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Oktober 2004
 
 
Wozu Wissensmanagement im Finanzmanagement?
Die Bedeutung der Ressource "Wissen" und damit des Wissensmanagements wird kaum noch in Zweifel gezogen. Interessant aber ist die Verknüpfung mit anderen Wissensgebieten. Dieser Beitrag versucht eine Antwort auf die Frage zu geben, warum die Verknüpfung von Wissensmanagement und Finanzmanagement sinnvoll ist. Der Autor ist der Ansicht, dass die Verknüpfung auf Grund von 2 wesentlichen Aspekten sinnvoll ist: 1. Wir leben in einer wissensbasierten Ökonomie und verabschieden uns immer mehr vom Industriezeitalter Das bedeutet, dass immaterielle Werte wesentlich für den Wertschöpfungsprozess in Unternehmen geworden sind - jene Werte, die wir nicht in der (Finanz-)Bilanz finden. Wie soll also das Finanzmanagement trotz dieses Dilemmas entscheidungsrelevante Informationen liefern? Eine Antwort auf diese Frage ist im Wissensmanagement zu finden! 2. Wenn die immateriellen Werte schon diese große Bedeutung haben, wie kann man sie dann monetär bewerten? Zur Beantwortung dieser Frage, die dem Finanzmanagement gestellt wird, hilft auch ein Blick in die Welt des Wissensmanagements. Dieser Artikel versucht, Anworten auf oben gestellte Fragen im Wissensmanagement zu finden ...
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Business Intelligence – Aktuelle Trends, Entwicklungen und Perspektiven
Am 13. Oktober 2004 fand im EVN-Forum in Maria Enzersdorf der MIS BI-Day 2004 statt. Die Veranstaltung trug das Motto „Unter Wasser? Tauchen Sie auf - mit Business Intelligence (BI)!“ und hatte zum Ziel, über aktuelle Trends im Bereich analytischer Lösungen zu informieren. Von Data Warehousing über Berichtswesen, Konzernkonsolidierung, integrierte Unternehmensplanung, Risikomanagement und Balanced Scorecard bis hin zu Vertriebs- und Marketingcontrolling wurden Lösungen und Methoden vorgestellt. Dieser Beitrag fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen und versucht Parallelen zum Wissensmanagement herauszustreichen.
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Intellektuelles Kapital – die Herausforderung für die Praxis
Diesem Titel und der Beantwortung der Frage „Wie steuere ich die Ressource Wissen gewinnbringend für mein Unternehmen?“ widmete sich eine Veranstaltung des Wissensmanagement Forum Graz in Kooperation mit dem Steirischer AutomobilclusterACstyria. Die Veranstaltung fand am 7.10.2004 in den Räumlichkeiten der Raiffeisen Landesbank (RLB) Steiermark statt und hatte den Erfahrungsaustausch von Praktikern und Wissenschaftlern zum Ziel. Dieser Beitrag fasst die Ergebnisse der Veranstaltung zusammen.
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Formen von Erfahrungswissen auf individueller und organisationaler Ebene

Dieser Artikel entstand aus der gemeinsamen Auseinandersetzung mit dem Begriff Erfahrung zwischen Dr. Kurt Wöls und meiner Person. Die nachfolgenden Unterscheidungen sind aus unserer Sicht für ein besseres Verständnis des Begriffs Erfahrung notwendig.

HATANO und INAGAKI postulieren in diesem Zusammenhang eine Unterscheidung zwischen Routineexpertise und adaptiver Expertise. Routineexpertise zeichnet sich durch die Automatisierung von Handlungsvorgängen aus, adaptive Expertise durch die Flexibilisierung von Handlungsvorgängen. Routineexpertise (Erfahrungswissen des Praktikers) kann als Zielpunkt der Entwicklung des Fertigkeitserwerbs im Rahmen der ACT-Theorie gesehen werden. Adaptive Expertise (Erfahrungswissen des Experten) wird als Fähigkeit gesehen, Wissen in vielen unterschiedlichen Situationen anwenden zu können.


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Wissenstransfer am CERN: zwei verschiedene Welten oder doch die beiden Seiten ein und derselben Medaille?
Das Europäische Zentrum für Nuklear-Forschung, besser bekannt unter dem Kürzel CERN, liegt genau an der Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich. Genau so scharf, wie nationale Grenzen das Gelände von CERN schneiden, genau so deutlich erkennt man die Trennlinien zwischen WissenschafterInnen und der Technologietransfer Gruppe am CERN. Die einen handeln nach dem Grundsatz "publish or perish", die anderen gleichen einer uneinnehmbaren Bastion für Industriespione. Die Frage ist, ob sich diese beiden Aktivitäten miteinander vertragen bzw. ob das eine ohne dem anderen kann?
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Realismus als Erklärungsprinzip
Realismus und Konstruktivismus stellen zwei sehr gegensätzliche philosophische Weltauffassungen dar. Den zentralen Unterschied zwischen diesen zwei Betrachtungsweisen spiegelt die (Un-)Separierbarkeit von Subjekten und Objekten in unserer Welt wieder. Die Auswirkungen der zwei Betrachtungsweisen Realismus und Konstruktivismus auf das Verständnis der Wissensgesellschaft sind deshalb unterschiedlich. Die heutige Informations- und Wissengesellschaft beschreibt eine Gesellschaft in der Wissen als zentraler Bestandteil & zentrales Gut von Kulturen betrachtet wird. Zu Beginn einer Beitragsserie werden in diesem Beitrag wesentliche Charakteristika des Realismus eingeführt und erläutert.
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Wissensmanagement Impulse ISSN 1812-6790