät sichtbar. Sind das Perspektiven, die für KMU geeignet sind? Die empirischen Untersuchungen zu KMU lassen erst einmal Zweifel aufkommen.
      <![CDATA[<FONT face="arial, helvetica, sans-serif">
<P class=MsoListBullet style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial">Für eine knappe und umfassende Analysen sind die Ergebnisse der regelmäßigen Erhebungen durch das Beobachtungsnetz der europäischen KMU am repräsentativsten (</SPAN><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 12.0pt">siehe auch <A href="http://europa.eu.int/comm/enterprise/enterprise_policy/analysis/observatory.htm"><SPAN style="mso-bidi-font-size: 10.0pt">http://europa.eu.int/comm/enterprise/enterprise_policy/analysis/observatory.htm</SPAN></A></SPAN><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial">). Es werden zwar nicht alle relevanten qualitativen Aspekte erfasst. Die Aussagen der jüngsten Erhebung des Beobachtungsnetzes der europäischen KMU auf europäischer Ebene geben aber gute Anhaltspunkte:<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p></SPAN></P>
<UL>
<LI>
<DIV class=MsoListBullet style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial">Wenn wir von KMU reden, reden wir in der Regel nur von Kleinstunternehmen. 91 % der Unternehmen können wir praktisch als Adressaten von fortgeschrittenen Wissensmanagement-Lösungen ausschließen (1-9 Mitarbeiter einschließlich Inhaber). Die 7 % mit 10-49 Mitarbeitern interessieren sich in der Regel ebenfalls wenig für Wissensmanagement. Nur die verbleibende geringe Anzahl von knapp 2% der Unternehmen stellt im Grunde eine ernste Klientel für Wissensmanagementprojekte.<o:p></o:p></SPAN></DIV></LI>
<LI>
<DIV class=MsoListBullet style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial">Die Frage nach den Zielsetzungen der KMU zeigt, dass Wachstum (29 %) als wichtigstes Ziel genannt wird, gefolgt von Fortbestand des Unternehmens (20 %) und Konsolidierung des Unternehmens (21%). Höhere Gewinne (9 %), <I>Innovationen (7%) und höhere Qualität (7%) spielen dagegen als Zielsetzungen nur eine untergeordnete Rolle</I>. Mit anderen Worten: Wichtige Zielsetzungen für die Einführung von Wissensmanagement spielen nur eine geringe Rolle.<o:p></o:p></SPAN></DIV></LI>
<LI>
<DIV class=MsoListBullet style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial">Unternehmer im Dienstleistungsbereich sind wesentlich jünger und weisen höhere Bildungsabschlüsse auf als jene im verarbeitenden Gewerbe. Zudem sind sie aufgeschlossener gegenüber angebotenen Unterstützungsleistungen, wie etwa betriebswirtschaftlicher Beratung. <I style="mso-bidi-font-style: normal">Die Inanspruchnahme dieser Unterstützungs&shy;leistungen hängt in signifikanter Weise vom Ausbildungsniveau des Unternehmers ab</I>. Hier findet sich demnach ein wesentliches Kriterium für die Ansprache von KMU und die zu erwartenden Umsetzungschancen im Hinblick auf das Wissensmanagement.<o:p></o:p></SPAN></DIV></LI>
<LI>
<DIV class=MsoListBullet style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial">Die wichtigsten Erfolgsfaktoren der KMU sind gemäß ihrer Selbsteinschätzung Kundenservice und Qualität. Einerseits hört man dies nicht ungern. Denn zur Verbesserung dieser Faktoren kann Wissensmanagement einiges beitragen. Andererseits setzt Veränderungsbereitschaft in den KMU stets Leidensdruck voraus, der in Bezug auf diese beiden Bereiche wohl nicht besteht.<o:p></o:p></SPAN></DIV></LI>
<LI>
<DIV class=MsoListBullet style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial">Als wichtigstes Hemmnis für die Geschäftstätigkeit wurde der Mangel an Fachkräften genannt (von 20%). Wissensmanagement kann hierbei nicht direkt helfen. Es kann aber die Effizienz der Personalbeschaffung und -entwicklung verbessern.<o:p></o:p></SPAN></DIV></LI>
<LI>
<DIV class=MsoListBullet style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><I style="mso-bidi-font-style: normal"><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial">Netzwerke</SPAN></I><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial"> der Unternehmen untereinander sind nur im Bereich der High Tech-Branche an der Tagesordnung. Ansonsten <I style="mso-bidi-font-style: normal">beschränken</I> sie <I style="mso-bidi-font-style: normal">sich vor allen Dingen auf die Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten. Die wichtigsten Gründe </I>für eine nur geringe Kooperationsintensität mit anderen KMU liegt in der <I style="mso-bidi-font-style: normal">eher kurzfristigen Perspektive</I> (die KMU erwarten rasche und konkrete Ergebnisse!), dem zu großen Aufwand (Kooperationen sind zeitintensiv) und der <I style="mso-bidi-font-style: normal">Zurückhaltung beim Austausch von Informationen</I> (!).<o:p></o:p></SPAN></DIV></LI></UL>
<P class=MsoListBullet style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial">Das hört sich alles nicht gut an, wenn man bedenkt, dass Wissensmanagement in der Regel langfristig angelegt ist, erhebliche Ressourcen bindet und auf der Bereitschaft zur Wissensteilung/Informationsweitergabe beruht.<o:p></o:p></SPAN></P>
<P class=MsoListBullet style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial">Im nächsten Beitrag werde ich mich etwas näher mit den Wettbewerbsfaktoren von KMU befassen.<o:p></o:p></SPAN></P>
<P class=Aufzhlung style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 14.2pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 12.0pt">&nbsp;<o:p></o:p></SPAN></P>
<P class=MsoListBullet style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial"><STRONG>Quellen<o:p></o:p></STRONG></SPAN></P>
<UL>
<LI>
<DIV class=MsoListBullet style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial">GD Unternehmen: Beobachtungsnetz der europäischen KMU 2002, Nr. 1, Ergebnisse der Erhebung 2001, auf der Grundlage von Beiträgen aller Partner des European Network for SME Research ENSR, koordiniert von Koos van Elk und Peter Brouwer.<o:p></o:p></SPAN></DIV></LI>
<LI><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA">Für eine</SPAN><I><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; COLOR: black; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 8.5pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA"> </SPAN></I><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA">Beschreibung der Aktivitäten der GD Unternehmen siehe die Website der Europäischen Kommission unter: <A href="http://europa.eu.int/comm/dgs/enterprise">http://europa.eu.int/comm/dgs/enterprise</A></SPAN></FONT></LI></UL>]]>
    </content>
  </entry>

  <entry>
    <title>Geplante Beitragsreihe: Wissensmanagement für KMU – Was sind die Voraussetzungen?</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.wm-impulse.net/archive/2006/08/000074.html" />
    <modified>2006-08-06T16:12:32Z</modified>
    <issued>2006-08-06T19:12:32+02:00</issued>
    <id>tag:www.wm-impulse.net,2006://2.74</id>
    <created>2006-08-06T16:12:32Z</created>
    <summary type="text/plain">Wissensmanagement für KMU wird seit langem stark propagiert. Doch mit welchem Erfolg? Bisher sind allenfalls isolierte Lösungsansätze erkennbar, wobei man häufig Mühe hat, hierauf das Etikett &quot;Wissensmanagement&quot; zu kleben. Bemerkenswert ist auch das auffällig starke Engagement von öffentlichen Einrichtungen, wohingegen sich Beratungsunternehmen relativ stark zurückhalten. Hat man vielleicht übersehen, dass der Mittelstand anders tickt? Wie kann man KMU dementsprechend für Beratungsprojekte gewinnen? Haben mittelständische Unternehmen angesichts der vielen anderen Probleme eigentlich die Ressourcen übrig, um daneben auch noch Wissensmanagement zu betreiben?...</summary>
    <author>
      <name>Hajo Fischer</name>
      
      <email>hajofischer@gmx.de</email>
    </author>
    <dc:subject>-WM Impulse-</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.wm-impulse.net/">
      Wissensmanagement  für KMU wird seit langem stark propagiert. Doch mit welchem Erfolg? Bisher sind allenfalls isolierte Lösungsansätze erkennbar, wobei man häufig Mühe hat, hierauf das Etikett &quot;Wissensmanagement&quot; zu kleben. Bemerkenswert ist auch das auffällig starke Engagement von öffentlichen Einrichtungen, wohingegen sich Beratungsunternehmen relativ stark zurückhalten. Hat man vielleicht übersehen, dass der Mittelstand anders tickt? Wie kann man KMU dementsprechend für Beratungsprojekte gewinnen? Haben mittelständische Unternehmen angesichts der vielen anderen Probleme eigentlich die Ressourcen übrig, um daneben auch noch Wissensmanagement zu betreiben? 
      <![CDATA[<P class=Aufzhlung style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 14.2pt"><FONT face="arial, helvetica, sans-serif"><STRONG>Vorab: Was Sie in dieser Beitragsreihe erwartet</STRONG></FONT></P>
<P class=Aufzhlung style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 14.2pt"><FONT face="arial, helvetica, sans-serif">Geplant ist eine kleine Artikelserie von ca. 10 Beiträgen zum Thema: "Wissensmanagement für KMU – Was sind die Voraussetzungen?" Um zu klären, wie es um die impliziten oder explizit genannten Voraussetzungen von KMU zur Einführung und Weiterentwicklung von Wissensmanagementsystemen tatsächlich aussieht wird eine dreistufige Vorgehensweise gewählt:</FONT></P>
<OL>
<LI>
<DIV class=Aufzhlung style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 14.2pt"><FONT face="arial, helvetica, sans-serif">Darstellung der aus empirischen Erhebungen gewonnenen Erkenntnisse über die besonderen Strukturmerkmale von KMU</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=Aufzhlung style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 14.2pt"><FONT face="arial, helvetica, sans-serif">Darstellung der aus zahlreichen Praxisbeispielen, Berichten und Studien gewonnenen Erkenntnisse über die Erfolgsfaktoren und Misserfolgsfaktoren von Wissensmanagementprojekten</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=Aufzhlung style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 14.2pt"><FONT face="arial, helvetica, sans-serif">Analyse und Schlussfolgerungen hinsichtlich der </FONT></DIV></LI></OL>
<UL>
<LI>
<DIV class=Aufzhlung style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 14.2pt"><FONT face="arial, helvetica, sans-serif">tendenziell gegebenen Durchführbarkeit von Wissensmanagementprojekten in KMU und</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=Aufzhlung style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 14.2pt"><FONT face="arial, helvetica, sans-serif">tendenziell zu berücksichtigende Modifikationen hinsichtlich des Projektzuschnitts und der einzelnen zu empfehlenden Instrumente des Wissensmanagements für KMU.</FONT></DIV></LI></UL>
<P class=Aufzhlung style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 14.2pt"><FONT face="arial, helvetica, sans-serif">Im Rahmen dieser Beitragsreihe werde ich nur die wichtigsten Ergebnisse zu ausgewählten Teilbereichen jeweils als kommentierte Ergebniszusammenfassungen präsentieren. Der Fokus liegt auf solchen Merkmalen, die meines Erachtens signifikante Konsequenzen für die Bereitschaft und Fähigkeit von KMU haben, Wissensmanagementprojekte durchzuführen. Unabhängig davon erscheinen immer mal wieder konkrete Beispiele für Wissensmanagementlösungen, die gerade oder auch für KMU gut geeignet sind. Dabei wird bewusst die Beraterperspektive gewählt.</FONT></P>
<P><SPAN style="FONT-SIZE: 12pt; FONT-FAMILY: 'Times New Roman'; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA"><FONT face="arial, helvetica, sans-serif"><FONT size=2>Mit einer Reihe von Artikeln werde ich versuchen, der Antwort ein Stück näher zu kommen. Lesen Sie anschließend den ersten Beitrag unter "<SPAN style="mso-bidi-font-weight: bold">Wissensmanagement für KMU 1: Strukturelle Besonderheiten von KMU<SPAN style="mso-bookmark: _Toc141356327"></SPAN>".</SPAN></FONT></FONT></SPAN></P>
<P><SPAN style="FONT-SIZE: 12pt; FONT-FAMILY: 'Times New Roman'; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA"><FONT face="arial, helvetica, sans-serif"><FONT size=2><SPAN style="mso-bidi-font-weight: bold"></SPAN></FONT></FONT></SPAN>&nbsp;</P>]]>
    </content>
  </entry>

  <entry>
    <title>Brauchen wir mehr multikompetente Beraterteams für das Wissensmanagement?</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.wm-impulse.net/archive/2006/08/000073.html" />
    <modified>2006-08-06T07:04:53Z</modified>
    <issued>2006-08-06T10:04:53+02:00</issued>
    <id>tag:www.wm-impulse.net,2006://2.73</id>
    <created>2006-08-06T07:04:53Z</created>
    <summary type="text/plain">Berater sein ist nicht leicht, und mittelständische Unternehmen zu beraten ist noch etwas schwieriger. Die Anforderungen stehen auf der einen Seite: schnell, konkret und es darf nicht viel kosten, aber es muss rasche und zählbare Ergebnisse bringen. Eigene Ansprüche und Qualität stehen auf der anderen Seite: Man will kompetent und nachhaltig beraten und langfristige Perspektiven schaffen. Und im Wissensmanagement kulminiert dann alles: die Perspektive ist umfassend und ganzheitlich. Wie schafft man die notwendigen Kompetenzen?...</summary>
    <author>
      <name>Hajo Fischer</name>
      
      <email>hajofischer@gmx.de</email>
    </author>
    <dc:subject>Business</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.wm-impulse.net/">
      Berater sein ist nicht leicht, und mittelständische Unternehmen zu beraten ist noch etwas schwieriger. Die Anforderungen stehen auf der einen Seite: schnell, konkret und es darf nicht viel kosten, aber es muss rasche und zählbare Ergebnisse bringen. Eigene Ansprüche und Qualität stehen auf der anderen Seite: Man will kompetent und nachhaltig beraten und langfristige Perspektiven schaffen. Und im Wissensmanagement kulminiert dann alles: die Perspektive ist umfassend und ganzheitlich. Wie schafft man die notwendigen Kompetenzen?
      <![CDATA[<SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial">
<P class=gliersteebene style="MARGIN: 12pt 0cm 0pt 14.2pt"><STRONG><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">1. Ausbildung und Kompetenzbedarf von Wissensmanagementberatern </FONT></STRONG></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Wissensmanagement ist ganzheitlich. Diesen Satz hört man immer wieder, gerade auch von Beraterseite. Und tatsächlich entspricht dies auch dem gängigen Verständnis von entsprechenden Organisationen und Verbänden, die sich hauptsächlich mit Wissensmanagement befassen.</FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Aber welcher Unternehmensberater (denken Sie sich bitte immer die weibliche Form hinzu!) lebt schon alleine von der Wissensmanagementberatung? Sehr wenige denke ich, und wenn dann sind es meistens Folgeberatungen für die Implementierung von Software, welche unter dem Label "Wissensmanagement-Lösung" läuft. Natürlich wissen wir alle, dass das dann keine ganzheitliche und ausgewogener Beratung sein kann.</FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Und wenn es den ganzheitlich qualifizierten Wissensmanagement-Berater gibt oder gäbe, welches Ausbildungsprofil bzw. Kompetenzprofil sollte dieser haben? Es gibt zwar einige Studien- und Ausbildungsprogramme zum Wissensmanagement, aber kein etabliertes Ausbildungsprofil. Wie sollte es auch sein. Mir ist keine ernsthafte Untersuchung bekannt, die einmal den typischerweise benötigten Qualifikationsumfang für die Wissensmanagementberatung quantitativ (in Unterrichteinheiten oder so) abschätzt. Wenn Sie eine kennen, bitte informieren Sie mich umgehend (hajofischer@gmx.de; vielen Dank!). </FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Man hat also den Anspruch, ganzheitlich zu beraten – aber wer soll das leisten? Es werden ja fast alle fachbezogenen Qualifikationen von personalwirtschaftlichen, organisatorischen, softwaretechnischen bis hin zu strategischen Kompetenzen benötigt. Und da es bei der Implementierung von Wissensmanagement vor allen Dingen um Akzeptanz der Betroffenen, Überzeugung und Vermittlung geht, müssen neben fachlichen Qualifikationen eben auch die weichen Komponenten (Psychologie, Kommunikationsfähigkeit) und nutzerorientierte praktische Aspekte (z. B. Informationsergonomie) berücksichtigt werden.</FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">In der Praxis löst sich das Problem sowieso auf andere Weise. Wissensmanagementprojekte sind in den seltensten Fällen von vornherein ganzheitlich angelegt. Meistens konzentrieren Sie sich auf ein Teilproblem, das einige Schwerpunktfragen aufwirft, die durch jeweils spezialisierte Berater gelöst werden (z. B. Organisationsentwicklung, Softwareentwicklung oder Ähnliches). Es fehlt dann natürlich an einer sachverständigen Vogelperspektive, die auch Folgeprobleme (Migration der Lösungen bei zunehmender Nutzung usw.), Implementierungsprobleme, Motivationsprobleme etc. von vornherein berücksichtigt. Vielleicht ist auch dies ein Grund dafür, dass so viel Wissensmanagementprojekte unbefriedigend sind oder scheitern?</FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Mein Vorschlag wäre, Wissensmanagementlösungen in Rahmen von Beraternetzwerken anzubieten, wobei jederzeit auf die fehlenden komplementären Kompetenzprofile andere Berater zurückgegriffen werden kann. Ob dies dann tatsächlich auch geschieht, ist eine andere Frage und lässt sich auf Dauer nur durch strenge Qualitätsverpflichtungen der Berater selber erreichen. Ein solches Netzwerk sollte dann natürlich auch eine breite Informationsbasis besitzen, so wie es gerade im Rahmen des Metora Projektes (</FONT><A href="http://metora.de/"><SPAN style="mso-bidi-font-style: italic"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">http://metora.de</FONT></SPAN></A><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">) angedacht wird.</FONT></P>
<P class=gliersteebene style="MARGIN: 12pt 0cm 0pt 14.2pt"><STRONG><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">2.<SPAN style="mso-tab-count: 1">&nbsp; </SPAN>Zur Sinnhaftigjkeit einer ganzheitlichen Vorgehensweise </FONT></STRONG></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Der Nutzen für das Unternehmen insgesamt entsteht in der Regel nicht aus einer einzelnen Softwarelösung, sondern aus einer <I style="mso-bidi-font-style: normal">Vielzahl menschlicher, organisatorischer und technische Komponenten</I>, die ineinander greifen müssen (<I style="mso-bidi-font-style: normal">kompatibel sein müssen</I>), um die Erreichung <I style="mso-bidi-font-style: normal">konkreter</I> Unternehmensziele zu ermöglichen. Die wichtigsten Komponenten für ein erfolgreiches Wissensmanagement sind die wissensorientierte Prozessgestaltung und die Mitarbeiteraktivierung. Diese stellen meines Erachtens die zentralen Erfolgsfaktoren dar. </FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Mit anderen Worten, die erfolgsrelevante (und meist auch kostenträchtige) Arbeit fängt dort an, wo die Softwarelösung aufhört. Software ist nur ein Hilfsmittel um Wissen schnell erfassen, speichern und verteilen zu können. Gute Software kann Erfolg nicht garantieren, aber schlechte Software kann Erfolg verhindern. Wenn die implementierte Softwarelösung allerdings die Nutzeranforderungen optimal erfüllt, trägt dies natürlich für sich genommen schon in erheblichem Maße zur Mitarbeiteraktivierung bei. Mitentscheidend ist, wie gut sich die Software in die Geschäftsprozesse integrieren lässt. Dies dürfte für jede spezielle Softwarelösung von Unternehmen zu Unternehmen ganz unterschiedlich sein. Und um die richtige Auswahl treffen zu können, muss man nicht nur die Technik und die Organisation sondern auch die Menschen in diesem Unternehmen kennen(lernen).</FONT></P>
<P class=gliersteebene style="MARGIN: 12pt 0cm 0pt 14.2pt"><STRONG><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><SPAN style="mso-bidi-font-style: italic">3.<SPAN style="mso-tab-count: 1">&nbsp; </SPAN>Was </SPAN>kann ein Beraternetzwerk leisten?</FONT></STRONG></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Wenn man den Gedanken weiterverfolgt, dass ganzheitliche Lösungen umfassende Qualifikationsanforderungen bedingen, dann kann der Weg wohl nur über ein Beraternetzwerk führen. Die Anforderungen an ein Beraternetzwerk wären wie folgt zu formulieren:</FONT></P>
<P class=Aufzhlung style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt 17.85pt; tab-stops: 17.85pt list 72.0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"></FONT></P>
<UL>
<LI>
<DIV class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Vertrauen der Berater und persönliche Kenntnis untereinander</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=Aufzhlung style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">komplementäre Kompetenzprofile</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=Aufzhlung style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">klar vorgegebene Kooperationsregeln</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=Aufzhlung style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><I>ein</I> koordinierender Ansprechpartner für den Kunden</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=Aufzhlung style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none"><SPAN style="FONT-SIZE: 12pt; FONT-FAMILY: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif" size=2>(Mindest-)Qualitätsstandards.</FONT></SPAN></DIV></LI></UL>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 12pt; FONT-FAMILY: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA"></SPAN><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Aus meiner Sicht bestehen die Hauptaufgaben eines solchen Netzwerkes darin:</FONT></P><SPAN style="FONT-FAMILY: Symbol">
<UL>
<LI>
<DIV class=Aufzhlungnumeriert style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">die klassischen Vorurteile des Mittelstandes vom Unternehmensberater als Vertriebsagenten für bestimmte Produktanbieter oder als Schaumschläger auszuräumen,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=Aufzhlungnumeriert style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">die wirkliche Problemlage bzw. den eigentlichen Beratungsbedarf (keine "Software-Schnellschüsse") den KMU deutlich zu machen,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=Aufzhlungnumeriert style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">dabei nicht immer nur Probleme und langwierige Prozesse in den Vordergrund zu stellen (obwohl das die Realität am ehesten treffen würde), sondern realistische und konkrete Vorteile (eine Frage des Marketingkonzeptes),</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=Aufzhlungnumeriert style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Spezialisierungsvorteile aus komplementären Kompetenzprofilen des Beraternetzwerkes selber für den Kunden nutzbar und sichtbar zu machen,</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=Aufzhlungnumeriert style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 12pt; FONT-FAMILY: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif" size=2>Standardlösungen (Leistungen, Services, Produkte) anzubieten bzw. selber zu nutzen, um eine möglichst kostengünstige Beratungsleistung anbieten zu können.</FONT></SPAN></SPAN></DIV></LI></UL>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Gerade die Frage der interdisziplinären Beratung bzw. des Zusammenwirkens von Spezialisten mit unterschiedlichen Kompetenzprofilen in Beratungsprojekten für KMU ist für mich noch nicht endgültig beantwortet: Macht dies Sinn angesichts des zu erwartenden relativ geringen Projektvolumens, und können sich mehrere Berater in einem KMU als spezialisierte Ansprechpartner für einzelne Teilaspekte des Problems wirklich gegenüber der Geschäftsleitung (als zentralem Ansprechpartner) durchsetzen?</FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 12pt 0cm 0pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Das Fazit ist schnell gezogen:</FONT></P><SPAN style="FONT-FAMILY: Symbol">
<UL>
<LI>
<DIV class=Aufzhlungnumeriert style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Ganzheitliches Wissensmanagement ist sinnvoll und notwendig, um auf lange Sicht Wissensmanagementprojekte erfolgreich in den Unternehmen zu verankern.</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=Aufzhlungnumeriert style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Für ganzheitliches Wissensmanagement braucht es eine Vielzahl unterschiedlicher Kompetenzen, die ein Berater allein kaum aufweisen kann.</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=Aufzhlungnumeriert style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Ein sinnvolles Konzept für eine entsprechende anforderungsgerechte und qualitativ hochwertiger Beratung ist der Aufbau von Wissensmanagement-Beraternetzwerken.</FONT></DIV>
<LI>
<DIV class=Aufzhlungnumeriert style="MARGIN: 3pt 0cm 0pt; TEXT-INDENT: 0cm; mso-list: none; tab-stops: 35.4pt"><SPAN style="FONT-SIZE: 12pt; FONT-FAMILY: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA"><FONT face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif" size=2>Die Tragfähigkeit und Akzeptanz solcher Beratungsangebote beim Kunden ist noch offen.</FONT></SPAN></SPAN></SPAN></DIV></LI></UL>]]>
    </content>
  </entry>

  <entry>
    <title>Die Unlust der Unternehmen „Wissen“ zu managen</title>
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    <modified>2006-04-19T15:55:48Z</modified>
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    <created>2006-04-19T15:55:48Z</created>
    <summary type="text/plain">Unternehmen nehmen die Investitionen in Marketingmassnahmen als gegeben hin. Anders sieht das bei Investitionen in Bildungs- und Wissensmassnahmen aus. Alles, was über die gängigen vom HR verwalteten Bildungsparadigmen hinaus geht, also was an innovativen Projekten im Wissensmanagement möglich wäre, unterliegt einem starken Rechtfertigungsdruck. Liegt es daran, dass Unternehmen keine Controllingmöglichkeit für die daraus resultierende nachhaltige Wertsteigerung haben?...</summary>
    <author>
      <name>Rita M. Loewenthal / Ronald Fischer</name>
      
      <email>ronald.fischer@mydiax.ch</email>
    </author>
    <dc:subject>Business</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.wm-impulse.net/">
      Unternehmen nehmen die Investitionen in Marketingmassnahmen als gegeben hin. Anders sieht das bei Investitionen in Bildungs- und Wissensmassnahmen aus. Alles, was über die gängigen vom HR verwalteten Bildungsparadigmen hinaus geht, also was an innovativen Projekten im Wissensmanagement möglich wäre, unterliegt einem starken Rechtfertigungsdruck. Liegt es daran, dass Unternehmen keine Controllingmöglichkeit für die daraus resultierende nachhaltige Wertsteigerung haben?
      <![CDATA[
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><FONT 
face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">&nbsp;</FONT></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><B 
style="mso-bidi-font-weight: normal"><SPAN 
style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Tahoma"><FONT 
face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><FONT size=2>Controlling im 
Marketing<o:p></o:p></FONT></FONT></SPAN></B></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><SPAN 
style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Tahoma"><FONT 
face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><FONT size=2>Im Marketingbereich 
bestehen seit Jahrzehnten Marketing –Management Strukturen, die die Aktivitäten 
und die damit verbundenen Kosten koordinieren und deren Nutzen gegenüber der 
Geschäftsleitung rechtfertigen. Die dafür verwendeten klassischen 
Controllinginstrumente sind etabliert. Auch im bekannten Ansatz der „Balanced 
Scorecard“ fliesst diese Betrachtung des Marketingmanagements mit 
ein.<o:p></o:p></FONT></FONT></SPAN></P>
<P class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><SPAN 
style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Tahoma"><o:p><FONT 
face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif" 
size=2>&nbsp;</FONT></o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal 
style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; punctuation-wrap: hanging; mso-vertical-align-alt: auto"><B 
style="mso-bidi-font-weight: normal"><SPAN 
style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Tahoma"><FONT 
face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><FONT size=2>Balanced 
Scorecard<o:p></o:p></FONT></FONT></SPAN></B></P>
<P class=MsoNormal 
style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; punctuation-wrap: hanging; mso-vertical-align-alt: auto"><SPAN 
style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Tahoma"><FONT 
face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><FONT size=2>Anders als die 
Prozesskostenrechnung, mit deren Hilfe man nur die angefallenen Gemeinkosten im 
Wertschöpfungsprozess im Nachhinein auf die einzelnen Leistungen und Produkte 
umlegen kann, dient die Balanced Scorecard als Führungsinstrument. Ausgehend von 
einer Strategie, die neben den Shareholdern&nbsp;auch andere Interessengruppen, 
wie Kunden und Kultur, Lieferanten und Technologie, etc., aus dem Umfeld des 
Unternehmens berücksichtigt, werden kritische Erfolgsfaktoren&nbsp;(KEF) 
bestimmt. Daraus werden Indikatoren für ein integratives Kennzahlensystem 
("scorecard") abgeleitet. Ein Ansatz für solche Indikatoren bei den 
strategischen Marketingzielen ist die Definition des eigenen Unternehmens 
gegenüber den Wettbewerbern: Werden z.B. Trends frühzeitig antizipiert und sind 
Marktanteile für die nächsten fünf Jahre definiert? In einem kontinuierlichen 
Prozess werden die Massnahmen zur - und die Zielerreichung selbst 
überprüft.<o:p></o:p></FONT></FONT></SPAN></P>
<P class=MsoNormal 
style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; punctuation-wrap: hanging; mso-vertical-align-alt: auto"><SPAN 
style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Tahoma"><FONT 
face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><FONT size=2>In einem 
wissensorientierten Unternehmen muss eines der strategischen Ziele die 
Definition von Bildungs- und Wissensmassnahmen sein. Somit werden verschiedene 
Aspekte des Wissens als KEF in die Betrachtungsweise der Balanced Scorecard 
aufgenommen. Daraus resultiert, dass eine Wissensmanagement-Struktur mit 
entsprechenden Bewertungsmassstäben implementiert 
wird.<o:p></o:p></FONT></FONT></SPAN></P>
<P class=MsoNormal 
style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; punctuation-wrap: hanging; mso-vertical-align-alt: auto"><SPAN 
style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Tahoma"><o:p><FONT 
face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif" 
size=2>&nbsp;</FONT></o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal 
style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; punctuation-wrap: hanging; mso-vertical-align-alt: auto"><FONT 
face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><FONT size=2><B 
style="mso-bidi-font-weight: normal"><SPAN lang=EN-US 
style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Tahoma; mso-ansi-language: EN-US">Controlled 
Knowledge Circle</SPAN></B><SUP><SPAN lang=EN-US 
style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Tahoma; mso-ansi-language: EN-US">©</SPAN></SUP><B 
style="mso-bidi-font-weight: normal"><SPAN lang=EN-US 
style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Tahoma; mso-ansi-language: EN-US"> – 
Ursache und Wirkung</SPAN></B></FONT></FONT></P>
<P class=MsoNormal 
style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; punctuation-wrap: hanging; mso-vertical-align-alt: auto"><FONT 
face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><FONT size=2><B 
style="mso-bidi-font-weight: normal"><SPAN lang=EN-US 
style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Tahoma; mso-ansi-language: EN-US"><IMG 
alt="Controlled Knowledge Circle" hspace=0 
src="http://www.wm-impulse.net/archive/bilder/CKC.jpg" align=baseline 
border=0></SPAN></B></FONT></FONT></P>
<P class=MsoNormal 
style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; punctuation-wrap: hanging; mso-vertical-align-alt: auto"><B 
style="mso-bidi-font-weight: normal"><SPAN lang=EN-US 
style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Tahoma; mso-ansi-language: EN-US"></SPAN></B><FONT 
face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">&nbsp;</FONT></P>
<P class=MsoNormal 
style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; punctuation-wrap: hanging; mso-vertical-align-alt: auto"><B 
style="mso-bidi-font-weight: normal"><SPAN lang=EN-US 
style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Tahoma; mso-ansi-language: EN-US"></SPAN></B><FONT 
face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><IMG height=1 
alt="Controlled Knowledge Circle" hspace=0 
src="http://www.wm-impulse.net/archive/bilder/CKC.jpg"></FONT></P>
<P class=MsoNormal 
style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; punctuation-wrap: hanging; mso-vertical-align-alt: auto"><SPAN 
style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Tahoma"><FONT 
face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif" size=2>© Abb. 1, CKC-Schaubild nach 
Fischer/Loewenthal</FONT></SPAN></P>
<P class=MsoNormal 
style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; punctuation-wrap: hanging; mso-vertical-align-alt: auto"><SPAN 
style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Tahoma"><o:p></o:p></SPAN><FONT 
face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">&nbsp;</FONT></P>
<P class=MsoNormal 
style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; punctuation-wrap: hanging; mso-vertical-align-alt: auto"><SPAN 
style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Tahoma"><FONT 
face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif" size=2>Die Definition von 
strategischen, normativen und operativen <B 
style="mso-bidi-font-weight: normal">Wissenszielen</B>, die an den 
Unternehmenszielen ausgerichtet ist, macht eine <B 
style="mso-bidi-font-weight: normal">Wissensmessung</B> möglich. Diese <B 
style="mso-bidi-font-weight: normal">Wissensmessung</B> ist eine Sichtbarmachung 
der Veränderung der organisatorischen Wissensbasis. </FONT></SPAN></P>
<P class=MsoNormal 
style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; punctuation-wrap: hanging; mso-vertical-align-alt: auto"><SPAN 
style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Tahoma"><FONT 
face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><FONT size=2>D. h., dass z.B. eine 
Weiterbildung eines Mitarbeiters anhand einer verbesserten Work Performance im 
Vergleich zu den definierten Zielen messbar ist. Daraus resultiert die <B 
style="mso-bidi-font-weight: normal">Wissensbewertung</B>. Mit der <B 
style="mso-bidi-font-weight: normal">Wissensbewertung </B>können Indikatoren für 
ein Kennzahlengerüst entwickelt werden. Diese Indikatoren des Kennzahlengerüstes 
sind in das <B style="mso-bidi-font-weight: normal">Controllingsystem</B> 
einzubetten. Die Indikatoren sollen wiederum die Wissensziele abbilden. 
Letztendlich muss jeder Schritt im System ein Feedback zu den Wissenszielen 
sein. <o:p></o:p></FONT></FONT></SPAN></P>
<P class=MsoNormal 
style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; punctuation-wrap: hanging; mso-vertical-align-alt: auto"><SPAN 
style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Tahoma"><o:p><FONT 
face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif" 
size=2>&nbsp;</FONT></o:p></SPAN></P>
<P class=MsoNormal 
style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; punctuation-wrap: hanging; mso-vertical-align-alt: auto"><B 
style="mso-bidi-font-weight: normal"><SPAN 
style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Tahoma"><FONT size=2><FONT 
face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Die 
Indikatorenklassen<o:p></o:p></FONT></FONT></SPAN></B></P>
<P class=MsoNormal 
style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; punctuation-wrap: hanging; mso-vertical-align-alt: auto"><SPAN 
style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Tahoma"><FONT size=2><FONT 
face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Prinzipiell geht man bei der 
Balanced Scorecard nach Kaplan und Norton von vier Indikatorenklassen aus, die 
zunächst abstrakt sind und einer Konkretisierung 
bedürfen:</FONT></FONT></SPAN></P>
<P class=MsoNormal 
style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; punctuation-wrap: hanging; mso-vertical-align-alt: auto"><SPAN 
style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Tahoma"><FONT size=2><FONT 
face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">1.&nbsp; Bestandesindikatoren = 
Bestandteile der organisatorischen Wissensbasis</FONT></FONT></SPAN></P>
<P class=MsoNormal 
style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; punctuation-wrap: hanging; mso-vertical-align-alt: auto"><SPAN 
style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Tahoma"><FONT size=2><FONT 
face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">2.&nbsp; Interventionsindikatoren = 
Inputs und Prozesse als messbare Grössen zur Veränderung der organisatorischen 
Wissensbasis<BR></FONT></FONT></SPAN></P>]]>
    </content>
  </entry>

  <entry>
    <title>Technologietransfer in der Steiermark: Zusammenfassung einer empirischen Untersuchung</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.wm-impulse.net/archive/2006/01/000070.html" />
    <modified>2006-01-17T15:23:46Z</modified>
    <issued>2006-01-17T17:23:46+02:00</issued>
    <id>tag:www.wm-impulse.net,2006://2.70</id>
    <created>2006-01-17T15:23:46Z</created>
    <summary type="text/plain">Mitte 2005 habe ich im Rahmen meiner Dissertation eine empirische Untersuchung zum Thema Technologietransfer in der Steiermark durchgeführt. Meine Zielgruppen waren Steirische Unternehmen (diverse Branchen) und WissenschafterInnen der TU Graz. Die Rücklaufquote beträgt im Fall von Unternehmen ca. 11 % (177 Antworten) und bei WissenschafterInnen der TU Graz ca. 7 % (81 Antworten). Basierend auf den Ergebnissen wurde eine Einteilung der jeweiligen Typen vorgenommen, um darauf aufbauend Maßnahmen für homogene Gruppen zu entwickeln. Der folgende Beitrag präsentiert die spannendsten Ergebnisse der empirischen Befragung. Die Gruppeneinteilung sowie die Präsentation der darauf aufbauenden Maßnahmen werden zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt....</summary>
    <author>
      <name>Franz Hofer</name>
      
      <email>fhofer@wm-forum.org</email>
    </author>
    <dc:subject>Business</dc:subject>
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.wm-impulse.net/">
      Mitte 2005 habe ich im Rahmen meiner Dissertation eine empirische Untersuchung zum Thema Technologietransfer